Sorry, aber ich werde bei solchen Aussagen richtig unrund. Die Lieferketten zum Bau eines Fahrzeuges sind ein klein wenig komplexer, als viele sich das hier vorstellen. Fehlt nur ein Bauteil bei einem Zulieferer, dann war es dass mit dem Produktionstermin auch schon wieder. Und auch wenn es viele nicht wahrhaben wollen - die globalen Lieferketten sind nach wie vor massiv gestört und viele Dinge sind hier aktuell einfach nicht planbar. Das macht auch die Kommunikation so schwer - mein Arbeitgeber fertigt auch in der Elektro/Elektronikindustrie - wir müssen auch Kundenaufträge kurzfristigst schieben, weil plötzlich Teile nicht kommen (die z.B. schon ewig bestellt und zugesagt sind).
Glaub hier wirklich einer, dass Skoda nicht versucht, so rasch nur irgendwie möglich alle Fahrzeuge zu bauen? Ihr könnt euch sicher vorstellen, dass Autos nicht bauen/ausliefern zu können auch an die Existenz eines Herstellers gehen kann (immerhin sind da ja doch einige 10.000 Mitarbeiter zu bezahlen.
Also, bevor hier mit Pauschalverurteilungen um sich geworfen wird - einfach mal kurz innehalten und nachdenken, ob man es selber wirklich besser machen könnte ;-).
Ist nicht böse gemeint, aber hast du in den letzten Monaten hier mitgelesen?
Die wesentlichen Punkte warum bei Skoda irgendwas ziemlich schief laufen muss:
- Gestörte Lieferketten sind schon lange nichts Neues mehr und hätten bei Angebotserstellung bereits berücksichtigt werden müssen. Ich zumindest bin davon ausgegangen, dass das so gemacht wurde.
- Auch bei Einführung des Coupés wurde nach Beginn des Ukrainekrieges noch kurze Lieferzeiten versprochen.
- Produktionsvorstand von Skoda sagt im Interview, dass margenstärkere Fahrzeuge bevorzugt mit Teilen versorgt werden.
- ID Modelle sind kurzfristig verfügbar
Braucht es noch mehr? …