Beiträge von MuesLee

    Deine Beschreibung schließt ja so ein Vorgehen mit zwei Speicherbereichen nicht aus. Denn wie gefiltert werden kann und ob Fehlerspeicher nicht bei gewissen Parametern von einem Bereich in den anderen wandern, lässt sich bei dem von mir beschriebenen System auch umsetzten.

    Die Quintessenz denke ich ist, dass sinnvolle Filtermöglichkeiten und Priorisierungen notwendig sind und unplausible Fehlermeldungen verhindert werden sollten. Dann lässt sich mit so etwas auch gut arbeiten.

    Die angezeigte Restreichweite nimmt immer Daten aus den letzten x Kilometern um eine Reichweitenprognose zu erstellen. Hast du also davor z.B. durch die Räder auf der AHK einen Mehrverbrauch gehabt, dann wird der erstmal weniger anzeigen. Sobald du wieder weniger verbrauchst, sollte die Reichweitenprognose auch wieder besser werden, sofern die Temperaturen ähnlich sind und kein Defekt vorliegt.


    Weißt du was dein Durchschnittsverbrauch vor der Fahrt mit den Rädern und währenddessen war? Bzw. wie lang ist diese Fahrt her, also wie viele Kilometer bist du seitdem wieder ohne Räder drauf gefahren?

    und z.b. das J840 Battery Regulation Control Module, welches ja am Bus-System des Fz angeschlossen ist, bekommt Betriebsspannung über einen gesonderten 400VDC-12VDC-Wandler im Batteriekasten?

    Ja das kann man so machen, muss man aber nicht. Die CSCs versorgen sich über die HV-Zellen selbst. Da liegen normalerweise max. 60V DC-Spannung innerhalb einer CSC an. Das ergibt sich u.a. aus der Anzahl der Kanäle die die entsprechenden Halbleiter messen können und der Zellspannung. Die Signale kommen ja mit einer deutlich geringeren Spannung daher.

    Das eigentliche BMS wird aber eher klassisch über das 12V-Bordnetz versorgt. Der Übergang der Daten vom CSC auf das BMS (HV-Domäne auf NV-Domäne) erfolgt dann z.B. über eine galvanische Trennung um die Ioslationsanforderungen einzuhalten.