Beiträge von enopol

    habe ich eventuell etwas beim Navi falsch eingestellt oder ist das ein Mangel?


    Ich bekomme die nördlichste IONITY-Lademöglichkeit in Dänemark (9610 Norager) im Enyaq-Navi nicht angezeigt.

    Habe sogar schon mal "bevorzugt PowerPass" eingestellt.


    Die Powerpass-App zeigt diese Lademöglichkeit an, meine EnBW-App zeigt die an und für googlemaps ist die ebenfalls nicht unbekannt. Dort gibt es sogar bereits Fotos von den Ladeplätzen....

    So ein Anhänger mit Plane und Spriegel bei fast 2m Höhe ist schon eine sehr ungünstige Form, was den Energiebedarf betrifft. Deswegen gibt es für solche Anhänger teilweise Plane mit Spriegel, die im vorderen Bereich an der Oberkante eine Abschrägung besitzen. So eine Vorrichtung kostet allerdings ebenfalls zusätzlich Geld.

    An den während der Fahrt flatternden Seitenwänden (die auch Energie kosten) ändert so eine Abschrägung, genau wie ein Spoiler auf dem Pkw-Dach eher nichts.


    Für seltene Urlaubsfahrten bringen derartige Verbesserungen zu wenig.

    Wenn man wirklich Energie sparen will/muss, sollte man mit solchen, aerodynamisch eher grenzwertigen Anhängseln schlichtweg langsamer fahren.

    Auf der AB bietet sich an, möglichst hinter Lkws her zu fahren.

    Die bieten etwas Windabdeckung und zudem fährt man dadurch dann automatisch nicht schneller als knapp 90km/h.

    enopol

    Deswegen schrieb ich ja "...damit fahren". Also muss sich über diese Distanz/Zeitraum in diesem Betriebszustand befinden. Hat ja nichts mit der übrigen Nutzung des Fahrzeugs zu tun.


    Andere Rechnung: Sagen wir mal, der Verbrauch im Anhängerbetrieb geht von 30kWh/100km auf 27kWh/100km zurück. Dann spart das Ding auf 100km ca. 1€ (π × 👍). Dann muss man 350 × 100km damit fahren. Wären auch immer noch 35.000km. Also nicht nur ein oder zwei Urlaubsfahrten.

    aber der Zeitraum, der insgesamt infrage kommt, ist halt sehr lang....

    35000km allein mit dem WoWa werden nur wenige mit einem E-Auto (und der ersten Batterie) zustande bringen.....für lange Urlaubfahrten mit echtem WoWa ist ein (heutiges) E-Auto, auch mit Spoiler, halt nicht so wirklich geeignet.

    ja, wenn man mit Wohnwagen in dem Fall ständig 80km/h fahren würde.....

    Zudem fährt man ja nicht ständig mit WoWa, sondern i.d.R. nur zu einem sehr geringen Teil der Gesamtstrecke. Dementsprechend wird die Gesamtstrecke des Autos sehr sehr lang, bis sich dieses Teil amortisieren kann. Ich schätze mal, dass das insgesamt länger dauert als das Auto hält.....

    Etwa so habe ich es mir auch gedacht also wird der Enyaq mir am Anfang mehr Reichweite anzeigen als die wirklich erreichbare mit Anhänger. In den Urlaub fahren wir normal mit unserem 750Kg Anhänger, dies ist ein Hochplaner 250cm x 125 cm Ladefläche Innenhöhe 160 cm gesamt Höhe 195 cm vom Boden Leergewicht ca. 180 Kg , Beladen mit Koffern, E-Tandem, 2x E-Bike und allem was wir so im Urlaub benötigen hat er ca. 400 Kg - 420 Kg. Also der bietet schon eine anständige Angriffsfläche. Wäre die Frage ob sich ein Dachspoiler auf dem Enyaq von nutzen seinen könnte.

    So ein Transportanhänger mit Plane und Spriegel, 195cm hoch mit 125cm breiter Front gibt dem Gespann einen recht großen Luftwiderstand.

    Mehr als z.b. ein Eriba-Touring-Wohnwagen mit 222cm Höhe (fahrbereit) und 205cm Breite, wie ich es früher anhand der Verbrauchsanzeige meines Verbrenners bei exakt 80km/h fest gestellt habe.

    Bei 100km/h wird es natürlich noch schlimmer.....

    Hallo,


    ich habe mal eine Frage zur Navigation im Skoda, wenn er im Anhängerbetrieb fährt. Wie macht der Skoda das. Wenn ich einen Normal betrieb einen verbrauch von 20-21KW ohne Anhänger hat, jetzt einen Anhänger anhänge und eine Urlaubsfahrt plane von ca. 600 Km würde er am Anfang mit dem Normalen Verbrauch rechnen und mir so einen Reichweite von ca. 400 Km darstellen obwohl ich wahrscheinlich nur 200-250 KM erreichen werde da ich ja durch den Anhänger einen deutlichen hören Verbrauch haben werde. Oder hat Skoda in der Software eine Möglichkeit diese zu ändern auf einen anderen Verbrauch in der Routenplanung. Und wenn Ja wie stellt man das ein.

    Er wird sich, wenn ein Anhänger hinten dran ist, nicht sofort umstellen, was die Reichweiten usw. betrifft.

    Der Enyaq "weiß" zuerst ja nicht mal, ob es sich eventuell nur um einen Fahrradträger auf der AHK handelt.....


    Zudem haben auch Anhänger sehr unterschiedliche Wirkungen auf den Energiebedarf. Ein kleiner, flacher Transportanhänger mit 200kg Gewicht macht viel weniger aus, als ein 1200kg schwerer, normaler Wohnwagen.

    Mag sein, ist beim ID.3 nicht anders 🤔

    Der ID.3 ist mit der MEB-Basis baulich etwas mehr "Kante" genäht, als ID.4 oder Enyaq.

    Dessen Zuladung war nicht so besonders und anfänglich gab es vom ID.3 daher Ausführungen mit max. nur 4 Sitzplätzen.


    Der ID.3 hat dadurch natürlich auch ein deutlich geringeres zul Gesamtgewicht als ID.4 und Enyaq.

    Das "Mindergewicht" des ID.3 kann man daher prinzipiell der Anhängelast zuschlagen, ohne dass die Dauerleistungsbegrenzung des Antriebs mehr in Anspruch genommen wird, als bei den größeren MEB.


    Falls die AHK beim ID.3 auch für Anhängerbetrieb ausreichend stabil befestigt werden kann und man eine Anhängelast zugelassen bekommt, kann es daher immer noch sein, dass z.b. das zul. Zug-Gesamtgewicht (welches ja auch noch zugelassen werden muss) so bemessen wird, dass die Fz-Zuladung bei voller Ausnutzung der Anhängelast eingeschränkt wird. Ähnlich wie bei meinem iV80, wenn 1200kg an der Kupplung hängen.


    Dass es sogar eine erhöhte hintere Achslast bei Anhängerbetireb gibt, wie z.b. bei meinem iV80, kann ich mir beim ID.3 jedenfalls nicht vorstellen.

    Ob es beim ID.3 eine Anhängererkennung gibt., weiß ich nicht.

    Notwendig wäre sie nicht unbedingt, da werkseitig nur Zubehör mit der AHK transportiert werden darf. In jedem Fall wäre beim werkseitigen ID.3 Anhänger-ESP nicht notwendig, was bei allen MEB mit werkseitiger Anhängelast Standard ist.


    Ähnlich Lade- und Dauerplus für die AHK: Werkseitig nicht notwendig, bei Anhängelast eventuell schon.


    Wie gesagt:

    Mal sehen was tatsächlich kommt.....die Werksgarantie dürfte dann aber Geschichte sein.

    Mal abwarten, ob das dann in 2 Monaten eine ABE für den ID.3 bekommt.....

    @enepol leider kann man die %anzeig nicht 1:1 in kwh Umrechnen: nur bei 50% stimmt das mehr oder weniger überrein, bei 0% sind noch ein paar kwh im Akku, bei 100% ist noch etwas Luft nach oben. Mit Carscanner sieht man da den Unterschied "BMS % (und glaube auch KWh)" und "Anzeige %". Wieviel dann nochmal bei 0% nochmal als "Notlaufreserve" da ist würde man nur durch komplett Leerfahren ermitteln (gibt glaub ich dazu auch das eine oder andere youtubevideo).

    p.s. vergisst du nicht dass emmicaso bei dieser Runde ziemlich viele Höhenmeter gemacht hat, und damit auch einiges rekuperiert?

    wenn es bei einer Hochrechnung etwas abweicht, hätte ich nichts geschrieben, aber bei hochgerechneten 95kWh anstatt (theoretisch) maximal möglichen 77kWh ist das schon etwas heftig.

    Zudem ist der genannte SOC-Bereich (70-49%) nicht so sehr weit vom mittleren SOC-Bereich entfernt gewesen.

    Wenn man die bekannten Notfallreserven noch dazu betrachtet, die ja zur Folge haben, dass die im Fz angezeigten 0 bis 100% weniger als 77kWh entsprechen, wird das Ganze nicht besser....


    Was wird wegen der Höhenmeter, die zwischendurch negativ und positiv auftreten bei Rekuperation großartig anders?

    Es wurden für rund 150km offenbar ca 20kWh Energie benötigt.

    Wenn es zwischendurch mal bergab ging, wo Strom durch Rekuperation geladen wurde, ging es vorher halt auch entsprechend bergauf, wo deutlich mehr entladen wurde, als gewöhnlich.


    Nur wenn es keine Fahrwiderstände (Luft- und Rollwiderstand) und auch keine Rekuperationsverluste gäbe, wäre berg hoch und anschließend berg runter ein Nullsummenspiel.

    Selbst wenn die Rekuperation ohne Verluste vonstatten gehen würde, blieben immer noch Roll- und Luftwiderstand und das ist bei einer "hügellosen" Fahrt genau so.


    In Summe kann der Verbrauch durch zwischenzeitliche Rekuperation daher nicht geringer werden, als wenn zwischendurch ausschließlich in der Ebene gefahren wurde.

    Im Gegenteil:

    Rekuperation funktioniert nur mit Verlusten


    Einzig, wenn der Zielort eine geringere Höhe aufweist, als der Ausgangsort, wäre der Verbrauch in Summe (eventuell, Stichwort Rekuperationsverlust)) etwas niedriger, als bei einer Fahrt in der Ebene.

    Bei einer Strecke von 150km spielt das aber ohnehin keine ernsthafte Rolle, wie hier im Forum bei einer ähnlichen Diskussion schon mal berechnet wurde.


    13,6kWh/100km laut Bordcomputer (Fz-Verbrauch bei AC-Ladung dann ca. 15,5kWh/100km) sind ein sehr geringer Verbrauch, der mit der geringen Durchschnittsgeschwindigkeit (= kaum Luftwiderstand) erklärt werden muss.