Beiträge von enopol

    Die Erlaubte Geschwindigkeit steht doch im Mäusekino direkt im Blickfeld, da muss man doch nicht ständig ins Navi schauen.


    Ich fahre grundsätzlich immer mit pACC, Stadt, Land und AB. Die Verkehrszeichenerkennung und die hinterlegten Navidaten ergänzen sich sehr gut, es gibt kaum was zu bemängeln. Spontan aufgestellte Schilder und deren Aufhebung werden ebenfalls gut erkannt. Das gleiche auch in Österreich und Italien. Das einzige Problem was ich hatte waren versetzte Ortsschilder. Da verzögert b.z.w. beschleunigt der Enyaq falsch. Aber da kann ich ja dem Assistenten assistieren und den Mangel beheben.


    Ich hab das jetzt mal mit dem Spurhalteassistenten bei mir genau beobachtet. Er zeigt mir an das ich die Spur verlasse, das Lenkrad vibriert und die Lenkung wird zu der Richtung wo ich die Spur verlasse schwergäniger. Ein automatisches gegenlenken konnte ich bei mehreren Versuchen nicht feststellen.

    Wo ich die Geschwindigkeit auch ablese:

    Wenn sie falsch erkannt wurde, ist sie überall falsch......


    Es gibt ganz sicher einige Situationen, wo deine Assistenzsysteme nicht korrekt reagieren....

    Führt dein Fz bei den angesprochenen kombinierten Schilder (Ampel und Geschwindigkeit) die automatische Aufhebung der Geschwindigkeitsbegrenzung ohne Extra-Aufhebungsschild nach dem Passieren der Ampel aus?


    Zum Spurhalteassistenten:

    Selbst in der alten Enyaq-Bedienungsanleitung von 11/2020 (m.E. die einzig brauchbare, wenn auch z.Teil schon veraltet) steht beim Spurhalte-Assistenten:

    Zitat

    Wenn sich das Fahrzeug einer Begrenzungslinie nähert, führt das System eine Lenkbewegung in die entgegengesetzte Richtung von der Begrenzungslinie aus. Der Lenkeingriff kann manuell übersteuert werden.

    Exakt so, wie dort beschrieben, verhält sich auch mein Enyaq Bj 2023.

    Demnach müsste dein Auto einen Defekt haben, weil es, gem. deiner Angabe, nicht gegen lenkt.

    Einstellbar ist das meines Wissens nicht.


    Abgesehen davon, würde ich den Spurhalteassistenten auch dann bei engeren Landstraßen abschalten, wenn er nur virbrieren würde, denn auch das nervt in einer solchen Situation völlig überflüssig, denn das bleibt auf so einer Strecke kein Einzelfall.


    Wenn er zu Schwergängigkeit bei weiterer Lenkung nach rechts führt, kann das ebenfalls gefährlich sein.

    Dazu hatte ich in der Vergangenheit schon diverse Beispiele:

    Es reicht, wenn dir auf solchen Straßen ein Lkw entgegen kommt. dann muss man manchmal leider noch weiter nach rechts lenken und um z.b. mit dem Rad auf dem Markierungsstreifen zu fahren.

    Ansonsten gibt es einen Unfall.

    Wenn der Spurhalteassistent dieses weitere nach rechts lenken behindert, ist das unnötig gefährlich.

    Einer der meistverbreiteten Fehler von Autofahrern ist übrigens, gar nicht mitzubekommen, wenn sie einen Fehler begehen. Oft hupt dann jemand oder es kommt zum Unfall. Meistens fällt es aber gar nicht auf. 🤓

    solange man keine aktiv eingreifenden Assistenten hat,oder benutzt, bekommt man sämtliche Geschwindigkeitsfehler kaum mit, da man ansonsten ständig auf die Geschwindigkeitsanzeige im Navi sehen müsste.


    Zudem ist die Fehlerhäufigkeit, auch die des Fahrers, von der Fahrtstrecke abhängig:

    Auf einem Baustellen-freien Autobahnabschnitt ist alles ok und darauf sind die automatischen Systeme ja auch ausgelegt.

    Die Geschwindigkeitsbeschilderung ist relativ übersichtlich, es zweigen keine Straßen mit eigenem Geschwindigkeitsschild ab usw.

    Die Fahrbahn ist breit genug, so dass der Spurhalteassistent sinnvoll arbeiten kann, es aber auch dem Fahrer keine probleme bereiten sollte, innterhalb der fahrspur zu bleiben.....


    Auf anderen Strecken, Bundesstraßen vielleicht noch ausgenommen, kann das völlig anders aussehen. Die Straßen sind enger, es gibt diverse unterschiedliche Beschilderungen, es gibt Nebenwege. Der Anspruch an die Qualität der Geschwindigkeitserkennung ist deutlich größer.


    Wenn mein persönliches, häufiges Fahrprofil nun mal so aussieht, dass viel enge Landstraßen gefahren werden, wo der Spurhalteassistent definitiv gefährlichen Unsinn macht und das nun mal z.b. die angesprochenen Schilderkombinationen häufiger vorkommen, welche die Verkehrszeichenerkennung des Enyaq grundsätzlich nicht packt, dann ist es wohl zwangsläufig, dass meine Zufriedenheit mit diesen Assistenten weniger ausgeprägt ist, als bei jemandem der viel Autobahn fährt.


    Dazu kommt, dass ACC bzw, Tempomat von vielen Leuten außerhalb von AB und Bundestraßen, kaum genutzt werden.

    Wenn man diese Systeme nahezu nur auf AB und sonstigen gut ausgebauten Straßen nutzt, wird einem kaum auffallen, welche Fehler bei Nutzung auf anderen Straßen zustande kommen.

    Wenn Du "fordert" mit "empfiehlt" ersetzt, sieht der dritte Satz nicht mehr so schlimm aus...

    Anstatt "fordert" müsste ich genau genommen "vorgeschrieben" wählen, denn exakt so steht es in der Enyaq-Bedienungsanleitung, die mir gerade vor liegt.


    2,7bar, so wie bei meinem Wagen minimal "vorgeschrieben", ist bei den Hinterrädern bereits ein recht hoher Luftdruck und bei den Vorderrädern erst recht.
    Ich gehe davon aus, dass Skoda sich hoffentlich genug Gedanken über diesen Luftdruck gemacht hat und der deshalb zumindest keine schlechteren Bremswerte bewirkt.

    Ein unnötig hartes Abrollen bewirkt dieser recht hohe Luftdruck definitiv.


    Die maximal zul. Achslast an der Vorderachse meines Enyaq beträgt 1170kg,

    Die vorderen unverstärkten 19er-Reifen haben einen Lastindex von 101, also 825kg.

    Diese 825kg Tragfähigkeit erreicht der Reifen laut Conti bei 2,5bar.


    Wie schon geschrieben: die maximale zul Achslast beträgt 1170kg und daher wäre minimal bereits eine Tragfähigkeit des Reifens von 585kg ausreichend.

    Der vom Hersteller zudem in der ZB1 genannte Reifen mit einem LI von 101 hat maximal 825kg Tragfähigkeit bei 2,5 bar.

    Von Continental gibt es einen umfangreichen Reifenratgeber, mit dessen Hilfe man u.a. die Tragfähigkeiten bei geringeren Luftdrücken bestimmen kann.

    2,0 bar ist dort bereits die Spalte mit dem geringsten Luftdruck.....

    Für unverstärkte Reifen mit einem LI von 101 beträgt die Tragfähigkeit bei 2,0bar: 690kg


    Noch mal zur Erinnerung:

    Die an zu setztende max. Radlast ist 100kg geringer.....

    Von daher sind 2,7bar beim 19er Vorderrad meines Enyaq bereits ein sehr großer Luftdruck und sehr wahrscheinlich wollte man mit dieser Maßnahme hauptsächlich den Rollwiderstand, also die Reichweite, verbessern.


    Wenn der Enyaq voll beladen ist, die maximal zul Achslast immer noch 1170kg beträgt, schreibt Skoda sogar 3,0bar, also einen um mehr als 50% erhöhten Luftdruck vor.


    Bei den 19er-Hinterrädern mit einem LI von 103 (zul 875kg) und einer maximal zul. Radlast von 796kg ist das Ergenis ähnlich, auch bei diesen Reifen sind selbst bei voller Zuladung nicht mal 2,5bar erforderlich.

    Laut Conti-Umrechnungstabelle für unverstärkte Reifen mit einem LI von 103 wären 2,3bar im voll beladenen Zustand ausreichend.

    Was schreibt Skoda voll belasden vor:

    3,5bar


    Nicht nur unschön, sondern sogar unzulässlig wird es, wenn man weiß, dass einige Reifen der in der ZB1 genannten hinteren Reifengröße (255/50R19 103 T) für 3,5 bar gar nicht zulässig sind. U.A. von Conti.

    Spätestens dann muss man zwangsläufig von zu hohem Luftdruck reden.


    Ich würde daher die vorgeschriebenen Luftdrücke des Enyaqs ganz bestimmt nicht noch weiter erhöhen.....die sind bereits grenzwertig.

    Für meinen IV80 mit 19er-Bereifung fordert Skoda rund herum mindestens 2,7bar.

    Voll beladen vorn 3,0 und hinten 3,5bar.

    Der letzte Punkt schließt dann leider einige Reifen aus.....


    Kleine Anmerkung:

    Selbst bei den 2,7bar bei bis zu halber Beladung handelt es sich eigentlich schon um einen Luftdruck, der relativ deutlich über dem liegt, was für die dann real geforderte Tragfähigkeit nötig wäre.

    Diese "Überhöhung" ist m.E. bereits eine Maßnahme von Skoda, den Rollwiderstand (und vielleicht auch Wankbewegungen) zu verringern.

    Noch mehr Luftdruck tue ich mir nicht an. Das Fahrwerk (bei mir ohne DCC) ist für meinem Geschmack auch mit dem werkseitig geforderten Luftdruck ziemlich "rappelig".

    ok, das hatte ich falsch gelesen, aber es bleibt ja trotzdem dabei, dass du hauptsächlich nur Autobahn gefahen bist.

    Jetzt mal ganz ehrlich, der Enyaq läuft doch. Klar würde ich mich über ein besseres Managment der Batterie und die Verbrauchsanzeige im Display freuen, aber das wäre es für mich auch schon. ;)

    Schon klar, es wird immer das Maximale verlangt, aber mir ist die Zeit einfach zu schade, jeden Tag nach neuer Software zu schauen.

    Ich für mich, kommt etwas neues, freue ich mich. Kommt nix, kann ich auch mit leben.

    Sich auf irgendwelche Versprechen zu verlassen ist sinnfrei, das habe ich im Leben oft genug erleben dürfen.

    Es wird immer wieder etwas neues und besseres kommen, aber ob der Altbestand das auch bekommt, steht auf einem anderen Blatt......und das ist nicht nur beim Eny so, sondern auch bei vielen anderen Dingen.

    Ich sehe es ähnlich, bin bezüglich Updates zudem ganz froh, 1,5 Jahre zwangsläufig auf das Fz gewartet zu haben.

    Immerhin habe ich dadurch 3.2....

    Daran, dass das Infotainment nach dem Start irgendwann mal wirklich schneller startet und funktioniert, glaube ich zudem nicht und kann damit leben.

    Der Rest ist für mich ganz ok.


    Ich sehe es ja an meinem Rasenroboter, denn für den kommen öfters Firmware-Updates:

    Im entsprechenden Forum zeigt sich, dass die bisher 2 Updates, die ich seit 2 Jahren nicht durchgeführt habe, bei mir zu einem erfreulichen Ergebnis geführt haben:

    Mein Roboter läuft seit 1,5 Jahren ohne jegliche Probleme.


    Diejenigen, die immer die neuesten Updates haben müssen, haben dagegen aktuell ein System, welches wieder diverse Fehler macht. Einige haben deswegen bereits wieder ältere Firmware aufgespielt-

    Es gibt eben durchaus die sogenannte "Verschlimmbesserung" und die möchte ich, auch beim Enyaq, in keinem Fall.

    enopol, das mit der Ampel kann ich nicht sagen. Entweder mach er bei mir alles richtig oder ich hatte die Situation noch nicht.


    Der Spurhalteassistent hat mich noch nie in die Gegenfahrbahn gedrückt. Auf engen Straßen informiert er aber per Display (gelbe/orangene Anzeige) das ich die Fahrbahn verlasse.


    Unsinnige Bremsungen in der 30er Zone hab ich nicht.

    Es wurden in diesem Thread ja schon einige ACC-bedingte Fehler aufgezeigt. Hauptsächlich ging es dabei um Fehler des pACC, der ja u.a. die vorgegebene Geschwindigkeit beachtet.

    pACC ist daher auf Navidaten und in letzter Konsequenz (vorrangig) auf die Verkehrszeichenerkennung angewiesen.


    Diese beiden Komponenten sind eindeutig nicht immer richtig und entsprechend viele Fehler macht dann pACC.

    Dass dein pACC alles richtig macht, kannst du in jedem Fall vergessen.....


    mein Spurhalteassistent informiert mich per Display und er macht bei Annäherung an den Rand, eine aktive Lenkbewegung Richtung Fahrbahnmitte. Wenn ich das Lenkrad nahezu los lasse, bewegt sich das Auto dann auch allein etwas vom Straßenrand weg. Also, eindeutig ein aktiver Eingriff in die Lenkung.

    Macht das dein Enyaq nicht?


    Zu den 30er-Zonen.

    Es handelt sich in meinem Fall nicht generell um 30er-Zonen (die können ja sehr unterschiedlich aussehen), sondern um eine 30er-Zone mit ca 2km Straßenlänge, so eng, dass der Linien Bus noch gut neben einseitig parkenden Autos fahren kann.

    Die Besonderheit sind die wechselseitigen Parkmöglichkeiten.

    Es stehen also immer geschätzt 50m Parkraum auf der linken Seite zur Verfügung, dann kommt eine relativ kurze Lücke und danach stehen am rechten Fahrbahnrand ca 50m Parkraum zur Verfügung usw.


    das bedeutet:

    Wenn ich mit dem Auto noch links neben mir parkende Autos habe, erkennt mein ACC-Radar bereits das erste auf der rechten Seite geparkte Auto, welches sich dann genau in meiner Fahrbahn befindet.

    Auf dieses Auto hält man halt zwangsläufig zu. Dem Radar ist das dann irgendwann zu nah und dann leitet ACC eine Bremsung ein.

    Ich möchte mal stark vermuten, dass das jeder andere enyaq mit ACC an dieser Stelle in gleicher Weise machen wird.

    Das hatte ich noch nie und ich fahre IMMER mit pACC.

    bei wechselseitig parkenden Autos (bei relativ enger Straßen) ist nicht mal pACC nötig, denn die Reaktion kommt allein dadurch, dass ACC (die Radarfunktion) in relativ geringer Entfernung, genau in Linie vor deinem Auto, ein stehendes Auto bemerkt.

    ACC "weiß" nicht, dass du relativ kurz vor diesem Auto deutlich nach links ausscheren wirst und dann wird halt gebremst.

    Kein Mensch würde so fahren und selbst Gelenkbusse mit 18m Länge und Fahrgästen schaffen diesen Spurwechsel ohne eine Geschwindigkeitseinbuße.


    Auch dein ACC wird vermutlich durch Bremsen reagieren, wenn es in relativ kurzer Entfernung direkt vor deinem Auto ein stehendes weiteres Auto entdeckt, denn das gehört zu den Grundfunktionen.

    Feinere Unterschiede kennt das ACC nicht.

    Die Fehlerrate des pACC in meinem Enyaq ist alles andere als zu groß. Vielleicht ist bei dir irgendwas defekt, falsch justiert oder ähnliches.


    Wie macht sich den die Fehlerrate beim Spurhalteassistent bemerkbar?

    Ich bin mir relativ sicher, dass mein ACC nicht defekt ist.

    Erkennt dein ACC die automatische Geschwindigkeitsaufhebung nach der Schilderkombi Ampelwarnschild plus Geschwindigkeitsschild oder macht dein ACC keine unsinnigen Bremsungen in 30er-Zonen mit wechselseitig parkenden Autos?


    Beim Spurhalteassistenten ist mein Urteil ebenfalls zwei geteilt:

    Auf der AB ist der brauchbar (Baustellen und sonstige "Unregelmässigkeiten" mal ausgenommen) und wenn der sich auf einer Autobahn (Fahrspurbreite: 3,75 bzw. 3,50m) "meldet"/eingreift hat man meist auch schon etwas gepennt und ist zu weit seitlich unterwegs.

    Das finde ich durchaus hilfreich.

    Der Spurhalteassistent ist laut BA übrigens ebenfalls hauptsächlich für die Autobahn gedacht.


    Fehlerrate auf engen asphaltierten und markierten Landstraßen:

    Je nach Gegenverkehrsaufkommen bis zu mehrmals pro Kilometer.


    Wenn der Assistent auf solch relativ engen Straßen eingeschaltet ist, kommt es immer zu einem Eingreifen, sobald man aufgrund des Gegenverkehrs weiter zur Seite fahren muss, denn um genügend seitlichen Abstand zum Gegenverkehr zu haben, muss man mit den rechten Rädern zwangsläufig sehr nahe an die weiße Seitenmarkierung und manchmal sogar darüber.

    Ein Fehler ist vorhanden, weil der Assistent in dem Moment (wenn der Gegenverkehr kommt) eine aktive Lenkbewegung in Richtung Gegenverkehr macht.


    Klar, wie bei allen anderen Assistenten auch:

    Man kann sich an so etwas gewöhnen und man hat ja schließlich die Oberhand, weil man gewöhnlich stärker ist, als der Lenkimpuls des Assistenten.

    Ein Fehler bleibt diese Lenkreaktion unter den genannten Bedingungen trotzdem.


    Da wir halt viel Landstraße (und auch die genannten engen Landstraßen) fahren und kaum Autobahn, ist der erste Handgriff (leider sind ja aufgrund von Gesetzesvorschriften mindestens 2 Handgriffe nötig) nach Einschalten der "Zündung", den Assistenten zu deaktivieren.

    Auch wenn uns das Verhalten des Assistenten nicht mehr überrascht, so nervt es auf engen Landstraßen doch.

    Für die Stadt hat man ein Einsehen gehabt und somit kommt dieser Assistent glücklicherweise erst ab 60km/h zum Tragen.