Beiträge von enopol

    Was mir bei dem Thema fehlt ist das Einbeziehen der Peripherie in die Betrachtung. Es wird ja nicht nur der Akku belastet, sondern auch alle Steuergeräte mit ihren Computerchips, die bei den jeweiligen Ladezyklen entsprechend belastet werden. :/

    Ich sehe schon kommen, dass der Akku hält und hält und hält, und das Auto drumherum auseinander fällt :S

    Das sehe ich eher nicht, zumal noch die Frage zu klären wäre, was man unter "Akku hält" verstehen möchte.

    Klar, die Steuergeräte halten, wie bei jedem anderen Auto auch, nicht ewig und irgendwann ist es unwirtschaftlich diese zu tauschen.

    In der Batterie selbst befindet sich ebenfalls Elektronik.

    Interessant, dass JETZT langsam ernste Zweifel an Plug&Charge aufkommen. Genau diese Probleme habe ich schon vor Ewigkeiten aufgezählt und mich gegen Plug&Charge ausgesprochen. Das ist doch exakt das gleiche Problem, dass die Tesla-Besitzer haben, wenn sie außerhalb "ihres Systems" unterwegs sind und komischerweise habe ich noch keinen von denen darüber klagen gehört.

    Ich bleibe dabei: Plug&Charge ist für die derzeitige Situation unbrauchbar und deswegen völlig überbewertet.

    Das Problem ist die Bevorzugung von Elli durch Skoda.

    Das fängt ja damit an, dass man im Navi nur nach "bevorzugt PowerPass" einfach filtern kann.

    Grundsätzlich funktionierte Plug&Charge auf meiner gesamten Urlaubstour, bei der ich größtenteils bei Ionity (sehr günstig) geladen habe, ohne Fehler.

    Wenn ich die Karte benötigt hätte, wäre das allerdings nicht dramatisch schwieriger und langsamer.

    Auch sonst sehr oft nicht, denn er versucht ja IMMER die erlaubte Geschwindigkeit zu erreichen,

    nicht immer.....denn dazu müsste die Verkehrszeichenerkennung besser sein.


    Ich fahre oft Landstraße und es gibt auf meinen Strecken häufiger Ampeln in diesem Bereich, die ca 200m vorher mit einem Kombischild (Warnschild"Ampel" oben, darunter Schild 70km/h) angekündigt werden.

    Diese Schilderkombi kann die Zeichenerkennung nicht interpretieren und "wartet" nach Passieren der Ampel auf eine gesonderte Aufhebung der 70er-Begrenzung, denn gem. Here-Navidaten gilt, völlig korrekt, nach der Ampel 100km/h.


    Leider wird das Auto bei eingeschaltetem pACC dann, teilweise kilomterlang, mit 70km/h bewegt.

    Von daher:

    nein, die erlaubte Geschwindigkeit versucht pACC nicht immer zu fahren (umgekehrt, fährt es aber auch manchmal schneller als erlaubt...).

    Allerdings wäre das im o.a. Fall tatsächlich eine Verbrauchsminderung durch pACC.

    Ich bilde mir auch ein mit dem pACC mehr zu verbrauchen. Meiner Meinung liegt es am Bremsen/Rekuperationsverbrauch. Auf meiner Stammstrecke fällt mir auf, dass der pACC weniger stark rekuperiert (falls die Anzeige des Momentverbrauchs stimmt) und mehr oder stärker die Reibbremse nutzt.

    das letztere glaube ich eher nicht....

    Solange die gewünschte/benötigte Bremsung per Rekuperation zu schaffen ist, wird das m.E. auch gemacht.

    Warum sollte man die Brems-Energie teilweise in Wärme umwandeln, wenn die Rekuperations-Bremsleistung ausreicht?

    Ich habe auch so ein ähnliches Geräusch in bestimmten Geschwindigkeitsbereichen (hauptsächlich zwischen ca 93 und 110km/h).

    Bei kalten Auto oder auf kurzen Strecken höre ich davon fast nichts.

    Deswegen konnte ich das bei einer Vorführung mit einem Werkstattmitarbeiter nicht deutlich machen.


    Bei längeren Strecken "jault" es in diesem Bereich recht deutlich und es hört sich so ähnlich an, wie das jaulende (defekte) Differential eines meiner ersten Autos.


    Es tritt sowohl mit den werkseitigen Hankook Ventus 19-Zoll, als auch mit den Conti-Allseason-Contact 19-Zoll auf. Es kommt eindeutig nur von hinten und es ist lastabhängig.

    Der pACC ist u.a. von der Verkehrszeichenerkennung und von dem Datenmaterial des Navis abhängig.

    Wenn man mit 100km/h unterwegs ist und eine Ortsanfang kommt, erkennt das System die kommende 50km/h-Begrenzung aufgrund der Navidaten, "geht" vorher vom "Gas" und bremst dann.


    Die reale Geschwindigkeitserkennung erfolgt immer erst kurz nach dem Passieren des Schildes und sie hat gegenüber dem Datenmaterial immer Vorrang.

    Solange Datenmaterial und Geschwindigkeitserkennung zueinander passen klappt alles. Diese Abbrems-Funktion läuft grundsätzlich auch ab, wenn gar kein ACC vorhanden ist und man das Fz mit eingeschaltetem ECO-Assistenten ausrollen lässt.

    Was daran "Eco" ist, habe ich allerdings nicht verstanden....."Eco" wäre das nur, wenn man ansonsten davon ausgeht, dass der Fahrer nicht rechtzeitig vom Gas geht und erst kurz vor dem OA-Schild heftig bremst.


    pACC macht aber durchaus auch Unsinn, wenn die Daten und die Verkehrszeichenerkennung nicht so recht "kompatibel" sind, weil z.b. die Schildererkennung Priorität hat.

    Beisspiel:

    Ortsende-Schild mit, erst in etwas größerem Abstand, folgenden Geschwindigkeitsschild (z.B. 70km/h). Die Navidaten (Here-Datenbank) liefert 70km/h ab OE-Schild.


    Das Auto beschleunigt ca 1,5sec nach Passage des OA-Schildes mit Zielgeschwindigkeit 100km/h (obwohl es laut Datenbank "weiß", dass die Strecke auf 70km/h begrenzt ist), weil schlichtweg die Schildererkennung Priorität hat.

    Nach 200m wird das 70er-Schild passiert und ca 1,5sec danach (in meinem Fall waren das fast 90km/h) wird das Fz relativ deutlich auf 70km/h abgebremst.

    Das hat mit Verbrauchs-mindernd nichts zu tun und jeder Fahrer, wird das manuell deutlich besser machen können, weil er, im Gegensatz zum Assistenten, die beiden real vorhandenen Schilder (OE- und 70er-Schild) frühzeitig gemeinsam erkennt.


    Mein Fazit ist daher:

    Wenn alles klappt, ist mir die Abbremsung durch ACC immer noch etwas zu ruppig. Das ist natürlich Geschmacksache.

    Ich bin davon überzeugt, dass längeres Rollen lassen und deutlich vorausschauendes Fahren, energiesparender ist.

    Wenn ACC aufgrund von Geschwindigkeitserkennungen oder auch Radarerkennung nicht sinnvoll handelt, ist das i.d.R. nicht energiesparend.

    Manchmal würde es helfen zuerst zu fragen wie der Wissensstand der anderen ist und nicht kollektive Dummheit (außer dir natürlich) vorauszusetzen. Das ist übrigens ein echter Lifehack, der das soziale Miteinander extrem erleichtert. ;)

    Ich hatte vor ein paar Tagen geschrieben, dass häufigeres Rekuperieren zu mehr Zyklen führt.

    Deswegen hatte ich mit Paulchen Panther danach ein paar Mal hin und her geschrieben.

    Da war das Thema m.E. (noch) nicht klar.


    Zu meinem darauf folgenden Beispiel, worüber es einige Aufregung (vor allem wegen des Umfangs...) gab, hat sich m.E. keiner sachlich geäußert.

    Gäbe diverse Möglichkeiten:

    "Ja, ok" oder "ist nicht richtig, weil..." oder "ist doch das Gleiche, was ich meinte" oder.....

    Kam aber nix.


    Stattdessen gab es anschließend (bis jetzt) hauptsächlich unsachliche Äußerungen der Popcorn-Anhänger.


    Ich wüsste nicht, wo ich kollektive Dummheit vorausgesetzt habe. Davon dass nicht alle wissen (wussten), dass die Rekuperation zusätzlich zu Zyklenzahl beiträgt, darf ich wohl trotzdem ausgehen.

    Für das soziale Miteinander wäre es ganz vorteilhaft, wenn man sich vielleicht sachlich beteiligt oder zumindest nicht persönlich wird.