Beiträge von enopol

    Wenn Du nicht rekuperierst, dann verringert sich die Reichweite und du musst die verloren Energie, die in Wärme statt zurück in die Batterie umgewandelt wurde, an der Ladesäule nachladen. An der Anzahl der Vollzyklen ändert durch die Rekuperation nichts. Wenn du durch das Fahren 100 kWh brauchst, dann ist es der Batterie erstmal egal, ob du die durchs Laden oder Rekuperieren reinbringst.

    Nicht unbedingt: vereinfachter Extremfall:

    du fährst einen Berg mit ca konstanter Geschwindigkeit rauf und wieder, bis auf die selbe Ausganghöhe, runter.

    Dann müsstest du bei unterstellt 100% effektiver Rekuperation/Antrieb lediglich (nahezu) nur die Energie für den Roll-und den Luftwiderstand während der Fahrt nachladen.


    Der Ladezustand hatte sich zwischendurch aber deutlich verändert.


    Ganz oben auf dem Berg war er recht niedrig und erst als du wieder unten angekommen bist, war er auf dem Stand, mit dem du (relativ wenig) nachgeladen hast.

    Die Batterie wurde also inzwischen deutlich entladen und wieder geladen und daher erhöht dieser Vorgang selbstverständlich die Anzahl der äquivalenten Vollzyklen....

    Beim Rekuperieren hast du ja zwei mal die Verluste der Umwandlung. EInmal beim Speichern und dann wieder beim Entnehmen.


    es geht beim Wirkungsgrad der Rekuperation m.E. grundsätzlich erst einmal darum, wieviel der ansonsten durch die Reibbremsen in Wärme verwandelten Energie, in die Batterie geladen wird und dabei spielt die Effizienz des E-Motors inkl. Elektronik im Generatorbetrieb die entscheidende Rolle.

    e-move.at schreibt dazu z.b.:

    Zitat

    Ein Elektromotor hat zwar beim Antreiben einen Wirkungsgrad von weit über 90 Prozent, beim Rekuperieren erreicht er aber nur knapp über 60 Prozent.


    Dazu kommt dann der Batterieladewirkungsgrad, unabhängig davon, wie geladen wurde.


    Mir gehen die im Netz genannten angaben zur Rekuperationseffizienz etwas zu sehr auseinander, so dass es sein kann, dass der Unterschied hauptsächlich durch unterschiedliche Ansätze zustande kommen könnte.

    Angaben von 40% bis 75% (z.b. e-mobilitiy magazin) sind schon etwas heftig unterschiedlich....

    Nach einem Besuch in der Waschstraße durfte ich feststellen, dass der Heckwischerarm abgerissen worden war.

    Ein Neuer ist auf dem Weg, aber ich hatte schon mal versucht, den Alten zu demontieren.

    Selbst mit entfernter Schraube sitzt der aber bombenfest auf der Achse.

    Genügt da ein wenig Öl oder gibts nen Trick, den Arm abzubekommen, ohne die Heckscheibe zu beschädigen?

    laut Erwin: kleiner 2-Arm-Abzieher....

    Für mich ist eine der besten Apps die „emobility“ App von EnBW.


    Durch zahlreiche Updates in den letzten Monaten ist die App immer besser geworden, auch für Planungen.

    Gerade die Filterfunktionen sind immer umfangreicher geworden. Man kann so gut wie nach allen Betreibern filtern, u.a. auch nach Ionity, und nach Leistung, Steckertyp, und neuerdings nach Gastronomie, Einkaufsmöglichkeiten, Freizeitmöglichkeiten usw..


    Habe gerade mal für meinen nächsten Urlaub nach geschaut:

    Norwegen und Finnland fnden gar nicht statt.

    Tesla wird m.E. auch nicht erkannt und als Zugangsmöglichkeiten gibt es nur Ladekarte, App oder Autocharge, also ebenfalls keine Möglichkeit, nach ABO und App-losen, nur mit der Kreditkarte benutzbaren, Säulen zu suchen.

    . Der Frontmotor wird ja nur in bestimmten Situationen dazugeschalten, und das bisschen Mehrgewicht kann man fast vernachlässigen (meiner Meinung). Ist ja nicht wie bei einem Verbrenner wenn man von einem 4 Zylinder auf einen V8 Umsteigt wo der V8 schon von Haus aus einen großen Mehrverbrauch hat.

    ja, aber alles was sich beim Allrad-MEB zusätzlich dreht, muss permanent "mit-"bewegt werden:

    Antriebswellen, Getriebe, Differential und der ASM-Motor selbst.

    Diese Komponenten üben während jder Fahrt einen Schleppwiderstand aus und der kostet grundsätzlich zusätzlich Energie.

    Der Motor/Motorelektronik ist das entscheidende Teil bei der Rekuperation....

    Der wandelt Bremsleistung in DC-Ladeleistung um.

    Sonst keiner....weder die Batterie noch das BMS....


    Aus "Sicht" der Batterie/BMS wird halt geladen.

    Diesen Komponenten ist es egal, ob der Strom vom Motor oder von der Ladesäule bereit gestellt wird und auch bei der externen Ladung klappt das ab ca 1,4kW bis über 150kW.....

    Man kann sich in der App auch ein digitales Zertifikat runterladen. Dort finden sich alle durchgeführten Reparaturen.

    Dort steht in meinem Fall, während der Gewährleistung, aber nahezu nichts drin.


    Mündlich habe ich bereits vorab erfahren, dass der Wärmetauscher zwischen Kälte- und Kühlmittelkreislauf getauscht werden sollte.

    Auf dieses Bauteil wurde letztendlich ja auch lange gewartet.


    Im Anhang des Zertifikats steht unter Ersatzteile:

    Kühlmittel und Kältemittel......


    und unter Arbeitsvorgänge:

    Ventilplatte aus- und eingebaut.....


    auf Kühl und Kältemittel, sowie den Ein- und Ausbau der Ventilplatte hätte ich vermutlich nicht knapp 3 Wochen warten müssen....

    Das ist interessant und ich habe es eben nochmals geprüft (Auto ein- und ausgeschaltet). Messe aber bei mir keinen Unterschied zwischen den Batteriekontakten und der Steckdose im Kofferraum. Ich gehe daher davon aus, das - bis auf eine Sicherung - die Steckdose direkt an der Batterie hängt. Klar, wenn es Übergangswiederstände zwischen den Batteriekontakten und Kabeln gibt, dann wird das einen Unterschied geben. Jeder Scanner per OBD würde da aber auch die geringere Spannung messen.

    Na ja, es liegen 2 Sicherungen dazwischen: SA3 und die eigentliche Steckdosen-Sicherung im C-Sicherungsverteiler.

    Die SA3 mit 100A versorgt ein paar Sicherungen im C-Sicherungsverteiler und wenn dort entsprechender Strom fließt wird die Spannung in der Steckdose halt etwas geringer sein, als an der Batterie.