Beiträge von Kermit

    Es gibt da noch einen weiteren Fall von blöd gelaufen:


    2021 im Herbst PV-Inbetriebnahme.
    2022 ab Mitte des Jahres 2-3 E-Autos werden zuhause geladen


    Ich habe nun eine reduzierte Strommenge durch PV zur Berechnung der 80%-Grenze, aber erhöhten Stromverbrauch durch die E-Fahrzeuge.
    2023 kommt dann noch die Wärmepumpe hinzu.


    Stromverbrauch vor PV: 3.700 kWh/Jahr (geht nicht in Strompreisbremsenberechnung ein)

    Strombezug mit PV: 1.700 kWh/Jahr (geht in Berechnung ein)

    2x Auto à 2.000 kWh/Jahr = +4.000 kWh/Jahr

    Wärmepumpe: ca. 2.000 kWh/Jahr.



    Ich werde das verkraften können und will mich nicht beklagen. Ich wollte nur aufzeigen, wie man durch's Raster fallen kann und die persönliche Energiewende durch die Strom- und Gaspreisbremse bestraft wird.

    Trotzdem ist mein Fix-Tarif so ungünstig ausgelaufen dass ich nun mit knapp 59ct je kWh zuhause dastehe (von den gestiegenen Grund und Zählerkosten ganz zu schweigen).

    Ja, das ist ärgerlich, aber dank Strompreisbremse, sindes tatsächlich 40ct/kWh. Die Zählergebühr fällt nicht explizit wegen des Autos an oder hast du keinen Haushaltsstrom?


    und ich sag’s ehrlich, in meiner Schönrechnerei war eine dauerhafte günstigerer Fahrt je 100km eingerechnet. Jetzt lege ich also drauf.

    Wenn du alternativ einen 200PS-Benziner betreibst, brauchst du 6-7 Liter auf 100km, also rund 11 Euro (6,5 Liter zu 1,70EUR). Der Enyaq braucht zwischen 15 und 20 kWh/100km. Wenn man ihn im Winter tritt auch 25 kWh. (Dann ist der Benziner aber auch nicht mehr bei 6,5 Liter, sondern eher bei 8 Litern). Das sind im WorstCase mit dem Enyaq also 25x0,4 also EUR 10,-. Das ist immer noch 10% günstiger.
    Steuer entfällt, Versicherung ist meist günstiger, THG-Quote, geringere Wartungskosten. In meinem Fall sind das rund 1.000 EUR im Jahr, aber sagen wir, es wären nur 500. Es ist (noch) definitiv günstiger!
    Der höhere Anschaffungspreis wird durch die Förderung kompensiert. Es bleibt ein höherer Wiederverkaufswert.


    Für zuhause-Lader bleibt das E-Auto günstig. 50% gegenüber dem Verbrenner sparen, ist aber sicher Geschichte.
    Falls man teilweise mit PV-Strom fahren kann, ist und bleibt die e-Mobilität unschlagbar.


    Für alle Firmenwagennutzer, Gewerbetreibende gibt es weitere steuerliche Vorteile.


    Und selbst wenn wir Pari währen oder ie E-Mobilität ein wenig teurer, würde ich sicher nicht (im Alltag) zurück zum Verbrenner wechseln.

    Kennt jemand denn noch Anbieter wo das AC-Laden unter 40ct liegt?

    Kaufland/Lidl nehmen 29 Cent. Aldi nimmt AC/DC 39 Cent.


    Jetzt einfach in Ruhe umschauen, wie die Alternativen zu EnBW aussehen. Für öffentliche Viellader lohnt sich sicherlich ein Modell mit Grundgebühr.

    EnBW war in der Vergangenheit immer ein Vorreiter bei den Preisrunden. Kein Wunder, wenn der größte europäische Ladeanbieter an der Preisschraube dreht, sehen die anderen eben hin.
    Das bedeutet, dass man sich mit einemWechsel noch ein wenig Zeit lassen sollte, bis andere ggf nachgezgen haben. Es sind ja auch noch 6 Wochen Zeit.

    Das ist für mich, der ich bereit war beim E-Auto wesentliche finanzielle Nachteile für höhere Umweltfreundlichkeit in Kauf zu nehmen (sonst bin ich alte gebrauchte Kombis gefahren, die lagen all-in pro km etwa bei der Hälfte der Kosten) dennoch ein entscheidendes Argument, warum ich wieder mit Wärmepumpe kaufen würde.

    Das ist tatsächlich das einzige Argument für die Wärmepumpe!
    Als ich das Auto bestellt habe, war mir der Umstand mit den unterschiedlichen Kältemitteln jedoch nicht bewußt. Tatsächlich hatte ich sogar die WP konfiguriert. Sie wurde mir allerdings vom Verkäufer ausgereet, da sie nicht viel bringen würde - jedenfalls wäre das im ID.3 so. Erfahrung zum Enyaq gab es im Februar 2021 ja noch nicht.

    Dennoch sehe ich das als falsch an hier jetzt schon über 60 Cent zu gehen. Wenn ich selbst nur 41 Cent zahlen muss.

    Und mit 12 Monate Vertrag wären es sogar nur 39 Cent.

    Ich kann deine Preise nicht nachvollziehen. Sind das die verbilligten Preise im ersten Jahr? Ist man da rausgefallen, ist EnBW - zumindest bis 16.1.23 deutlich günstiger als PowerPass.
    Bleibt alles so, werde ich wieder zu Elli/PP wechseln - aber erst im Januar. EnBW kann ich ja zum Glück monatlich kündigen. An PP ist man erstmal 12 Monate gebunden und kann den Tarif nur erweitern, aber kein Downgrade machen.
    Ich glaube nur nicht, dass PP im Januar noch dieselben Preise aufruft.