Beiträge von Floda

    Grundwasser WP ist in der Tat die beste Variante. Herausforderung ist in der Tat die Genehmigungspraxis. Erdwärme braucht ne Menge Platz und ist im Aufbau sehr teuer. Von Luft WP's halte ich wenig, weil die Leistung dann eingeschränkt ist, wenn man sie dringend benötigt. Die Stromkosten Stelle ich mir hier auch sehr hoch vor, zumal im Winter auch wenig PV-Leistung zur Verfügung steht.

    Frage an die WP Betreiber:

    Wie hoch sind denn eure Stromkosten im Winter?

    Das Thema lässt mich nicht los und mittlerweile kommen wie von Oberleinsiedler vorhergesagt ja die Nachrüstsätze auf den Markt. Ich werde vmtl die AHK selbst einbauen. Bei unserem WoMo habe ich schon geübt. Das Teil sitzt nach 10.000km Skandinavien-Tour immer noch wie eine eins. Der Vorteil beim Selbermachen ist eben, dass mehr Sorgfalt herrscht und das Teil nicht einfach reingeknallt wird. Vor allem beim Rostschutz unterstelle ich beim Werkstatteinbau (je nach Qualifizierung) Mängel, die eben erst nach Jahren auftreten.
    Die eigentliche Herausforderung ist ja die nachträgliche Codierung. Auch hierzu gibt es im Forum ja schon Beiträge. In der Bucht habe ich eine Autocode Mini für 199.€ gesehen. Immer noch ein stolzer Preis. Da die Dinger aber nur sporadisch eingesetzt werden, sind sie vmtl auch gebraucht ok. Die Codierung ist offensichtlich pro Nutzung zu bezahlen. Bereits erfolgte Codierungen sollten nach einem System-Update des EV-Herstellers kostenfrei erneuert werden können. Deshalb werde ich den Einbau auch erst nach dem erwarteten großen Update in Q1/22 durchführen. Als E-Satz kommt für mich nur der von Westfalia in Frage. Leider gibt's den noch nicht frei erhältlich. Als OEM-Version vermutlich schon.
    Ich habe mich schon mal mit der Gebrauchsanleitung befasst. Die Videos sind suboptimal, weil die den wichtigen Schritt, die Internet Konnektivität, nicht zeigen. Leider gibt's die Software nur für Windows. OSX-User schauen in die RöhreX( Naja, eine alte Windows Möhre habe ich noch. Das Entscheidende der erfolgreichen Codierung ist der tagesaktuelle Download der fahrzeugspezifischen Daten vom Westfalia Server, der offensichtlich immer erfolgt. Diese Nutzung scheint mir kostenpflichtig, wobei ich bisher nirgendwo die Kosten dafür finden konnte. So erklären sich auch die nicht ganz geringen Kosten in der Werkstatt von 69.-€, die sich aus Werkstattkosten und Datenkosten zusammensetzen. Die Codierung selbst dauert vmtl keine 10min.
    Lange Rede kurzer Sinn. Da einige Forums-Mitglieder sich mit dem Gedanken einer Nachrüstung tragen, wollte ich den Vorschlag machen, ob sich nicht eine Interessengemeinschaft "IG-Einbau" finden lässt, die räumlich nicht zu weit entfernt ist. Wenn sich genügend Interessenten finden, würde sich der Preis der AHK-Codierung auf ein kleines Budget reduzieren. Wenn der E-Satz bei allen gleich bzw von Westfalia ist, sollte das eigentlich klappen. Probleme treten wahrscheinlich eher bei Fremd-E-Sätzen auf, die von Westfalia unzureichend gepflegt sind. Der Preis für die "IG-Codierung" wäre dann der Anschaffungspreis des Gerätes/die Zahl der Interessenten, aktuell 199.-€ (gebraucht) /x plus den Nutzungskosten, die ich noch irgendwo recherchieren muss. Der Preis wird aber sicher nicht höher als 69.-€ sein und vor allem einmalig. Künftige Nachcodierungen durch Überschreiben bei System-Updates werden von Autocode erkannt und sind kostenlos. Was auch bei Fehler-Korrekturen des Auto-Codes hilfreich ist. Bei der Werkstatt-Codierung wird man vmtl immer zur Kasse gebeten. Wenn's dumm läuft, pro Service 69.-€:huh:

    Vielleicht hat ja jemand schon Erfahrungen mit "Autocode" und kann diese teilen, insbesondere dieNutzungskosten. Ich freue mich auf eure Beiträge.

    Wie gesagt, handelt es sich hier um ein Langfrist-Projekt, das evtl erst im März des kommenden Jahres gestartet wird.

    Vor allem die Optimierer sind klasse, weil jedes Modul damit die optimale Leistung bringen kann und defekte Module gezielt identifiziert werden können.


    Aber jetzt was anderes. Ich lese, dass ihr in Batteriespeicher investiert. Die Dinger kosten ja eine Stange Geld und mit 10kWh kommt man ja nicht wirklich weit.

    Ich warte noch ein bisschen, bis der Enyaq V2G/V2H fähig wird. Nach Auskunft des Händlers ist das geplant. Ich hoffe dabei, dass die Option nur Software ist und, falls Hardware benötigt wird, bestehende Enyaqs upgegraded werden können.

    OpenWB bietet mit seiner openWB Pro bereits die Kommunikationsplattform an. Ziel ist es, bei Bedarf den Autospeicher anzuzapfen. Bei einer Kapazität von 80 kWh liegt der Akku im Stadtverkehr eh nur faul rum;).

    Vermutlich wird die V2G Fähigkeit zukünftig ebenfalls gefördert, weil das Speicherproblem elektrischer Energie eigentlich nur durch das V2G Konzept gelöst werden kann. Mit zunehmender Verbreitung von EVs mit großer Batterie wird diese Option wahrscheinlicher. Die Hybrid Förderung wird vmtl bald obsolet sein. Ist eh ein bisschen schräg, solche Fahrzeuge zu fördern. Die Auto-Lobby macht's eben möglich. Unter der Ampel wird's wohl nicht mehr so einfach, auch wenn das Ressort Verkehr bei der FDP angesiedelt ist, leider auch die Finanzen. Könnte also beim Deal unter Freunden bleiben.X/

    Guten Morgen

    hier mal in Kürze.

    1. Laptop neben den WR stellen und WLAN aufrufen.

    2. WLAN Passwort für SE WR aufschreiben. Das steht in der Regel auf einem kleinen Aufkleber an der rechten Seite.

    3. Den Taster unten am SE WR kurz betätigen. Die blaue LAN-LED blinkt.

    4. Am Laptop den Solaredge WLAN Zugang aufrufen. Er ist für kurze Zeit in der Liste der verfügbaren LAN's sichtbar.

    5. Passwort (2.) eintragen

    6. Im Browser die IP-Nr des SE-WR aufrufen: http://172.16.0.1

    7. Voila, das Setup erscheint.


    Wichtig: für die korrekte Modbus Kommunikation muss der TCP Port 502 eingetragen werden. Ist zumindest bei mir so. Eventuell experimentieren.

    Der SE-WR hat angeblich auch einen eingebauten Zähler, der aber nicht lokal ausgelesen werden kann. Deshalb ist einzusätzlicher modBus fähiger Verbrauchszähler nötig.

    Solar Log bietet einen recht preiswerten Zähler an ca. 160.-€, der den Vorteil hat, dass kein Stromwandler benötigt wird. Die Dinger kosten nicht nur zusätzlich Geld, sie sind auch ziemlich sperrig und passen vermutlich in die wenigsten bestehenden Sicherungskästen.

    SolarEdge biete auch einen Verbrauchszähler an. Der ist nicht nur deutlich teurer, er benötigt eben die zusätzlichen Wandler.

    Der Solarlog muss direkt nach dem Hauptzähler angeschlossen werden. Im Netz sind sehr gute Instruktionen.

    ACHTUNG!!!! DIE ARBEITEN ERFOLGEN VOR DER SICHERUNGSLEISTE! M.A.W. DIE KABEL STEHEN UNTER SPANNUNG. DAS SOLLTE NUR EIN ELEKTRIKER DURCHFÜHREN. ER KANN DIE VERPLOMBTEN EINGANGSSICHERUNGEN VOR DEM HAUPTZÄHLER HERAUSNEHMEN UND DEN ANSCHLUSS SPANNUNGSFREI DURCHFÜHREN!!!!

    3 Phasen, N und Schutzleiter sowie drei Adern eines Telefon oder Netzwerkkabels. 2 Adern für Kommunikation, eine für Schirmung/Masse.

    Wichtig ist der Abschluss-Widerstand auf beiden Seiten. Am SE-WR ist dazu nur ein Schalter (Mäuseklavier) zu setzen. Ist in der SE-WR Gebrauchsanleitung aber gut beschrieben. Am SolarLog muss ein 100 Ohm Widerstand gesetzt werden. (Wird mit dem Gerät mitgeliefert).

    Hardware sollte jetzt passen.


    Im SE-Setup WIRKLICH NUR DAS NÖTIGE EINSTELLEN. HIER BESTEHT EINE GUTE CHANCE, DAS GESAMTE SYSTEM LAHMZULEGEN (IRONIE OFF).

    Man kann zB. die IP-Adresse der SE-Cloud deaktivieren. Werde ich machen, sobald ich die Gewissheit habe, dass die Monatsbilanz in der openWB und SE vergleichbar sind. OpenWB ist natürlich detaillierter, weil der Hausverbrauch in tatsächlicher Hausbedarf und Ladeleisrtung unterschieden wird. SE kann das natürlich nicht. Die Anzeigen in der openWB sind unter "Netz-Export" als "E" für Einspeisung/Export" und "I" als Bezug/Import" gekennzeichnet.

    Weiter kann man eine weiche Einspeisebegrenzung einstellen. Es ist zwar richtig, dass die Aufhebung der 70%_Regelung verboten ist. Normalerweise wird die Begrenzung "hart" eingestellt und damit auch für den internen Gebrauch gesperrt, was natürlich Unsinn ist.

    Die Begrenzung der Einspeisung soll angeblich der Netzstabilisierung dienen. Naja, das Gegenteil kann man schwer beweisen. Klar ist, dass man so die fehlenden 30% kWp im Sommer teuer dazukaufen muss:cursing:. Deshalb ist die weiche Begrenzung zulässig und absolut sinnvoll. Hier möchte ich aber keine Tipps geben, weil das jeder für dich entscheiden muss, welche Änderungen er vornimmt. Mit meinem Setup konnte ich leider noch nicht prüfen, ob ich tatsächlich 100% Nennleistung intern nutzen kann, da im Herbst/Winter die Sonne nicht mal die 70% Nennleistung auf dem Dach erreicht.

    Sorry, ist jetzt mit den Erklärungen doch. ein Epos geworden. Euch viel Spass.

    Ich habe euch auch einen Screenshot der openWB angefügt.

    Rot (nach oben) ist Bezug, Rot nach unten ist Einspeisung, Schwarz ist der tatsächliche Hausverbrauch, Blau ist die Ladelinie, Blau gestrichelt ist der SoC (muss beim Enyaq leider noch manuell betrieben werden, weil der SoC Enyaq keine Unterstützung der openWB besitzt. Hoffentlich mit dem nächsten großen Update. Manuell geht aber im Prinzip auch, wenn zusätzlich die Skoda-App nutzt. Zuletzt Grün ist die PV Leistung. Die Stufe der gestrichelten Linie ist eine manuelle Korrektur des SoC vom Enyaq. Man sieht gut, wie Hausverbrauch und Ladeleistung summiert die aktuelle PV-Leistung ergeben und die Einspeisung nur wenige Watt beträgt.



    Bildschirmfoto 2021-12-10 um 10.27.19.jpgBildschirmfoto 2021-12-10 um 10.27.19.jpg

    HALLO

    ich habe eine 7,35 kWP Anlage von Solaredge, eine openWB Wallbox 11KW (kann auch 22KW) und einen modbus-fähigen SolarLog Verbrauchszähler installiert. Mit dieser Konfiguration kann ich eine weiche Einspeisebegrenzung einstellen. Die openWB ist extrem flexibel und ermöglicht u.a. reines PV-Laden und automatisches Phasenumschalten. Mit dieser openWB kann man das gesamte Monitoring übernehmen, dh. externer Bezug, Einspeisung, Ladeleistung, Hausverbrauch und natürlich PV-Leistung. Die Solaredge ist eigentlich ein geschlossenes System, in das nur der Solateur eingreifen darf. Ist ein nettes Geschäftsmodell für den späteren Service jedweder Einstellung.

    Allerdings ist es möglich mit Laptop das lokale WLan des Wechselrichters aufzurufen, um so ins Setup zu gelangen. Dabei sollte man aber genau überlegen, was man tut! Die Konfiguration ist aber letztlich einfach. Bei Bedarf kann ich gerne zeigen, wie ich es gemacht habe (Natürlich ohne Gewähr).

    Yepp, den Launcher habe ich auch benutzt. Aber ich weiß nicht, ob oder wie ich App's in den Launcher aufnehmen kann.

    Offensichtlich sind einige App's, die nur für EV's geschrieben wurden Android Auto inkompatibel. Das muss man erst verstehen. Wahrscheinlich will "man" Lizenzgebühren sparen. Außer Plug&Share habe ich nix EV-spezifisches gefunden.

    Hallo Leute

    ich habe eine Frage zu Android Auto. Das Einrichten hat gut geklappt. Allerdings sehe ich im Infotainment nur sehr wenige APP's. Es gibt zwar eine Funktion "Anpassen". Dort kann ich aber nur die vorhandenen sichtbar bzw unsichtbar schalten.

    Ich habe mir zB Freshmile installiert und hätte diese gern auch im Infotainment. Weiß jemand wie ich aus allen im Handy verfügbaren APP's auswählen kann. Gibt es bzgl Android Auto Kompatibilität bei APP's Unterschiede. Falls ja, wäre es ziemlich daneben, wenn zB. Powerpass, Freshmile etc nicht verfügbar wären. Bin gespannt auf eure Tipps.

    Beste Grüße Adi

    Beim gestrichelten Pfeil: schau Mal auf die Farben, da hast du Hausverbrauch

    Asche auf mein Haupt. Vor dem grünen Hintergrund der PV-Produktion hatte ich die schwarze Hausverbrauchs-Kurve für die blaue Lade-Kurve gehalten. Sorry, dann passt ja jetzt tatsächlich alles. Suppi und Grüße Adi

    Daaa... liegt der Hund begraben.


    Könnt ich wetten! ?

    Musst du nicht. Ich habe gegraben und den Hund gefunden.:D

    Eigentlich logisch. Wenn ich zuhause als Ladestelle definiere, ist damit vmtl eine öffentliche Ladestelle gemeint. Der Ladezustand ist dann sicher "Sofortladen" und wenn bei Sofortladen kein Strom mehr fließt, ist der gewünschte SoC erreicht (oder ein Blackout ;)). Da ist es nur sinnvoll, wenn der Enyaq den Ladevorgang abbricht und den Stecker für den Nächsten freigibt.

    Hinterher ist man bekanntlich immer schlauer. Nochmal besten Dank für den tollen Tipp wie im ganzen auch das gesamte Forum.

    Beste Grüße und einen möglichst sonnigen Rest des Jahres.

    Adi