Am richtigen Ort messen finde ich schwierig.
Sogar Mercedes hat mit Umfragen jedes Jahr kleine Chancen gehabt. Die richtigen Fragen mit dem richtigen Umfang zu stellen ist nicht so einfach.
Ich meinte auch nicht, dass die Hersteller den Kunden mit Umfragen auf die Nüsse gehen sollen. Sie müssen da hin gehen, wo die Stimmung der Kunden und Interessenten offen für jeden sichtbar ist. Sie sollten eine Hand voll junger, netzaffiner Leute beschäftigen, die sich auf Social-Media-Plattformen (wo die Hersteller Werbung schalten) und in spezifischen Foren (wie diesem hier) herumtreiben und sowohl die Grundstimmung als auch spezifische Probleme aufnehmen.
Aber da fällt mir dieses Interview auf n-tv ein, wo der gute Mann erzählte, dass die direkte Verbindung zwischen dem Hersteller und den Kunden oft noch gar nicht besteht und immer noch der Händler als Bindeglied fungiert. Dieses Modell ist stark überholungsbedürftig, denn gerade mit der Einführung des Agenturmodells wird die Motivation der Händler, den "unangenehmen" Teil des Jobs (Kundenkontakt) zu machen, schwinden.