Da habe ich wahrscheinlich schon zu viel erlebt unterwegs, von (bei voller Fahrt) abgeklappten Trägern auf dem Haken mit und ohne Fahrräder (das muss man doch eigentlich merken), bis sich vom Fahrrad lösende Teile auf dem Dach, ja auch wenn es nur ein loser Reflektor aus den Speichen ist, fliegende Körbe die ursprünglich mal am Fahrradlenker hingen (tatsächlich nur eingehängt), Kindersitze vom Gepäckträger, ganze Fahrräder auf der AB etc. alles schon selbst erlebt und es war niemals lustig.
Da kann ich (berufsbedingt) zustimmen. Wenn ich schon den Klassiker höre "das ist so schwer, das rutscht nicht" weiß ich, dass da jemand in Physik nicht gut aufgepasst hat.
Aber selbst vor meiner Frau muss ich mich regelmäßig "rechtfertigen", wenn ich Ladung z.B. auf dem Anhänger, richtig (also nach Möglichkeit formschlüssig) sichere.
In die Dachbox kommt bei mir überwiegend weiches, "knautschbares". Taschen bzw. Beutel mit Bettwäsche, Klamotten, Schuhe etc. Früher musste auch der Kinderwagen in der Dachbox mitfahren, der wurde dann aber in der Mitte platziert mit "knautschbarem" davor und dahinter. Wichtig ist, dass die Dachbox möglichst komplett ausgefüllt wird, so dass da nichts herumrutschen und bei Vollbremsung oder Aufprall Schwung holen und die Stirnwand durchbrechen kann.
Nachtrag:
Wenn man die Regeln der Ladungssicherung beherzigt, "darf" die Dachbox bzw. deren Inhalt im Falle eines Unfalls sogar durch die Gegend fliegen. Die Ladungssicherung muss lediglich die "transportüblichen Beanspruchungen" überstehen: beim Straßentransport sind das 0,8 g nach vorne und 0,5 g nach hinten und zu den Seiten...