Rüstet man als Hersteller seine Autos dermaßen mit Software und IT aus, baut auch noch Fehler ein und macht die Autos so abhängig von Software und IT, dann gehört dazu auch, dass man in der Lage ist Updates auszuliefern. Und damit ist nicht gemeint, dass das in der Werkstatt gemacht werden muss, und dass das Auto im schlimmsten Fall eine Woche dort steht.
Ich habe in der Tat aus allen möglichen "elektronischen" Lebensbereichen (Computer, Smartpone, Smarthome, und jetzt eben auch Auto) den Eindruck, dass gerade wegen der Möglichkeit, OTAs zu machen, die Bereitschaft steigt, Unfertiges und/oder Fehlerhaftes vorschnell auf den Markt zu hauen, weil "das kann man ja später immernoch fixen". Und wenn das dann nicht geht, oder nur mit Aufwand - wie hier - muss man wohl damit leben. Die Unzuverlässigkeit des automatischen Veriegelns beispielsweise (Fehler) sowie die Tatsache, dass nur sehr wenige Einstellungen im Profil gespeichert werden (unschön), oder auch die unflexiblen Ladefilter (unschön) hätte ich schon gerne adressiert...
Andy