Beiträge von rancher

    Meinen 11-kWh-Speicher hat die KfW bezahlt (Förderprogramm 442), daher war die Anschaffung eines solchen von vornherein klar.

    Jetzt nach den ersten Monaten kann ich sagen, dass der Speicher jeden Tag voll geladen wird und wir abends / nachts davon zehren. Geladen wird (selten, da wenige km gefahren wird) zudem noch ein e-208.


    Der Autarkiegrad wäre ohne den Speicher deutlich geringer. Ich denke, dass eine pauschale Aussage ("Speicher lohnt in keinem Fall") nicht korrekt ist, sondern jeweils die individuelle Situation berücksichtigt werden muss.

    Es gibt keine Berechnung, die eine wirtschaftlich sinnvolle, amortisierende Anschaffung eines Speichers belegen.

    Genau so ist es...ein Speicher lohnt sich (noch) nicht!

    Wie andere schon bemerkt haben, wäre es bei vernünftiger Fahrweise kein Problem gewesen gut 300 km zu schaffen.

    Ich habe meinen früheren flotten Verbrennerfahrstil umgestellt und festgestellt, dass es zeitmäßig nur einen kleinen, vernachlässigbaren Unterschied macht mit 130 oder 120 zu fahren. Ist außerdem entspannter.

    Es wird Zeit, dass endlich Union und FDP ihre Lobbyleien sein lassen und Tempo 130 nicht mehr verhindern!

    Die ich durchaus nachvollziehen kann. Er hat "Fehler" aber bewusst in Anführungszeichen gesetzt, deshalb bitte richtig einordnen...

    Gerade im Winter und bei entsprechendem Nutzungsprofil ist die reine Batteriekapazität einfach das Entscheidende, wenn man hinsichtlich Reichweite keine bösen Überraschungen erleben will. Da kann man pauschal 30% für Winter vs. Sommer abziehen und muss auch sonst fast immer die eigentliche Nutzungsspanne 80...10% SoC im Hinterkopf haben. Das sind 2 x 30% Abzüge. Dazu muss man auch wissen, dass man nur vom Nettowert der Kapazität ausgehen kann, was vielleicht auch nicht jedem klar ist, der vom Verbrenner her wechselt. Das wird ja z.B. auch nicht bei jedem Hersteller ganz klar kommuniziert. Bei der 58kWh-Batterie bleiben so theoretisch nur 58kWh x 0,7 x 0,7 = 28,4kWh übrig. Darauf die WLTP-Angabe angewandt hat man dann eine ungefähre Vorstellung davon, was einen erwartet. Deswegen hätte ich als Erstwagen auch einen iV100 genommen, wenn es ihn denn geben würde, und eher Abstriche bei der Ausstattung gemacht. Als Zweitwagen reicht mir tatsächlich die kleinere Batterie. Aber da habe ich auch andere Anforderungen.

    so ist es.