Beiträge von Hansi aus dem Hinterland

    Ich habe für meine Fahrt (s. #1076) über die A7 nochmal nachgerechnet, leider habe ich mir den SOC beim Laden nicht aufgeschrieben.

    Nach Start mit 100% erstmals nach 180 km 28,6 kWh geladen, nach weiteren 170 km 48,8 kWh (??) mit Standheizung am Morgen für 15 Minuten bei -3°AT und nach weiteren 155km 38,8 kWh. Entspricht 22,8 kWh/100km.

    1% Batteriekapazität entspricht ca. 0,7 kWh. Bei Start mit 100% ergäbe sich eine theoretische Reichweite bis 20% bei einem Verbrauch von 25 kWh von 225 km und bei 21 kWh von 270 km (???).


    Habe ich einen Rechenfehler gemacht?


    Wird die durch Rekuperation erzeugte Energie eigentlich mit in den angezeigten Verbrauch einberechnet?


    Warum beim 2ten Laden deutlich mehr "getankt" wurde, weiß ich ehrlicherweise nicht (mehr) erfahrungsgemäß fördern die Kasseler Berge in Fahrt nach Süden deutlich den Verbrauch....das war aber mit dem 1. Ladestopp erledigt.

    Bin jetzt nach von der Stadt, die es nicht gibt, ca. 620km ins Allgäu und zurück zu 95% mit max. 120km/h Speed gefahren. Auf der Hinfahrt war es kälter, da habe ich im Schnitt 25 kWh verbraucht, auf der Rückfahrt war es wärmer, kam mit 22,4 kWh aus. Jeweils 2x Ladepause nach Planung mit ABRP an rel. preiswerten Stationen (EWE Go).

    Das bordeigene Navi hat nur auf der Rückreise beide Male gemeckert, dass Laden bis 80% bis zum nächsten geplanten Stopp nicht reichen würde. Ich habe es trotzdem "riskiert" und bin nicht unter 20% gekommen...zu Hause sogar mit 35% gelandet.

    Ehrlicherweise habe ich es aber nicht darauf ankommen lassen, nur soviel nachzuladen, wie ABRP vorgeschlagen hat, um Ladezeit zu sparen, sondern immer auf 80% aufgefüllt. Einfach um Reserven zu haben, falls mal ein Umweg notwendig ist. Es gibt leider mancherorts noch arge Lücken im HPC-Netz, da nützt mir die 11/22kW-Station im Zweifel nix.


    Nebenbei erwähnt: Ich hätte auch gerne 1x wegen eines Besuchs unterwegs bei Aldi für 47ct geladen, doch Aldi selber weiß nicht, wo seine Stationen sind. Deren Webseite ist nach Auskunft zudem noch "einige Zeit" in Überarbeitung. In Würzburg-Estenfeld soll eine lt. Chargeprice sein, wird von Aldi negiert (!!), sie steht zudem auch ganz woanders, als eingezeichnet: vor dm, in einem getrennten Gebäude zu Aldi auf der anderen Parkplatzseite. Vielleicht deshalb bei denen aus dem Blick geraten? Das Kartenterminal war leider tot, daher keine preiswerte Ad-hoc-Ladung möglich. :(

    Mein Angebot des 😎 mit Originalaerofelgen von Skoda, aber mit grottigen Winterreifen (Testnote ADAC schlecht) war zudem deutlich teurer. GJR habe er nicht, er könne nur das anbieten, was Skoda liefert....

    Nach langem Überlegen (kein Leasing-Kfz) gegen GJR entschieden und beim lokalen Reifenhändler sehr gute Winterreifen, allerdings nicht bedacht, mit Standardfelgen bestellt. Die erhöhen den Verbrauch zusätzlich zu den Winterreifen, daher hätte ich besser ein paar € mehr in Aerofelgen investieren sollen....☹️

    Das Problem mit Leasing habe ich nicht, dennoch jetzt 2 Sätze Räder, die mit Sommerreifen seit Juli 25 mit Auslieferung, Winterräder komplett neu gekauft in 11/25.

    Ist so oder so blöd, die Alternative wäre gewesen, fast neue Reifen zu entsorgen, um dann auf GJR umzusteigen?

    Bisher mit dem vorherigen Auto habe ich die 2 Sätze nie bis zum Ende der sinnvollen Haltbarkeit abfahren können, ein weiterer Punkt, der ärgert und zusätzlich kostet. Auch da war irgendwie nie der rechte Zeitpunkt ohne "Verluste" auf GJR umzusteigen, da die Wintersaison kürzer ist, die weiten Urlaubsreisen im Sommer erfolgten. Also auch da nur der schmerzhafte Weg, halbwegs neue Reifen zu entsorgen. Ein einmaliger Verkaufsversuch in der Bucht (da ging es immerhin um gleiche Reifen einer gebräuchlich en Größe, keine Mischbereifung wie beim Enyaq) ist gescheitert.

    Hinsichtlich der Fahreigenschaften sind GJR für beide Saisons ein Kompromiss, was mich bisher trotz der erhöhten Aufwendungen für Kauf, Wechsel und Lagerung ein wenig versöhnt und mir bei Fahrten in gelegentlichen Skiurlaub ein etwas besseres Gefühl vermittelt hat.

    Hätte es jetzt ab Werk GJR gegeben, wäre ich sofort dabei gewesen.

    Ich fand es schon schwierig, angesichts der sehr ausgefallenen CoC-Vorgaben (insbesondere den unterschiedlichen Größen vorne/hinten) den Spagat zwischen überhaupt verfügbaren Reifen und ADAC-Testergebnissen zu machen. Wie das mit dem viel geringerem Angebot an GJR ist?