Ich habe gestern zum ersten Mal an einem Tesla "Supercharger" geladen. Sooo Super war der nicht, aber für mich hat es gereicht. 😀
Wir haben den Autohof Lutterberg als Ladeort gewählt, weil dort Infrastruktur für die Zufuhr und Abfuhr von Nahrungsmitteln vorhanden ist.
Nachdem die Ionity's alle belegt waren und mindestens drei weitere in der Schlange standen, habe ich die fast leeren Tesla-Lader angesteuert.
Die App hatte ich schon im Vorfeld installiert und so musste ich nur noch meine Bankdaten eingeben -Zahlung ist über SEPA Lastschrift oder Kreditkarte möglich- und danach die Ladesäulennummer auswählen.
Die Ladung wird dann über die App freigeschaltet und man sieht den aktuellen Ladevorgang.
Angezeigt wird die Ladeleistung und wieviel man bereits geladen hat.
Und genau da scheint das Zusammenspiel zwischen ENYAQ und Tesla Säule nicht optimal zu sein. Von den maximal 150 kW, die die Säule kann, kamen anfangs 66kW an und im Verlauf habe ich maximal 95kW gesehen.
Und bevor hier wieder mit Modewörtern wie Coldgate, usw. um sich geworfen wird: Am Ladestopp vorher bei Aral Pulse gab's 135kW bei gleichem SoC von 5%.
Gekostet hat der Spaß dann insgesamt 34,22€ für 58kWh. Zugegeben sind das 9,28€ mehr, als ich mit der Thüga Karte gezahlt hätte.
Aber in Anbetracht der Tatsache, dass ich dafür keine 30 Minuten warten musste und dementsprechend eine entspanntere Rückreise aus dem Urlaub hatte war das eine sinnvolle Investition.
Außerdem geht das bei den Gesamtkosten eines Urlaubs dann doch eher im Rauschen unter.
Zu beachten ist noch, dass man sehr nah an die Ladesäule heran fahren muss und das Ladekabel dann wirklich gerade so mit viel Liebe in den Stecker rein geht.
Auch das bekannte Problem bleibt, dass man damit einem anderen Tesla den Platz blockiert. Da aber nur drei von 16 Plätzen belegt waren, habe ich das in Kauf genommen.
Hilfreich ist es außerdem noch, wenn man Adresse und Zahlungsinformationen bereits in der App hinterlegt hat, dann kann es sofort los gehen mit dem Ladevorgang.
Der ganze Prozess hat aber keine zwei Minuten gedauert und Adresse, sowie Bankdaten wurden direkt akzeptiert.