O.k. ich gebe zu, dass die Finger zum tippen mal wieder schneller waren als das Hirn zum Denken.
Ja in der Theorie kann der Mieter den Antrag stellen.
Dann ist erst einmal der Antrag gestellt. Um die Förderung aber auch zu erhalten muss hinten raus alles passen. Die Rechnung darf dann nicht auf den Eigentümer oder die WEG laufen, du benötigst eine schriftliche Erlaubnis von Eigentümer usw.
Da gibt es, wenn du das als Mieter in Auftrag gibst, gleich mehrere Fallstricke.
Ist die Infrastruktur des Hauses überhaupt für >1 Wallbox ausgelegt? Oder wollen die anderen Mieter dann auch eine?
Braucht man ein Lastmanagement?
Du musst auch sicherstellen, dass alle Eigentümer einverstanden sind (je nach Größe der WEG scheitert es ja schon daran, die Eigentümer zu kennen)
Wenn einer nicht einverstanden war musst du vielleicht alles wieder zurück bauen und erst mal Dein Recht auf eine Wallbox einklagen.
Wer übernimmt die Haftung, wenn bei der Maßnahme etwas schief geht?
Überspitzt: Elektriker fackelt die Butze ab und hat seine Haftpflichtversicherung nicht bezahlt, usw.
Der einfachere und sichere Weg ist zweifelsfrei über die Eigentümer, denn die müssen ohnehin zustimmen.
Ich mache das gerade für unsere WEG durch und habe erst einmal alle Mieter gefragt, ob sie sich in den nächsten zwei Jahren eine E-Auto zulegen würden.
2 haben Ja gesagt, einer vielleicht.
Jetzt kläre ich gerade mit Elektriker, Netzbetreiber und den Eigentümern, was überhaupt möglich ist, ob wir ein Lastmanagement brauchen, etc und was für Kosten auf uns zu kommen.
Danach wird es eine Frage des Geldes sein, was die Mieter bereit sind zu tragen und was die Eigentümergemeinschaft bereit ist dafür zu investieren.
Ich würde daher aus o.g. Gründen einem Mieter allerdings nicht blind die Erlaubnis zur Umsetzung erteilen und würde auch genau darauf achten, wer die Baumaßnahmen vornimmt.