Hallo cyberthom!
Ich warte ebenfalls noch auf meinen Enyaq, habe aber ein ähnliches Setup wie du und hab mir meine Überschuss-Ladung ebenfalls selber gebastelt. Ich kann dir vermutlich keine Fragen beantworten, aber dir erklären, wie es bei mir funktionieren wird.
Den Fronius Wattpilot kennst du ja sicher schon, oder? Der würde das von Haus aus alles können und du hättest sogar Support und Gewährleistung darauf. Ich verwende den Smartmeter vom Netzbetreiber, den ich per optischer Schnittstelle auslese, deswegen kann ich mir den Fronius Smartmeter sparen. Anstatt des Wattpilots verwende ich den günstigeren go-echarger. Der Wattpilot ist ein OEM-Produkt vom go-echarger mit angepasster Firmware, ansonsten aber baugleich. Der go-echarger hat eine tolle restapi-schnittstelle mit dem man den Strom und die Phasenumschaltung steuern kann (https://github.com/goecharger/…harger%20API%20v1%20DE.md) .. Bei der Phasenumschaltung simuliert er ein Ausstecken, wie du schon geschrieben hast, die Anpassung vom Strom akzeptiert er sofort. Der Mindeststrom beträgt aber 6A (pro Phase, egal ob 1fach oder 3fach), davor lädt der Enyaq nicht (auch keine anderen Autos)
Diese Umschaltung (sowohl Strom als auch Phasen) habe ich schon mit einem ausgeborgten Enyaq getestet und hat funktioniert. Meine PV ist mit 7kWp aber leider nicht groß genug, um dreiphasig den Überschuss laden zu können (ich bräuchte mindestens 3x6Ax230V = 4140 Watt), da wird sich bei mir alles in einer Phase (von 6-16A, also 1380-3680) abspielen. Die kWp erreiche ich sowieso nie (blöde Ausrichtung) und mehr als 3680 Überschuss habe ich sehr selten - und wenn, dann nur für eine kurze Zeit.