Beiträge von Solaris

    Vom reinen Bauchgefühl, wenn das alles so ist wie beschrieben, wäre das ein Fall den man als streitlustiger Mensch (wertfrei) durchaus mal dem Juristen vorlegen könnte.

    Älterer Kollege hatte sich 2004 den "ersten westdeutschen Jahreswaagen" (VW jetta oder Bora) seines Lebens geholt (Freude) und hat genau den gleichen Satz gehört, dass es normal wäre 1l Öl auf wenige tausend, ich meine 3-5000km nachfüllen zu müssen...hat sich dann einen Kia oder irgendwas mit mehr jahren Garantie geholt (nur noch Abscheu gegenüber dem Glaspalast VW)


    Mein Beileid, wenn die Kiste funktioniert ist es so ein tolles Auto. Das mit der Garantie/Gewährleistung würde ich mal weiter versuchen. Dein Dir verkaufender Händler muss sich halt die Leute und Werkzeuge holen oder sehe ich das falsch? Da würde ich drauf bestehen und die Woche drauf warten. Klar ärgerlich in der Urlaubszeit, lege meine Durchsichten immer ins Frühjahr, wenn auch nur alle 2 jahre u.a. deshalb: stress im Urlaub zu vermeiden.

    Auch wenn ich die Frage zum Bremsverhalten voll berechtigt finde, halte ich die Diskussion zu den jeweiligen Bremsverhalten älterer Modelle hier im Threat für fehl am Platz. Bei mir ist es wie bei Karl, im Normalfall kein Unterschied zwischen Reku und Stahlbremse merklich.

    An den Pedalweg hatte ich mich auch nach 2 Fahrten gewöhnt. Bei 100% und ein paar Tagen standzeit muss man halt kräftiger Bremsen, aus meiner Sicht kein Problem, da nur 0,x% des Anwendungsfalls.

    Für alle die Probe fahren und eine Nichtlinearität feststellen, beim Übergang von Reku zu mechanischer Bremse: meine These ist, dass wenn die Scheiben Flugrost angesetzt haben, merkt man den Übergang schon etwas deutlicher. Das kann insbesondere bei Autos die Im Autohaus auch öfters mal 3-5 Tage stehen passieren, wenn auch aktuell weniger, da viele Probefahrten anstehen. Ich kann die These nicht belegen und fürchte, dass die Diskussion dazu wie erwähnt auch nicht hier hingehört.

    Ich denke man hat für den PEAQ das Mögliche auf der MEB rausgeholt daher verstehe ich auch das gemotze nicht, hat hier jemand 800V und 300kwh Ladeleistung erwartet?. Ist das Model YL wirklich besser, bzw. wo ist es? Welche Alternativen gibt es bei Renault, Citroen ? IX5 ?


    Positiv: Rechner scheint schnell zu sein, drehbares Display, weiterhin 4 Dachgriffe, verstellbare Rücksitzbank und -lehne, Frunk, V2L/H, weiterhin einiges habtisch, was man nicht über Sprachassistent machen will, z.B. Düsen, Spiegel usw.


    Ich sehe 3 Probleme, erstens wird er vom Enyaq bedroht - für 4 Personen meist ausreichend und mit Dachlast und Anhängelast nicht abgeschlagen und auch für die meisten Urlaube ausreichend. Für Familien mit mehr als 4 Leuten sind ggf. junge gebrauchte Buzz (Schiebetüren) und womöglich auch gebrauchte EV9 oder Ioniq9 eine ernste Alternative. Er hätte also etwas eher kommen dürfen, ich denke aber auch in 3 Jahren wird es noch 400V geben und sie werden sich verkaufen, nur halt zu geringern Preisen. Mir sind ausgereifte 400V Systeme lieber als ungare, zu teuer eingepreiste 800V Systeme. Der (Leasing-) Markt wird die Rabatte regeln.

    Zweitens wird er es dann als Leasingrückläufer etwas schwerer haben, sollten sich doch - wie geschrieben in 3-5 Jahren die 800V Systeme durchsetzen.

    Drittens, für viele die ihn wirklich auch als Familien- oder Firmenwagen im Sinne Bauleiter/ Techniker/ Selbstständiger Handwerksmeister einer kleinen Firma nutzen wollen (ich hatte hier bei der Haussanierung die jeweiligen Meister mit: 2x MB GL, 1x Ford Kuga, 1x VW T6, 1x Vito) sind diese elenden Glanzplastikflächen sehr ärgerlich, aber vermutlich nicht das Killerkriterium.

    Ich hatte zwar noch nie einen Toyota und will mich da nicht für reinhängen, aber zum Toyota Bz4x Touring wollte ich noch sagen:

    Outdoordesign und 20" passt natürlich nicht, Forderrad bei der Kraftentfaltung ist eher ungünstig, 2026 ohne Frunk geht gar nicht, aber:

    - ich sehe schon ein Verkaufspotential für ernsthafte Wald und Wiesenautos die nicht gleich F150 heisen, z.B. für Jäger, Förster, Bauern usw. Der Skoca Scout lief ja auch gut, Niva, Samurai und Jimny, sowie der Jeti sind ja ebenfalls beliebt. Da kommt es auch icht auf die Autobahnreichweite an, ich denke in diese Richtung will der Touring.

    - Wattiefe 50cmm deutet auf einen ordentlichen Unterboden hin und ist an sich auch nützlich (Norwegen, Schweden, Island etc.)

    - 250tkm bzw. 15 Jahre Garantie aufs Auto (kommt letztlich aufs kleingedruckte an) klingen auch gut. die 1 mio km auf den Akku scheint Lexus vorbehalten zu bleiben.

    - Gut ist auch das der SOH abrufbar ist - aber das bringt ja vw auch.


    Summa, ich denke schon dass es seine Käufer finden wird, auch wenn es noch arg viele Kompromisse sind, die Reichweite würde ich beim Allrad nicht dazu zählen.

    Erstens muss ich niemand missionieren und zweitens ist das hier OT. Die E-Mobilität ist reif, auch im LKW-Sektor, siehe E-Trucker und co. Sie wäre bei guten Willen durch Politik und Fahrzeughersteller auch schon 2-5 Jahre eher soweit gewesen, die Preissenkungen kommen ja überwiegend durch die Skalierung, da ist der Zeitpunkt relativ egal, abgesehen von der eigentlichen Zeitachse der Entwicklung der LFP-Akkus.

    Die Mengen an BIO CNG waren marginal und werden es auch bei Umleitung aller potentiellen "Reststoffe" sein, ist ja nicht so, dass diese anderweitig nicht genutzt würden, z.B. eben direkt als Nährstoff im Boden. Gleiche debatte wie beim HVO 100. Deshalb werden ja auch die endlosen Maisfelder ohne nennenswerte Fruchtfolge angebaut, obwohl das für die Bodenerosion eine Katastrophe ist. Um hochsubventioniert Strom herzustellen.

    Was die Reststoffverwertung betrifft: Ich habe mit eigenen Augen gesehen wie solche Anlagen dann kurz vor Subventionsende doch anfangen das "gute Matieral" zu kaufen um die Wirtschaftlichkeit zu erreichen. In dem Fall Holz, statt Rinde. Stichwort Choren "sun-Diesel" in FG. Totgeburt ohne gesetzlichen Zwang den Diesel 10x so teuer zu kaufen, da keine ausreichende Skalierung denkbar. Gärreaktor wurde nach Fördermittelende und Insolvenz abgebaut und nach RU verkauft.

    Ich würde davon ausgehen dass solche Aggregate an Ladestationen: 1. in Summe doch eher die Ausnahme sind, 2. ein letztes großes Zucken der Fossilen am neuen Kuchen teil zu haben und 3. nur für die Übergangszeit bis zum Anschluss an das Netz / der Errichtung eines Erneuerbaren Parks dienen, das macht meines Wissens Tesla auch (google "oasis", lost hills, California etc.). Also ja, das ist natürlich im allgemeinen quatsch ein Dieselaggregat an einem Ladepark aufzustellen, kann aber im Einzelfall - z.B. für den Fall eines Blackouts oder bei Verzögerungen des Anschlusses durchaus sinnvoll sein.


    Wenn Strom im fossilen Kraftwerk erzeugt wird und im BEV genutzt wird ist das immernoch energetisch sinnvoller als die Fossilen dezentral zu verbrennen, (Wirkungsgrad, Carnot-Grenze usw.). Es ist nun mal weder physikalisch-technisch sinnvoll, noch wirtschaftlich möglich von heute auf Morgen alles auf Erneuerbare umzustellen. Von den gleichen Leuten die heute sagen, dass 100% Erneuerbare im Stromnetz unmöglich seien (was ein Strohmann-Argument ist, weil das explizit so gar nicht geforndert wird, sondern bilanziell), von den gleichen Leuten hieß es vor 20 Jahren, dass mehr als 10% nicht möglich seien, weil sonst das Netz zusammen bricht usw. to be continued.


    BIo CNG war eine Sackgasse und wenn man sich die Wirkungsgrade anschaut: <1% bei Pflanzen - Umwandlung in Energiestoff, je nachdem was man alles mit einberechnet, z.B. den Trecker, Biogasanlage usw. der dann wieder mit 30% Wirkungsgrad verbrannt wird, ist es als absurd zu bezeichnen. Pure Luxuserzeugung, Flächenverschwendung hoch zehn. Nein reines PV auf dem Acker ist auch nicht gut, es lässt sich aber auch kombinieren z.B. Agri-PV, auf devastieren Flächen in Verbindung mit Rekultivierung oder anders umsetzen, z.B. als Solarzaun am Feldrand. gutes Video dazu gibt es mit umfangreichen Quellen verzeichnis von Patrick Niedermayer, "PV gegen Raps im Realitätscheck".


    Ich wüsste auch nicht was an lokal emmisionsfreien Verkehr schlimm sein sollte, das ist doch eins der wichtigen Ziele, kein künstliches Dogma um Nischenlösungen zu verhindern. ;)

    Hier in der Gegend ist es allgemein relativ dünn mit Ladepunkten.

    Der letzte (mir bekannte) EnBW-Ladepunkt vor der Sächsischen Schweiz ist in Dresden-Nickern beim Bauhaus (nur 2x 150 und 2x 300 kW). Gegenüber am Kaufpark gibt es aber auch Lademöglichkeiten von Sachsen Energie (10 Ladeanschlüsse, 50 ct je kWh per Kreditkarte).

    Auch in Pirna gibt es an der Dresdner Straße einen (relativ neuen) Ladepark von Sachsen Energie mit 12 Ladeanschlüssen - so weit ich mich erinnere, sind die sogar fürs Gespann geeignet.

    Kann ich so bestätigen, wenn es auch tendenziell besser wird. Bei Willsruff (Gewerbegebiet Klipphausen 51.06220985769258, 13.520700565911635) hat die EnBw auch einen Park hingerotzt. da ist aber außer einen Klo nichts im Umkreis, wird aber irgendwas gerade gebaut. In Nickern waren letztes Jahr auch mal spontan alle Kabel weg.

    Der Park im Pina von Sachsenenergie ist gut, Automaten und fußläufig andere Einkausfmöglichkeiten. Gespanntauglich!

    DOCH, müssen sie gesetzlich! Die Frage ist nur, wie es gesetzlich konform ist. Eien Tiefgarage die keinNetz hat und dem entsprechend über APP der Preis nicht eingesehen werden kann, ist dann nicht konform (wenn es die einzige Möglichkeit ist, den Preis abzurufen)

    War mir klar, es war als Kritik gemeint.

    Wo hat denn Ionity absurd hohe Preise. Die haben mittlerweile sogar mit die niedrigsten Preise der großen CPO. Wie gesagt, nenne mir einen Anbieter, der bei 10 EUR bzw. 12 EUR monatl. ...

    "Die" war da auf alle CPO´s bezogen. Klar hat Ionity noch mit die wirtschaftlich gesehen günstigsten Preise i.V. mit dem Abo. Es geht doch darum, dass sie jetzt anfangen die Marktmacht auszureizen und den Generellen Trend aus diesen Laufkundengeschäft ein Vertragsgeschäft zu etablieren, was den Kunden noch nichtmal Sicherheit bringt. Während EE abgeregelt werden und der Börsenstrompreis nahe Null rumdümpelt oder über Ostern mit Ansage im Negativen Bereich ist, heben die bei Ionity die Preise an. Dass kann verteidigen wer will, ich finde es gruselig und es stimmt mich nachdenklich, dass so viele es einfach hinnehmen.

    ...

    Nun zu den Fakten. Ich fahre ca. 30 35 TKm im Jahr quer durch Deutschland und Europa, jüngst von Trier nach Hamburg und dann ganz runter bis zum Bodensee und über Frankreich wieder zurück. Ich lade (fast) ausschließlich bei Ionity. Meine Ladeerlebnisse sind durchweg positiv. Große Verfügbarkeit, Säulen fast immer funktionsgerecht, auch wenn bei den ganz alten Säulen öfters das Display ausfällt. Und die 39 Cent pro kWh im Abo Ionity Power (120 EUR GG pro Jahr bzw. 10 EUR pro Monat im Jahresabo) sind unschlagbar. In Frankreich 🇫🇷 zahlte ich gerade mal 33 Cent pro kWh. Wer bietet Dir das? Ich halte Ionity nach wie vor für den Premium-Anbieter mit dem besten und größten Schnellladenetz entlang der Hauptverkehrsstraßen. Und dies zu fairen Tarifenpreisen.

    ....

    Ich kann Dir ja bei vielen Aussagen anderer Themen zustimmen und auch hier zu den Punkten der anstrengenden Vortragsweise und der Tatsache das Ionity ein gutes Netz hat, aber das ist doch gar nicht der Punkt. Mir geht es mit Enbw und Ewe in der Hinterhand ähnlich, damit komme ich mit 30k Kilimeter auch klar, ärgere mich aber trotzdem wenn ich nicht dort laden kann wo ich oder das Auto raus muss, sondern mit nach den Ladeparks richten muss. Ich hatte erst kürzlich wieder so ein Erlebnis, dass in einer Tiefarage wo ich aus zeitlichen Gründen laden wollte, auf einer AC-WB ein QR Code war, natürlich kein Handynetz, also keine Preisauskunft und kein Ad-hoc-online-Bezahlen. Also auf gut Glück die EWE probiert, ging nicht. ENBW-Karte ging - 69C/kwh. Imbisse müssen die Preise auszeichnen, aber die Ladesäulenanbieter nicht....


    Ich weiß wir hatten das an anderer Stelle schon, aber gerade bei Mitmenschen, welche ansonsten die Probleme "klar" oder zumindest ähnlich wie ich sehen versuche ich es immerwieder:

    Das Problem, dass aus allem Möglichen ein Vertragskundengeschäft gemacht werden soll oder mindestens ein Appzwang aufgebaut werden soll, wo dann, sobald genügend Marktmacht da ist der Kunde doch wieder geschröpft wird, ist doch ein sehr akutes Problem, welches alle möglichen lebensbereiche betrifft vom Streamingdienst bis zum Einkaufen.

    Stefan Möller zeigt es ja - mit anderen Worten und sachlicherer Art und Weise - auch auf, dass der Markt so nicht funktioniert und es Kundenunfreundlich ist. Irgendwann suchen wir nur noch irgendwelche Rabattcoupons, geben über die Apps noch mehr Daten frei um am Angebot teilnehmen zu können und vergleichen den ganzen Tag irgendwelche Preise um nicht abgezockt zu werden, während eigentlich alle Zahlungsmittel laut Gesetz gleichwertig sein sollten. (ja ich will auch kein Bargeld an der Ladesäule einwerfen können, das ist nicht wirklich zielführend).


    Wo wäre denn Deine Schmerzgrenze, z.B. wenn Ionity "wegen hoher Nachfrage" kurz vor Deiner Ankunft den Preis um 15C/kwh anhebt?

    Wo er jedenfalls recht hat ist, dass das Marketinggeschwätz ("Ladeerlebnis", "digitales Produkt" etc..) einfach impliziert, dass Kunden als "dumm" angesehen werden. Die schaffen es noch nichtmal an jeden Ladepark nen Mülleimer aufzustellen und zu leeren und fordern wegen der angeblich hohen laufenden Kosten solche teils absurden Preise.

    Ob es für manche eine Ausrede ist, weiß ich nicht, aber mir haben mehrere Leute ohne Eigenheim gesagt, dass sie ja gern auf E-Auto wechseln würden, aber das sich auch über günstigere Ladepreise mitfinanzieren müsste und das der Tarifdschungel halt eine Nummer zu anstrengend und unsicher ist...und solche Meldungen wie von Ionity bestätigen sie dann in dieser Ansicht.

    Mir ist das passiert, habe die Tafeln in der Zufahrt zwischen den Werbegedöns übersehen, geladen und dann später Post erhalten.

    Meine Schlussfolgerung: darauf in Zukunft vermehrt achten, dort weder laden, noch parken, zumal es eine Stadt war, die tendenziell ein Demographieproblem hat und andererseits genügend kostenfreie Parkplätze eine Straße abseits der Einkaufszeile hat. Da sowas scheinbar immer mehr umsich greift, muss man halt schauen ob es einem der Lade-/Parkplatz wert ist. Eine weitere App werde ich mir dafür bestimmt nicht installieren....