Beiträge von HAL01

    Barista Das sind sehr gute, brauchbare Praxiswerte. An den Verbrauch von 17,8 KWh/100 Km bin ich mit meinem Ioniq 5, auf vergleichbarer Streckenlänge und Geschwindigkeit, nie heran gekommen. Ich fühle mich bestätigt, weil die etwas bessere Effizienz auf der Autobahn ein Grund für mich war, als nächstes einen Enyaq zu bestellen.


    Noch eine Frage, die beiden Ladestopps, wie lange hat der reine Ladevorgang gebraucht ? Nicht wissenschaftlich exakt, einfach aus dem Bauch heraus?


    Da werde ich Abstriche machen müssen, das ist mir aber bewußt. Auf so einer Strecke hat ein Ladestopp mit dem Ioniq 5 und seiner 800V Technik nie länger als 18-20 Minuten gedauert. Da ich nicht wirklich oft Langstrecke fahre und meistens zu Hause lade, ist mir aber das nicht so wichtig.

    Das sehe ich auch so. Genau das sind doch die Vorteile eines Elektroautos. Die HV Batterie quasi als „Power Bank“ für die kleine 12 Volt Batterie. Eine Anlehnung an Mechanismen wie bei einem Verbrenner sind nicht zielführend, aber wahrscheinlich einfacher und vor allen Dingen kostengünstiger umzusetzen.


    Beim Hyundai Ioniq 5 und 6 wird die 12 Volt Batterie bis zu einem minimalen SoC von 20 % auch im Stand, ohne „Zündung“, ohne dass jemand im Auto sitzt, nachgeladen. Während der Fahrt und beim Laden natürlich auch. Was man nur nicht machen sollte, das Auto mit einem SoC unter 20% länger abstellen und dann z.B. ständig per App Abfrage den Wagen aufwecken. Das führt dann definitiv zu Problemen mit der 12 Volt Batterie.


    Ich habe mal auf Websites von Herstellern/Zulieferer der Hochleistungsschütze für E-Autos nachgeschaut, Schaltzyklen sind dort nicht wirkliches ein Thema. Die Hersteller sprechen von 100.000 - 1.000.000 Schaltzyklen.

    Das heißt, die 12 Volt Batterie wird nur während der Fahrt von der Hochvoltbatterie geladen?


    Das liest sich wie in der Bedienungsanleitung eines Verbrenners, da lief das so. Bei einem modernen E-Auto ist das etwas unverständlich, die notwendige elektrische Energie steht, durch die Hochvoltbatterie, doch jederzeit zur Verfügung.


    Bei meinem Ioniq 5 war das so, dass die 12 Volt Batterie jederzeit, auch im Stand und ohne “Zündung“ an, nachgeladen wurde.


    Da haben sich die Ingenieure von VW scheinbar zu sehr an den Verbrenner angelehnt.

    Alleine schon die Eingangsfrage zeigt, dass die Blockiergebühr ja doch ihre Daseinsberechtigung hat. Bei 100% SoC einen weiteren Ladevorgang starten zu wollen ist anderen Ladewilligen gegenüber ziemlich unfair. Und das hat nichts mit moralischer Belehrung zu tun. Eine solche Diskussion in einem E-Auto Forum erübrigt sich eigentlich.

    Würde die 360 Grad Kamera helfen, gerade solche Schäden zu vermeiden, sofern man eine solche Kamera an Bord hat ? Oder ist das beim Enyaq eher unpraktikabel, weil zu umständlich zu bedienen, oder ist das Bild nicht scharf genug um solche Steine zu sehen?


    Bei meinem bisherigen Ioniq 5 habe ich mir angewöhnt immer mit 360 Grad Kamera ein- und auszuparken. Rückwärts schaltet sie sich automatisch ein, vorwärts muss man nur eine physische Taste in der Mittelkonsole drücken.

    Vielleicht kommt ja bald ein Escort-SUV, ein Puma-SUV haben sie ja auch schon.

    Oder ein Ford E-Consul, das wäre cool, den Consul gab es in den 70er Jahren als Limo, Kombi und sogar als Coupé. Aber wenn, dann müssten sie es richtig anfangen und nicht so verunstaltet wie der weiter oben genannte Capri als E-Auto.


    Wenn schon eine Reminiszenz an vergangenen Zeiten, an vergangene Modelle, dann müsste der Kern des damaligen Designs stärker wieder zu erkennen sein.


    Ford Consul – Wikipedia