Beiträge von bljack

    weil man bei einem Elektromotor die tatsächliche Motorleistung in kW erfassen kann, bei einem Verbrenner nicht, da kann man nur etwas berechnen und das dann in grob darstellen,,,

    Da würde mich jetzt dann doch interessieren, wie ich direkt (also ohne Umweg über Stromstärke und Spannung), die Leistung eines Elektromotors messe.


    (Beim Verbrenner kann ich auch das Drehmoment und die Drehzahl an der Kurbelwelle messen und daraus die Leistung berechnen, macht man nur eher selten; Bugatti hat z.B. eine Anzeige der Momentanleistung in seinen Fahrzeugen.)

    der Zähler in der Säule, der geeicht ist, der sitzt aber nicht am Ausgang der Säule zum Auto, sondern der sitzt am Eingang der Säule, sprich alles was in der Säule an Verlusten [...]
    das nimmt der Zähler alles auf...

    Hast Du da evtl. mal einen Link zu? Das würde mich echt interessieren, da es mich so erstmal ziemlich überrascht. An der Tankstelle bezahle ich ja auch nicht den Strom für die Pumpen, da wird nur das bezahlt, was physisch von der Säule in den Tank fließt (klar, über den Preis zahl ich das da auch alles mit, aber es wird nicht gemessen).


    So adhoc hat meine Suche da nix ergeben, aber kann auch sein, dass ich Google mit den falschen Fragen gefüttert hab...


    Nachtrag: https://doc.hypercharger.it/do…ormer%20hypercharger_V1-5

    Seite 19: In Deutschland ist die Abrechnung von Ladevorgängen durch das Mess- und Eichgesetz (MessEG) geregelt. Die hypercharger Schnellladesäulen sind in Konformität mit diesem. Das Gesetz garantiert eine verbrauchsbezogene Kostenabrechnung für das Laden von Elektroautos, d.h. Nutzern wird nur exakt der Strom verrechnet, den sie effektiv laden.


    Also muss am Ausgang der Ladesäule gemessen werden, auch wenn ich die dafür vermutlich relevante Stelle im MessEG nicht finde.

    Danke für die weiteren Tipps. Da wir mit Freunden (und deren Hund) fahren, will ich aktuell nicht unbedingt so weit von der normalen Strecke abfahren um zu laden, aber da bin ich noch nicht final festgelegt ;)

    Mein Plan ist derzeit in der Tat, AT entweder ohne laden zu durchfahren oder den Ionity Passport zu nutzen, da ich ja auch für den eventuell noch notwendigen Ladestop auf deutscher Seite eine Option brauche (EnBW ist für die Reise ja raus, da nach der Grenze keine EnBW-eigenen Lader mehr kommen). Damit käme ich auf alle Fälle auch günstig durch AT (falls notwendig) und kann auf dem Weg zum Gardasee auch nochmal laden und vor Ort dann halt mit Freshmile, falls notwendig.


    Nachdem ich nach der Preisanpassung bei EnBW erst etwas planlos war, wie man jetzt am besten nach Italien kommt, glaub ich, inzwischen dank euch einen ganz guten Plan zu haben :) Auf den letzten Cent kommt es ja jetzt auch nicht an, zwei Wochen Urlaub sind teuer genug, das die letzten paar Euro für das Laden, die man hätte sparen können, im Rauschen untergehen.

    Denke auch, dass die 20kW Differenz zwischen Anzeige Ladesäule (das geht durch den Stecker ins Auto) und Anzeige Auto (das geht vermutlich wirklich in den Akku und wird nicht für Bordnetz, Klima etc. verbraten) zu viel sind. Ich hab neulich nochmal das Video von Bjørn Nyland zu seinem 1000km-Test im Enyaq Coupe RS gesehen, da hat der Klimakompressor maximal 9,x kW gezogen, also wird wohl ein Unterschied Säule zu Auto von 10kW maximal realistisch sein.


    Das 120kWh nicht auf einmal in den Akku gehen, ist hoffentlich klar, da muss man schon zweimal an die Säule ;)

    Also ich weiß ja nicht, wie das bei euren Enyaqs ist, aber unserer zeigt an der Ladesäule zuverlässig mehr Leistung (kW) an, als im Display im Auto, was mich auch nicht weiter wundert, da ja ein Teil der von der Ladesäule bereitgestellten Leistung in Batterietemperierung (Heizen oder Kühlen) und in Innenraumtemperierung sowie weitere Systeme (Infotainment etc.) geht. Also ich gehe nicht davon aus, dass hier eine Verwechslung von Leistung und Energie vorliegt - ich weiß nur nicht, ob 20kW Unterschied Ladesäule zu Display Enyaq realistisch sind oder ob das zu viel ist.

    Freshmile hat teilweise in Italien aktuell wieder bessere Konditionen als auch schon. Dazu noch ohne Grundgebühr.

    Freshmile ist in der Tat ganz interessant für das AC-Laden vor Ort - wenn man das bei 11kW mal auf die kWh umrechnet, landet man da an vielen Ladern um unseren Urlaubsort bei 0,45€/kWh und das finde ich in der Tat echt gut. Ich glaub, die RFID-Karte werde ich mir mal als Option für die AC-Lader vor Ort und als zweite Option für die Fahrt bestellen.

    Bei den DC-Ladern ist es in Österreich etwas teuer: da hab ich entlang der Strecke jetzt immer 0,65€/kWh und 0,11€/min. gefunden, was sich dann bei 100kW durchschnittlicher Ladeleistung immerhin zu 0,72€/kWh summiert und Ionity ist mit 0,85€/kWh vollkommen raus, das wäre mit Powerpass deutlich günstiger. :/


    Ich glaub, eine Kombination aus Freshmile-Karte für AC und "DC außerhalb Österreich" und Ionity-Pass könnte sehr gut klappen; in Italien hab ich für Freshmile an DC-Ladern 0,30€/kWh + 0,30€/min. gefunden, was bei 100kW Durchschnitt wieder auf echt faire 0,48€/kWh rausläuft.

    Ist in Deutschland recht ähnlich; EnBW nimmt für den L Tarif halt noch mehr Grundgebühr und es lohnt sich nur an EnBW-Säulen zu laden (was mir bei Touren durch Deutschland auch vollkommen ausreicht).


    Danke für den Tipp mit Freshmile - das schau ich mir mal an :)

    Hi zusammen,

    eine Frage an die erfahrenen Italien-Fahrer: wir sind im Juni/Juli 2 Wochen mit Freunden am Gardasee. Bis zur Preiserhöhung bei EnBW war der Plan für unseren Enyaq eigentlich, mit dem EnBW L-Tarif zu laden, das ist aber jetzt auf Grund der unbekannten variablen Kosten außerhalb des EnBW-Netzes (das leider an der deutschen Grenze endet) nicht mehr wirklich attraktiv. Ich hatte mir Ionity angeschaut, das sieht soweit eigentlich nicht schlecht aus, aber damit bin ich vor Ort dann doch etwas eingeschränkt (wir haben direkt in unserem Ferienort eine 22kW Säule, aber da bin ich nur mit Ionity natürlich aufgeschmissen).

    Nach etwas Überlegung und Vergleich scheint es mir gerade am attraktivsten zu sein, den Powerpass für die Zeit zu nutzen, da da (aktuell) auch noch AC-Laden günstig ist und der 1ct mehr bei Ionity (im Vergleich zum direkten Ionity-Tarif) macht den Braten nicht fett, dafür stehen auch alle anderen Schnelllader im "Powerpass-Netz" zur Verfügung sowie diverse AC-Säulen an potentiellen Tageszielen, was mir persönlich nicht unrecht ist.


    Gibt es noch bessere Tipps von euch? Ich würde es gerne vermeiden, mehrere Ladekarten / Apps / Verträge abzuschließen (reine Bequemlichkeit), daher hänge ich gerade beim Powerpass.


    Gruß und besten Dank vorab

    Nils

    Meine Frage zum Laden selbst: Für mich als eigentlich nur Zuhause-Lader lohnt sich so eine Ladekarte (im Abo) überhaupt nicht, oder?

    Ein Abo nicht, aber wenn Du hin und wieder doch mal auf Langstrecke willst, macht es durchaus Sinn, sich schonmal mit den möglichen Optionen zu befassen und ggf. auch schonmal ein Konto bei ein/zwei Anbietern einzurichten.
    Wir laden unseren Enyaq auch zum größten Teil daheim bzw. auf Arbeit und buchen bei EnBW nur denn einen Monat einen Tarif, wenn es sich lohnt. Würde aber schätzen, wenn Du Dir in der Woche vor der ersten Langstrecke darüber Gedanken machst, reicht das idR aus ;)