Ich hatte in den letzten Wochen 2 längere Touren:
Wien - Ulm - Wien (ca. 1100km)
Wien - Lech am Arlberg - Sölden - Wien (ca. 1300km)
Bin alles was ging mit TA gefahren und wo es ging, die maximal erlaubte Geschwindigkeit. In Deutschland auch mal 160 (wo erlaubt)
AT zwischen -2 und 5°C, von trockener Fahrbahn, Regen, Schneefahrbahn alles dabei gewesen. Auch Ketten musste ich am Arlberg anlegen 
Temperatur im Auto auf 20°C eingestellt. Richtung Westen waren es bei beiden Fahrten 23kwh auf der Rückfahrt ca 22.
Habe mir für 1 Monat den Ionity Passport Power genommen und auch fast nur bei Ionity geladen (was wirklich erstaunlich gut funktionierte)
Geladen habe ich fast immer auf 80% und zwischen 3% und 10% zum nächsten Lader. Dazwischen lagen je nach Etappenverbrauch 200 - 260km.
Die Ladeinfrastruktur ist mittlerweilen wirklich gut ausgebaut. Trotz der niedrigen Temperaturen erreichte ich eigentlich immer 110-125kw peak, da der Akku zwischen den Ladevorgängen nicht vollständig auskühlte.
Im Vergleich zu meinem letzten Verbrenner habe ich natürlich pro Strecke mindestens 1,5 Stunden länger gebraucht, was dafür aber auch viel entspannter unterwegs. Da ich Laternenparker bin, bin ich nie mit 100% weggefahren, sonst hätte ich mir in Summe sicher 2-3 Ladestopps gespart.
Für mich passt das alles und ich bin gerne mit dem Enyaq unterwegs...
Thema Schneeketten - Hab die Pewag Servo - Wenn ich einmal einen der vielen Youtuber persönlich treffe, der entspannt, auf trockenem Garagenboden Schneeketten montiert und darüber berichtet wie einfach das ist - leg ich ihm eine auf

Trotz Trockentrainig davor habe ich echt lange gebraucht, bis ich die Ketten angelegt hatte. -2°C und ein paar cm Schnee waren schon eine Herausforderung - geklappt hat es am Ende dann doch...