Hey Hey, hier geht es um die mögliche Umstellung von Touch auf mechanische Taster bei Volkswagen und nicht um öffnen von Skodas mit dem Smartphone. 😊
Beiträge von brUmbra
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Habe mir heute sicherheitshalber mal einen Ausdruck aus dem Bestellsystem besorgt. In der Zeile, in der auch der "ZP8-Plantermin" steht (bei mir aktuell leider mal wieder leer) steht unmittelbar davor in zwei Feldern der "Bestätige Liefertermin", und zwar einmal "Von" und einmal "Bis." Dort habe ich z. B. eine Zeitspanne vom 04.04.2022 bis zum 08.05.2022 stehen (passend zu meinem ULT). Sollte an den Gerüchten, dass ein bestätiger Termin in 2022 für eine Übernahme Voraussetzung wäre, läge ich also fett drin.
Screenshot_20221026_135748_Adobe Acrobat.jpg
Ein Verweis auf ein Nichtwissen würde ich da also auch nicht gelten lassen.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Übernahme der 1500 Euro und der bestätigte Liefertermin erstmal nur ein Thema zwischen Skoda und Händler sind.
Dein Rechtsanspruch ist unabhängig davon. Allerdings wird der Händler es im Fall der Fälle wohl schwer haben den Schadensersatz aufgrund von höherer Gewalt abzulehnen, wenn Skoda den Schaden ihm gegenüber ausgleichen würde.
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Ich wohne in München auf 520m. Ohne Winterräder komme ich hier genauso weit wie mit.
Und tatsächlich fahre ich lieber meinen einen Satz GJR 4 Jahre, als dass ich 2 Sätze nach 6 Jahren wegen Alterserscheinungen entsorge.
München selbst ist aber auch Flachland. 😊 Und Ganzjahresreifen sind sicherlich gut, aber mit Sommerreifen würde ich nicht bei winterlichen Bedingungen fahren wollen.
Reifen sind was beim Thema Traktion einer der größten Hebel. Wie spezialisiert die Reifen sein müssen ist eine individuelle Entscheidung. Ich fahre auch nicht ganzjährig Matschreifen weil ich ab und zu auf einem Feldweg unterwegs bin. Gut, manche machen das, aber das hat keine technischen Gründe. 😅
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Nachdem ich mich durch unzählige Seiten durchgelesen habe, auch mal Wasserstandsmeldung von meinem Freundlichen. Vor 2 Wochen hab ich 'nen Screenshot aus dem System bekommen.
Werde Mitte November wieder nachfragen, vorher macht es keinen Sinn
Der bestätigte LT ist interessant, so sichert sich Skoda ab, dass die nicht in Verzug kommen... 
Da werde ich dann wohl oder übel im 400er Club landen. Mein Freundlicher ist auch nur noch genervt von der Infopolitik des Herstellers.
Oh wow, Produktion noch dieses Jahr trotz bestätigtem LT 09/23. Habe letzte Woche erhascht, dass Skoda unseren auch erst für 09/23 bestätigt hat. Habe jetzt doch wieder die Hoffnung, dass der Kübel noch im Frühjahr kommen könnte. 😀
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Ich versteh Deinen Frust, bei mir sieht es ähnlich aus. Ich sehe allerdings die Verantwortung komplett beim Hersteller. Ich mag auch nicht mehr die Ausreden "Corona, Halbleiter-Kreise und Ukraine-Krieg" hören. Mittlerweile habe ich das Gefühl, dass dies die Standard-Ausrede für alle Probleme sind (nicht nur in der Autoinsdustrie). Planungsfehler lassen sich hiermit ja schön verdecken.
Ich sehe aktuell auch keine Möglichkeit auf ein anderes Fahrzeug zu wechseln. Erst einmal etwas Passendes finden, dann zahlt man mehr und stellt sich wieder in der Warteschlange an.
Daher ärgert ich mich auch insbesondere über die fehlende Kommunikation von Skoda. Wenn man wenigstens wüsste, warum das sich verzögert und was Skoda plant, dann wäre es vielleicht nur halb so schlimm.
Allerdings hat man bei der Option "Warten" eine weitere Option: den Händler in Verzug setzten und ggf. bei Lieferung in 2023 den Schaden rechtlich geltend mache. Das wurde hier schon diskutiert, einige waren der Meinung, dass dies nicht geht oder schwierig ist. Ich habe jedenfalls vorsorglich den Händler in Verzug gesetzt und werde abhängig davon, wie sich das nun entwickelt, dies prüfen lassen. Rechtsschutzversicherung habe ich, die haben das das bei der telefonischen Beratung auch nicht als aussichtslos angesehen. Das einzige was hierbei etwas kritisch sehe, dass man hiermit den Händler trifft (der ja Vertragspartner ist) und selber wenig ändern kann.
Ich finde jedenfalls, Skoda und VW machen sich das zu leicht. Und wie ich schon einmal schrieb, innerhalb des VW-Konzens wird zu Nachteil von Skoda priorisiert und innerhalb von Skoda wird auch noch priorisiert.
Ich bin auch gespannt, wie sich das in den nächsten 2 bis 5 Jahren entwickeln wird. Wie will Skoda die ganzen geplanten Modelle produzieren? Da ist Einiges im Argen und wenn die nicht bald die Kurve bekommen ....
Die Händler werden den Schadensersatz durchreichen, sofern sie in der rechtlichen Lage dazu sind.
Wichtiger allerdings finde ich, dass die Händler auch Skoda und Volkswagen gegenüber einen Hebel haben sollten. Ggf. in dem Sie sich in einem Interessenverband zusammenschließen, falls noch nicht geschehen.
Aber viele Händler decken ja selbst einen großen Teil des Markenprofolios ab und profitierten deshalb vermutlich selbst von der Priorisierung. Seinen es nun margenstärkere Marken oder die Coupés.
Zum letzten Punkt möchte ich anmerken, dass ich nicht gegen die Coupé-Besteller hetzen möchte. Ihr könnt auch nichts für Skodas Versprechen und wir sitzen alle im selben Boot. 😊
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Hallo liebe Forumsbesucher,
Ich habe so langsam den Kaffee auf.
Ich habe so langsam den Kaffee auf und warte nun schon seit August 2021 auf meinen Skoda Enyaq IV 80, weiß, Vollausstattung, ohne Ledersitze und ohne Schiebedach. Auf Nachfrage erhielt ich vom Autohändler die Nachricht, dass mein Enyaq für die 46. Kalenderwoche zur Planung vorgesehen war. Ich habe dies mit einer gewissen Vorfreude zur Kenntnis genommen wurde aber drei Wochen später darauf hingewiesen, allerdings erst auf Nachfrage, dass die Planung von der 46. Kalenderwoche in die 51. Kalenderwoche verschoben wurde.
Der Wagen wird in diesem Jahr 2022 definitiv nicht mehr geliefert. Dadurch vermindert sich meine Umweltprämie von 6000 auf 4500€. Der Leasingvertrag für meinen Skoda Karoq wurde automatisch um ein Jahr verlängert mit der Option jederzeit aussteigen zu können. Sämtliche Parameter wie Wartung und Verschleiß, Kilometerbegrenzung und weitere werden der neuen Situation angepasst.
Da der Winter naht, habe ich mir natürlich auch Gedanken um Winterreifen gemacht, die ich ja sowieso brauche. In der momentanen Situation ist hinreichend bekannt, dass die Winterreifen schon von Monat zu Monat teurer werden. Insgesamt rechnet man mit einer Verteuerung eines Reifens pro Monat um zirka 20€. Das hat mich zu der Erkenntnis gebracht bereits Winterräder zu bestellen. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass ein großer autorisierter Reifenhändler sich über die unterschiedliche Reifengröße vorne und hinten auf gleicher Felge verwundert sah. Die Räder wurden nun geliefert und liegen bereits im Keller und wartet nur noch auf das Auto.
Allerdings stellt sich mir die Frage wird es noch überhaupt kommen wird oder erst vielleicht im Frühjahr kommt. Niemand kann hier eine vernünftige und verbindliche Aussage machen und das halte ich nach über einem Jahr Wartezeit für meinen Skoda für nicht tragbar.
Leider erschließen sich mir sämtliche Alternativen zum Beispiel ein anderer neuer Wagen, ein anderer gebrauchter Wagen nun zum jetzigen Zeitpunkt für die teurere Variante, so dass ich gezwungen bin weiter zu warten. Skoda hat mich da in der Zange. Daher erwarte ich, dass Skoda eine eindeutige Aussage macht, dass bei einer Bestellung in 2021 der Fehlbetrag in Höhe von 1500€ voll übernommen wird. Das ist wohl das Mindeste, was ich verlangen kann. Man darf sich sicherlich darüber streiten okay, wer nun der Verantwortliche für diese Misere ist, aber ich denke Beide tragen hier eine Mitschuld. Zu einen Skoda mit der unangemessen langen Lieferzeit, so wie die Bundesregierung, die hier keinen Umwelt Prämien Bestandsschutz für bestellte Fahrzeuge in 2021geben will. Was mich zusätzlich nachdenklich macht und letztlich zu der Überlegung führt mich von Skoda abzuwenden, ist einfach die Tatsache, dass die Lieferung der fehlenden Teile für den Fahrzeugbau aus den betroffenen Ländern nicht völlig unterbunden wurde, sondern dass Skoda und vielleicht auch andere Hersteller von Fahrzeugen diese Produkte wirklich und vorzugsweise für die Oberklassen Modelle zur Verfügung stellt. Da wird die Mittelklasse in den Schatten gestellt. Ich finde das ungeheuerlich und man sollte da die entsprechenden Konsequenzen ziehen.
Die Reifenhersteller machen sich schon jetzt die gleichen Gedanken über eine mögliche verminderte Lieferung an Ruß in 2023 zur Reifenherstellung. Wird da vielleicht auch wie oben beschrieben gehandhabt.
Was meint ihr Vertrag kündigen, Spannung aufrechterhalten und warten oder sich um ein anderes Auto kümmern.
Ein genervter Skoda Enthusiast
Es grüßt Sie ihr
Wolfgang Berner
Ich verstehe deinen Frust und es geht mir in vielen Punkten genauso. Den Fehler bei der Bundesregierung zu suchen halte ich allerdings für falsch. Im August 2021 war alles andere als klar ob die Innovationsprämie verlängert werden würde und eine Lieferung 2021 extrem unwahrscheinlich. Die Verlängerung der Innovationsprämie bis Ende 2022 war bereits ein Eingeständnis an die verlängerten Lieferzeiten. Die Schuld dafür, dass es auch 2022 wieder nicht klappt liegt einzig und allein an Skoda und Volkswagen.
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Leidenskollegen!
Gerade war ich bei meinem Händler und konnte dort tatsächlich einen ersten Blick auf meinen neuen Enyaq werfen.
Weil er grad Ausstellung hat, wird die Auslieferung erst nächste Woche stattfinden, aber darauf warte ich jetzt gerne noch

Erstaunlich ist, dass es tatsächlich keine 2 Wochen von der Montage bis zum Eintreffen hier in der Schweiz gedauert hat.

Allen ein schönes Wochenende. Ich melde mich dann nach der Übergabe nochmal.
Schöne Felgen. 😊
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Wenn das auch beim ID4 kommt und dann auch noch bevor mein Enyaq gebaut wird, werde ich nach anfragen ob ich wechseln kann. Das Bedienkonzept war der Hauptgrund keinen ID4 zu wählen. Finde den eigentlich schöner. *duck und weg* 😃
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Ich finde die Diskussion ist hier nicht passend aufgehoben. Vielleicht könnte jemand dafür einen separaten Thread erstellen.
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Nun, auch wenn es weh tut. Aber ist schon mehrfach geschrieben und immer wieder bestätigt worden.
Anspruch auf Ersatzmobilität hast Du nur bei einem verbindlichen LT von Skoda selbst. Der UNverbindliche LT stellt keinen Anspruch auf Ersatzmobilität dar. Das hat mein Verkäufer bereits VOR der Unterschrift und von sich aus so kommuniziert.
Auch bei den Verkäufern gibt es solche und solche... Ich hatte einen GUTEN!
Das hat meiner Meinung nach nichts mit Rechtsanspruch zu tun. Die Förderung der Ersatzmobilität bei Überschreitung des verbindlichen Liefertermins ist ein System von Skoda. Der bestätigte Liefertermin ist vermutlich auch nur eine Bestätigung Skodas gegenüber dem Händler. Daraus erwachsen vermutlich keine rechtlichen Ansprüche des Endkunden.
Ganz unabhängig davon hat man als Kunde einen gesetzlichen Anspruch auf Schadensersatz. Je nach Vertrag greift der in der Regel nach einer Überschreitung des unverbindlichen Liefertermins um sechs Wochen. Bei höherer Gewalt erhöht sich diese Frist.
Ob ein Anspruch auf kostenlosee Ersatzmobilität besteht ist vermutlich also eine Frage des individuellen Schadensersatzes und kann vermutlich nur durch Anwälte und Richterinnen eindeutig geklärt werden.
Noch ein paar Gedanken zur höheren Gewalt: Es ist meiner Meinung nach unsinnig sich auf Corona oder den Ukrainekrieg zu berufen. Corona ist schon lange nichts neues mehr und auch nach Kriegsausbruch wurden noch absurd kurze Lieferzeiten für Coupés versprochen. Da die Bauteile des Coupés weitestgehend identisch mit den Bauteilen des "Kombis" sind, wurde eine Bedienung der "Kombi"-Bestellung auch nach Kriegsausbruch anscheinend nicht als Problem eingestuft. Ansonsten wäre es grob fahrlässig gewesen anderen Kunden kurze Lieferzeiten zu versprechen, obwohl bereits bestehende Bestellungen bereits in Gefahr waren.
Weiteren Widerspruch ergäbe sich durch die Aussage, dass andere Konzernmarken margenbedingt bevorzugt mit Bauteilen beliefert werden und dadurch, dass die MEB-Geschwister deutlich besser verfügbar sind.
Ich hoffe es ging aus den Formulierungen bereits hervor, aber alle Aussagen sind meine persönliche Meinung und juristisch nicht fundiert.