Bei meinem A2 hielt die 110Ah Batterie 14 Jahre. Nach 250.000km wechselte ich sie präventiv. So ganz notwendig scheint es nicht zu sein, ein Bleiakku mit Temperaturregelung zu laden.
Das stimmt.
Man kann die Bleibatterie auch grundsätzlich mit etwas reduzierter Spannung laden, so dass es im Sommer noch stimmt (noch nicht schädlich ist) und im Winter dann halt länger dauert, bis sie voll geladen ist.
Mit der Methode wurden die Batterien in Pkw schon seit Jahrzehnten geladen....
Wenn man allerdings immer so schnell wie möglich ohne Schädigung aufladen will, ist eine Temperaturkompensation der Ladespannung durchaus sinnvoll......
Bei moderneren Fz wird die Temperaturmessung an der Batterie zusätzlich benötigt, um die real noch zu entnehmende Kapazität genauer bestimmen zu können. Diese Fz haben dann z.B. einen Kombisensor am Minuspol, der sowohl Spannung, Strom und die Temperatur misst und bereits aufbereitete Leistungsdaten der Batterie an das Fz-Batteriemanagement liefert.
Der Enyaq hat m.E. ebenfalls, so wie alle aktuelleren Verbrenner des VW-Konzerns mit Start&Stop, so einen Sensor (J367) am Minuspol der 12V-Batterie.