Beiträge von enopol

    Richtig, der Booster soll nur soviel Energie bereit stellen, das der DC DC Konverter anfangen kann zu arbeiten. Das sollte deutlich unter einem Startvorgang eines Diesel oder Benziners sein. Es gilt einzig ein paar Steuergeräte zu starten.

    Der Booster unterstützt die interne 12V-Batterie etwas. Diese muss für alle möglichen 12V-Verbraucher beim Start erst einmal die Energie bereitstellen und es müssen Kondensatoren im Hochvoltsystem aufgeladen werden, damit dieses überhaupt die Arbeit und damit auch die Aktivierung des DC-DC-Konverters durchführen kann.

    Kennt jemand den Strombedarf des 12V-Gesamtsystems beim Start der Systeme genau?

    Ich kenne den nicht und von daher halte ich es grundsätzlich für besser, eher einen Booster mit mehr gespeicherter Energie zu verwenden.

    80€ für den Booster mit gerade mal 38Wh-Maximalenergie sind halt auch Geld....


    Momentan würde ich schlichtweg meinen 3,5kg-12V-LiFe-20Ah-Akku (kostet ab ca 140€) für so eine Starthilfe verwenden. Der hat im Zweifel mit gut 250Wh definitiv genug Energie und müsste für so eine Hilfe nicht mal voll geladen sein.

    Aber für ein E-Auto sollten diese dann doch auch funktionieren.

    Und wenn ich dann meinem Nachbarn mit seinem Verbrenner mal helfen kann, ist das doch auch nicht schlecht.

    Ja, aber bei der Hilfe für einen Starter eines Verbrennungsmotors (da funktioniert die sonstige Elektrik des Autos meist noch) ist, sofern der Startvorgang mit einem Mal klappt, nur relativ wenig Energie nötig.

    Wenn ich mir einen Booster für meinen zukünftigen Enyaq besorgen würde, würde ich mehr darauf achten, dass so ein Booster möglichst viel Energie (also Wh) speichern kann.

    Booster mit größeren Akkus (= mehr Energie) sind natürlich i.d.R. teurer, weil der Akkupreis einen großen Anteil des gerätepreises ausmacht (wie auch beim E-Auto...)

    Chris83_3D würde eher von 2 Wochen ausgehen. Zudem dürfte es auch noch davon abhängen wo das Auto steht, im Sinne ob es da größere Temperaturschwankungen gibt usw.

    Allerdings: Die Batterie und alles drum herum ist so von VAG konzipiert dass, bis auf Ausnahmen, egal wie du die Batterie behandelst, dass sie nach 7 Jahre noch min. 70% Kapazität hat. Diese Tips dienen "nur" dazu dass die Batterie so lange wie möglich ihre maximale Kapazität beibehaltet bzw. nur langsam verliert.

    mfg

    Die 70% stammen lediglich aus den schwachen Garantiebedingungen, die fast alle E-Autohersteller benutzen und haben mit der Realität nach 7-8 Jahren (und maximal 160tkm) m.E. nur dann etwas zu tun, wenn man die Batterie wirklich und ständig nicht so gut "behandelt".

    Der Hersteller sichert sich damit letztendlich in sofern nur ab, dass er lediglich höchst selten eine Batterie-Garantie leisten muss.


    Wer meist an der Wallbox von minimal 10 bis maximal 80% bei gemäßigten Temperaturen lädt und nicht ständig maximal mit DC, wird mit einiger Sicherheit (abgesehen von individuellen Batteriefehlern, die immer vorkommen können) nach 8 Jahren und 160tkm einen besseren SOH als 70% haben.

    Zudem: Je größer der Akku, desto besser.


    Das jedenfalls sagen Diagramme zur Alterung von Li-Zellen bezogen auf die Zyklen letztendlich aus.

    Bei den Tests geht es darum, wie solche Booster es für Sekunden schaffen, die Fz-Batterie für den Startvorgang zu unterstützen.


    Beim MEB geht es darum nicht unbedingt. Da geht es mehr um den Energieinhalt einer solchen Notfalleinrichtung, damit z.B. der Kondensator im E-Motorsteuergerät aufgeladen werden kann.

    Ein COP von 4 sollte für moderne WP bei 4C Außentemperatur kein Hexenwerk sein

    Für eine Wärmepumpe die auch im Luft-Luft-Betrieb arbeitet und zudem in ihrer Wirkung umgekehrt werden kann (Kühlung), wäre ein COP von 4 bei 4 Grad schon mehr als gut.

    Bei dann gut 20kW Heizleistung, welche die WP deiner meinung nach schaffen müsste, bräuchte man eigentlich keine PTC-Zuheizer mehr....


    Die Frage ist nicht, was eine moderne WP (in der Haustechnik?) schaffen sollte, sondern was die WP z.B. in der erweiterten Startphase, wo sie der Außenluft Wärme entziehen muss, im MEB tatsächlich schafft.


    Also:

    Anhand welcher Unterlagen kann man bei der MEB-WP unter welchen Bedingungen von einem COP von 4 ausgehen?

    Die unterstellten (angeblich konservativ angenommenen...) 300000km stammten von @psy......


    Wie auch immer der Zustand einer 60er-Batterie nach so einer heftigen Laufleistung wäre (SOH = 60% o.ä.?), der Zustand (SOH) einer 80er-Batterie wäre unter ansonsten identischen Bedingungen erheblich besser.


    Das gleiche Verhältnis ist aber auch bei einem Viertel dieser Strecke, also einer eher realistischen Laufleistung, vorhanden.


    Immer vorausgesetzt, so eine Batterie hat keinen individuellen Fehler, denn es ist ja durchaus möglich, dass die Batterie schon nach einem Zyklus defekt ist.

    Endlich ein nachvollziehbare Leistungsaufnahme. Bei 4C sollten auch ungefähr 4 kWh Heizleistung realisiert werden.??

    Nachvollziehbar ist die Leistungsaufnahme der Wärmepumpe in dem Fall eigentlich nicht, da außer der Außentemperatur keinerlei weitere Bedingungen bekannt sind:

    Die Batterietemperatur ist unbekannt, die Klimaeinstellungen, die Fahrtdauer bis zum Erreichen der genannten Leistung sind unbekannt und die Leistungsaufnahmen der beiden PTC-Heizer sind ebenfalls unbekannt.


    Wie kommst du darauf, dass die Wärmepumpe im Enyaq eine Leistungszahl (COP) von 4 hat und somit bei 1kW-Eingangsleistung, 4kW (nicht 4kWh...) Heizleistung generiert.

    Um den Akku mache ich mir keine Sorgen. Konservative 1000 Zyklen à 300km wären schon 300.000km

    Da geht vorher eher was an der Elektronik kaputt(Inverter) oder die kalendarische Alterung hat mehr Auswirkung.

    Davon, dass der Akku nach 1000Zyklen von je 300km "kaputt" geht, gehe ich nicht aus.

    Jeder Akku wird aber mit jedem Zyklus schlechter und dann stellt sich irgendwann die Frage, ob die dadurch immer geringer werdende Reichweite noch ok ist.

    Beim 80er wäre die Reichweite auch nach 300000km voraussichtlich noch 30% besser, als beim 60er.....

    Hi, da steht doch 12000 mAh bei 3,2 Volt, die werden doch eher, als Powerbank, benötigt als die Booster/Starthilfe

    Direkt mit 3,2V würde man kein Smartphone geladen bekommen.....die Angabe 12000mAh bei 3,2V ist für den Booster, der ja offensichtlich aus 4 in Reihe geschalteten 3000mAh-Zellen besteht, schlicht irreführend.

    Der Booster hat ja eine Möglichkeit, über USB laden zu können.

    Das geschieht aber sehr wahrscheinlich über einen 5V-Ladewandler, der an die interne 12,8V-Batterie betrieben wird.