Beiträge von enopol

    Also basierend auf einem! Versuch in nicht kontrollierter Umgebung auf Schnee/Eisiger Fahrbahn würde ich so ein Fazit nicht ziehen. Die Bedingungen auf Schnee können sich komplett ändern wenn man nur halb in einer anderen Spur fährt. Auch kann sein, dass die Reifen nicht die selbe Gummimischung / Charge sind. Will sagen, hier sind so viele Möglichkeiten für Abweichungen, unabhängig vom Auto, möglich, dass ich schon eine Größere Probe erwarte um solche Schlüsse zu ziehen. Meiner persönlichen Erfahrungen nach Bremsen mittlerweile alle Autos genauso gut wie es die Reifen zulassen, ich würde als erstes da nachschauen und nicht beim Auto. Wer sagt, dass nicht der Michelin Reifen auf dem Skoda einen Produktionsfehler hatte?

    Die Wahrscheinlichkeit, dass ein MEB einen Produktions- oder eher Serienfehler hat, ist, nachdem was man so alles an "Ungereimtheiten" mit bekommt, m.E. größer, als dass sich die vorher vom Sponsor Michelin aufgezogenen neuen Reifen vom Reibwert so stark unterscheiden, dass dadurch derartig große Unterschiede beim Anhalteweg auftreten können.


    Klar, der Straßenbelag könnte bei dem Versuch unterschiedlich gewesen sein. Mit dem Tesla sind die "Jungs" nur über Schnee gefahren, während sie mit dem Enyaq in einer vereisten Spur gefahren sind.

    Wahrscheinlich war das der gleiche Grund, weswegen, der Enyaq beim Beschleunigen ebenso deutlich in den Schatten gestellt wurde.....die lustigen Jungs haben es schlichtweg beide Male nicht geschafft, jeweils auf vergleichbarem Untergrund zu fahren.....


    Das alles klingt für mich etwas nach Verschwörungstheorie:

    Michelin hat nur beim Enyaq schlechte Winterreifen aufgezogen und der Enyaq wurde (vielleicht bewusst....), sowohl bei der Beschleunigung, als auch beim Bremsen, im Gegensatz zum Tesla, in einer vereisten Spur gefahren.

    Das ganze ist doch Physik, der Enyaq wiegt xkg mehr als der Tesla, wenn dann die Haftung auf Schnee sehr gering wird, kommt das mehr an Masse ganz schnell zum Tragen. Kann man Vereinfacht mit rollen lassen (segeln) vergleichen. Mein A2 mit unter einer Tonne rollt deutlich weniger weit als der 3BG 4M mit 1,8t.

    Diese Art der Physik ist schon etwas speziell....

    Wenn ein Fz mehr wiegt, bringt es, bei ansonsten gleichen Bedingungen, auch entsprechend mehr Rad-Bremskraft zustande.

    Ansonsten würden 40-Tonner auf mehrfach längere Bremswege im Vergleich zu Pkw kommen und konsequenterweise vom öffentlichen Straßenverkehr ausgeschlossen werden müssen.


    Wie weit ein Fz rollt hängt hauptsächlich mit anderen Faktoren zusammen.

    @enepol richtig, allerdings hätte der Fahrer des Enyaqs bei dem Ausfall eine einfache Sache machen können die das Problem zu 99% gefixt hätte: bei einem seiner vielen Ladestops das Auto für 15min abschließen und mit dem Schlüssel außer Reichweite gehen (unsere geliebte Busruhe).

    Habe mich ehrlich gesagt gewundert warum das Problem nach dem ersten Ladestop noch da war.

    Das mit dem Bremsen ist wirklich grenzwertig, aber wie schon geschrieben haben andere Tester da andere Erfahrungen gemacht (z.b. Bloch, und dem traue ich etwas mehr Kompetenz zu als 3 Jungs die gute Filme machen, aber sich auch freuen wenn ein Update es erlaubt dass man im Infotaiment die Farbe des Autos anzupassen, Tesla scheint wirklich keine Softwareprobleme mehr zu haben ^^ )

    mfg

    Was könnte Hr. Bloch auf einer geraden Strecke aus Tempo 70km/h besser machen, als einer dieser 3 "Jungs"?

    Der tritt schlichtweg voll auf die Bremse und das wars.

    Wenn man voll zu treten kann, ist dazu kein ausgepfeiltes Fahrsicherheitstraining oder Ingenieursstudium nötig....


    So schlau waren die "Jungs" daher vermutlich auch oder waren deren Tests mit dem Enyaq (beim Tesla klappte es ja trotz ihrer unterstellten Unerfahrenheit alles besser) allesamt gefakt?

    Soweit ich es verstanden habe, würde es dazu eigentlich keinen Grund geben, denn der Sponsor dieser lustigen Fahrt der 3 "Jungs" war ja Michelin und nicht Tesla.


    Wenn VW/Skoda dieses Allradauto, beim Geradeaus-Beschleunigen bei etwas rutschigen Untergrund, wie eine Schlaftablette auslegt (wobei es bei normalem Untergrund ja auch kein Racer ist), mag man sich das ja noch schönreden können, weil das "Werk" z.B. bei den MEBs (speziell Skoda... ;) ) ohnehin von Fahrern im gesetzten Alter und/oder wenig Übung ausgeht.


    Beim Bremsen gibt es aber keine Entschuldigung!

    Oberpeinlich ist es zudem, wenn man als alt bekannter Fz-Hersteller gerade bei Tesla, die erst seit ein paar Jahren Autos bauen, bei einem simplen Bremstest mit vergleichbaren Reifen, so eklatant den Kürzeren zieht.

    Da fragt man sich, ob VW/Skoda tatsächlich schon mal ernsthafte Wintertests im hohen Norden gemacht haben.


    Wenn bei einem Fz die Tachoanzeige zeitweise nicht funktioniert, dann ist das bereits mangelnde Verkehrssicherheit. Durch die HU dürfte so ein Fz, wenn darauf geachtet werden würde, nicht mehr kommen.

    Es ist schon traurig, wenn dem Hersteller dieser Mangel (anscheinend schon länger...) bekannt ist und es bis jetzt offenbar keine wirkliche Lösung gibt.

    Die teilweise vermurksten Batterien (HV und 12V...), teilweise Elektronikschwächen inkl. Tachoausfällen, sehr schwache Bremsleistungen auf rutschigem Untergrund:

    Langsam finde ich das nicht mehr so witzig....


    Falls ich meinen iV80 bald (irgendwann nach über einem Jahr..) bekommen sollte, gibt es den Enyaq bereits seit über 2 Jahren (MEBs seit ca 3 Jahren) und ich kann mir immer noch nicht sicher sein, dass zumindest elementare Serien-Fehler nicht mehr vorkommen.

    Der Enyaq hat viele Dinge gut gemacht. Aber gerade die Kernkompetenz des elektrischen Fahrens muss verbessert werden.


    Dass der Enyaq weniger Leistung hat... druff jeschissen.


    Effizient fahren, Reichweiten zuverlässig vermitteln und die Softwarebugs müssen raus. Da merkt man Tesla einfach an, dass sie deutlichen Vorsprung haben.

    neben dem bescheidenen Ladernetz, für das der Enyaq direkt nichts kann, ist es halt

    die grenzwertigen Elektronikausfälle.

    (zeigt nicht mal die Geschwindigkeit an..., müsste zum Hersteller-Rückruf führen)


    die im Vergleich mit dem Tesla sehr bescheidene Bremsleistung im Schnee, trotz nahezu identischer Michelin Reifen


    das sehr restriktive ASR/EDS beim Anfahren im Schnee (= "betreutes" Fahren....)


    Punkt 1 und 2 muss man sich nicht schönreden.

    Das geht gar nicht. In so einem Beta-Zustand hätte der Enyaq noch nicht ausgeliefert werden dürfen.

    Punkt 3 bestätigt leider die Auslegung des Enyaq als eher lahme Möhre

    OT (geht mir nochmal um die Batteriequalität):

    also rund 10-11% Gesamtverlust und man müsste, um 77kWh nutzbarer Nettoenergie zur Verfügung zu haben, auch nach deiner Rechnung insgesamt ca 85kWh laden.

    Wenn nur um die 80kWh oder weniger ab 0% SOC geladen werden könnte, kann etwas nicht stimmen.