Beiträge von Stella

    Kommt doch vermutlich auf die "intelligente" Steuerung an.

    Ich könnte mir vorstellen: Alle stöpseln abends an. Die ersten laden mit 22 kW und sobald die fertig sind, kommen die nächsten dran.

    Bleibt die Frage: Wie wird priorisiert: Sprich: Wer muß morgens wirklich 80 oder gar 100% gefüllt sein.

    Mit Priorisieren wird das eine einzige Katastrophe, sieht man doch jetzt schon bei den Impfungen.

    Aber wer weiß, was es dort in Zukunft noch für tolle Lösungen gibt. Ich sehe das eher als sportliche Aufgabe denn als Problem.

    Verstehe mich bitte nicht falsch.

    Kein Problem, wir sind ja hier nicht bei Facebook...

    Sicher gibt es Anwendungsfälle, in denen ein 22kW-Lader grad genau richtig wäre. In Einkaufszentren auch eine gute Zeitspanne um genügend nachzuladen. Aber Städter werden in Zukunft vor allem quantitativ mehr Ladeplätze brauchen. Und da wird die Leistung pro Ladepunkt eher geringer werden, um das Verteilungsnetz nicht zu überlasten. Denke da so Richtung 3,6 bis 7,2kW pro Ladepunkt und dann mit Laden über Nacht. Aber das muss sich erst in den nächsten Monaten und Jahren entwickeln.

    Also 22kW-Lader ist irgendwie nicht Fisch und nicht Fleisch. Für zuhause oftmals zu groß dimensioniert und für Langstrecke brauchts eh nen Schnelllader. Meine Hausverteilung ist eingangs mit 35A abgesichert, da kann ich einer 22kW-Wallbox nicht 32A von zugestehen, das geht nicht.

    Und wer will am Rastplatz schon drei Stunden warten, bis ein 22kW-Lader den Akku wieder auf 80% hat? Der 11kW-Lader ist absolut sinnvoll dimensioniert.

    Die Blockiergebühr stört mich nicht weiter. Ich denke auch, dass sich das auch bei anderen Anbietern langfristig durchsetzen wird. Wie gesagt, nutze ich die Karten eh nur selten und auf der Durchreise will man sowieso schnell weiter. Wenn ich das Auto im Urlaubsort dann mal für ein paar Stunden an einer AC-Säule lade, muss man das halt im Auge behalten. Ist ja aber auch nur fair den anderen gegenüber, dass man sein Auto dann wegfährt. Also mir macht diese Regelung keinen Stress.

    Allein der Punkt "MwSt. auf eigenverbrauchten Strom entrichten" (das ist einfach krank und typisch deutsch) war für mich ein starkes Argument pro Kleinunternehmerregelung ab Beginn. Dazu kann ich bei der jährlichen Abschreibung 5% des Bruttoanschaffungsbetrags ansetzen. Ausserdem wollte ich auch so wenig Schreibkram wie möglich haben. Die MwSt. der Anschaffung nicht zurückzubekommen ist der einzige schmerzhafte Punkt.

    Das war das Modell 1W1121, wo der FI integriert sein soll.

    Dann ist es natürlich Murks, dass er dir noch den zusätzlichen FI anbietet. Ein Angebot sollte in sich schlüssig sein.

    Willst du denn die easee auf 11kW fahren? Eigentlich kann die ja wohl 22kW, wie ich das gesehen habe. Der Enyaq kann aber eh nur 11kW. Ist die Frage, ob du sie gleich auf 11kW beschränkst (Förderung beantragt?) und dann auch die Zuleitung nebst Absicherung nicht so fett ausfallen braucht.