Beiträge von Stella

    Ja, viel Spaß dabei, ist ein spannendes Thema. 👍


    Du hast für diese Konfiguration 10kWp+10kWh-Speicher also schon ein konkretes Angebot?

    Zur Dimensionierung sei noch gesagt, dass es im Prinzip zwei Lager gibt. Die einen sagen pauschal "Macht die Dächer voll, alles was geht!" Daneben gibt/gab es mal den Ansatz "1kWp Leistung je 1000kWh Verbrauch" für eine sinnvolle Auslegung der Anlage.

    Da ich damals (2018) das Projekt finanziell nicht ausufern lassen wollte, habe ich nach dem zweiten Ansatz gebaut. Mit dem Umstieg auf E-Autos ging der Verbrauch natürlich in die Höhe und mittlerweile würde ich auch gerne das Dach nachträglich voll machen.

    Eine grundsätzliche Frage ist auch, ob Speicher oder nicht. Bei vielen Angeboten ist fraglich, ob er sich jemals rentiert. Es gibt aber auch die Einstellung "Ist mir egal, ich will möglichst hohe Autarkie". Evtl. wäre das noch ein Punkt in deiner Konfiguration, ggf. den Speicher etwas kleiner oder weglassen und dafür mehr PV-Module zu installieren.

    Aber auch hier gibt es tausend Meinungen und fast noch mehr Möglichkeiten. Aber sicher ist, dass du mit einer Investition in eine PV-Anlage nichts falsch machst.

    Es gibt im Enyaq einen Aufkleber an der Fahrertürseite, dort sind 3,3 Bar für 235/60 R18 vorgeschrieben. Reserverad 3,2 Bar.

    Der Aufkleber ist mir bekannt...

    Habe grad mal beim Born geguckt, der Enyaq ist mit meiner Frau unterwegs.

    Da stehen auf der Hinterachse bei voller Beladung maximal 3,1bar.


    Überhaupt ist diese Empfehlung doch beladungsabhängig. Heißt, vor der Urlaubsreise mit vollgepacktem Auto Reifen aufpumpen. Nach der Reise für den Alltag wieder absenken. Für welche Beladung stehen bei deinem Enyaq denn die 3,3bar drin?

    Das Thema ist sehr vielschichtig und kaum pauschal zu beantworten. Bei der PV-Anlage stellen sich Fragen zu Standort, Ausrichtung, Verschattung, Dachneigung. Beim Auto sind es Fragen zu Jahresfahrleistung, zu welchem Anteil kann man zuhause laden (wer z.B. viel im HomeOffice ist). Weitere Fragen zur Wallbox (PV-Überschuss-fähig) und weiteren Hausverbrauchern.


    Aber pauschal mal mein Beispiel:

    5kWp-Anlage, kein Speicher, Wallbox PV-Überschuss-fähig, kann viel zuhause laden (viel HO, zwei E-Autos welche je nach Bedarf dann geladen werden können), relativ wenig Jahresfahrleistung, viel Kurzstrecke

    Ich komme von März bis Oktober gut mit dem Überschuss durchs Jahr, im Winter mit Netzbezug.

    Grundsätzlich ist eine 10kWp-Anlage auf jeden Fall "brauchbar". Aber mehr PV-Leistung ist immer gut und eine große Anlage kostet relativ gesehen weniger als eine kleine Anlage.

    3,3 bar als Herstellerempfehlung? Hab ich bisher bei noch keinem Auto gesehen. Ich fahre gerne ein paar Zehntel über Herstellerempfehlung, aber mehr als 3,0 bar hab ich bei noch keinem Auto draufgemacht.


    Und mit 0,8bar Absenkung eine Spreizung von "knüppelhart" zu "Sänfte"... 🤔

    Ich glaube, das schafft nicht mal das DCC 😏

    Lars

    Aber schau, es waren 9,5°C Aussentemperatur. Das hält man auch mal für ein paar Minuten aus, ohne sich allzu sehr im Komfort einzuschränken.


    Meine Frau wäre da wahrscheinlich eher auf deiner Seite. Sie dreht die Heizung auch für kürzeste Strecken weit auf (25°C und mehr), weil ihr kalt ist. Ich krieg dann jedes Mal die Krise, wenn ich danach das Auto nutze, weil ich nach 10 Min. anfange zu schwitzen.