Beiträge von stevenix

    Software 0795. Und ja, man kann die Ladeplanung benutzen. Aber es ist für mich suboptimal.

    Ich kaufe ein Auto, welches mich bequem von A nach B bringt. Bis dato bin ich mit Skoda damit sehr, sehr gut gefahren. Ich habe ein tolles Verhältnis zum Freundlichen, das elektronische Cockpit im letzten Kodiaq war richtig gut. Die Karte vorn drin. Fast alles übers Lenkrad bedien- und abrufbar. Alles Geschichte, weil irgendwelche Manager befunden haben, das Rad neu erfinden zu müssen.

    Ich verstehe den Hintergrund durchaus, ohne eigene Software verkommen die Autobauer zu Blechbiegern. Aber das, was VW/ Skoda hier abgeliefert hat, ist und bleibt Grütze. Schon wenn ich die Seite von Cariad aufrufe. Bullshit Bingo vom feinsten. "Rethinking the Car with (our) architecture of the future" und folgendes. Davon sind sie Lichtjahre entfernt. Mir persönlich vermasselt diese bescheidene Software die Freude am Enyaq.


    Steffen

    ich muss hier auch mal meinen Senf loswerden.

    Bin zwar schon etwas angeeckt im Forum, trotzdem.

    Zur Qualität des Enyaq. kann man nicht meckern, das Auto fährt gut, es passt soweit alles. Von verschiedenen Bevormundungen mal abgesehen, die teilweise nicht von Skoda/ VW zu verantworten sind.

    Aber die ausgelieferte Software sowie das Bedienkonzept sind, für mich, absolute Grütze. In dieser Beziehung würde ich, hätte ich was zu sagen, komplett von vorne anfangen.

    - mein Hauptkritikpunkt: das ein/ ausschalten mit der Sitzerkennung. Für einen Aussendienstler wohl ok, für einen Großvater mit gehbehinderter Frau und Enkelkindern; ein absolutes NoGo. Wer erfindet so etwas?

    - das Infotainment: die Karte ohne Strassennamen, der angezeigte Maßstab ohne (für mich) erkennbaren Bezug zum Fahren, das GPS lahm, die Bedienung zäh wie bei einem uralten Tablett aus den Anfängen,

    - fehlende Hardwareknöpfe für die Temperatureinstellung: ja sicher, kann man ja schnell am Bildschirm machen; aber Freunde, ihr werdet alle mal alt, und dann werdet ihr merken, daß das derartig ablenkt, zumal, wenn noch eine Brille dazukommt;

    - Hardwareknopf für die Klima: wieso muss das alles "smart" sein? Ich will nicht "warme Füsse" oder solchen Unfug, ich will gleich ins klassische Menü, zum Beispiel um den Lüfter runter zu regeln, weil der mir im "smarten" Modus viel zu stark ist; aber nein.

    - die "Tankanzeige", sprich, das Batteriesymbol: wozu braucht das jemand?, kann man nicht, wie im herkömmlichen Verbrenner, einfach eine unauffällige senkrechte Skala mit von mir aus % Angaben an der Seite machen, die erst bei Bedarf gelb/ rot wird. Wozu muss ich wissen, wieviel der Wagen noch gedenkt zu kommen, er weiß eh nicht, wie mein Fahrstil in den nächsten Kilometern ist?

    - Navigation: kann ich nicht in den Einstellungen sagen, welche Ladestellen ich bevorzuge ( z.B. ab 150 kw, nicht weiter als 2 km von der Route entfernt) , und das Navi zeigt dann einfach nur diese ( ALLE diese) Säulen auf der Karte UND auf oder neben dem grünen Balken an, so das ich Laden kann, wo ich möchte, ohne Ladeplanung, die eh nicht richtig funktioniert? Einfach bei Bedarf dann die jeweilige Ladestelle antippen, automatisch in die Route einfügen, und gut ist. Speziell auf Langstrecken/ Autobahn ist die Ladeplanung total daneben.


    Verschiedene andere Sachen lasse ich mal aussen vor, sonst wird's zu lang. Hardwaredefekte habe ich nur mit dem "automatischen" Deckel, der ist bisher ( ca. 10000km) genau EIN mal mit der "Fußbedienung" aufgegangen.

    Im großen und ganzen sage ich, Preis/ Leistung ist für mich sehr grenzwertig, das erste mal bei Skoda, seit 20 Jahren. Unabhängig davon, ob es andere besser können, billiger/ teurer oder was auch immer sind. Von einer "Founders Edition" für gut 60k erwarte ich mehr.

    Als Beispiel wurde hier fehlende Expertise bei CO2 Klimas genannt. Ich habe im Betrieb seit über 10 Jahren eine CO2 Tiefkühlanlage, also das Thema ist nicht soo neu, als das man sich da rausreden könnte. Fehlend ist die Beschäftigung der Autobauer damit. Das wiederum ist aber, oder sollte, nicht das Problem der Kunden sein. Und Geiz ist bei der Entwicklung von was neuem noch nie ein guter Ratgeber gewesen. Ein Auto, welches in der Grundausstattung, weiß nicht, 40k oder mehr kostet, sollte schon richtig funktionieren. IMHO haben hier viele eine rosa Brille auf, warum auch immer. Weil Elektro per se gut ist? Finde ich nicht. Ist ein geiles gefahre, aber 250 km Autobahn im Sommer ist nun nichts, was mich vom Hocker reisst. Und wir haben jetzt schon, bei kaum signifikant vorhandenen E Autobestand, Probleme mit der Infrastruktur bei HPC's.


    Nur so meine Meinung. Schönen Abend noch.

    Steffen

    nitech was du da sagst ist richtig. Aber bedenke bitte: mit dem Verbrenner haben wir 10h gebraucht. Ist ein normaler Arbeitstag. 8- 8,5h Fahrzeit und der Rest Pause. In einem früheren Leben bin ich mal LKW Fahrer gewesen, da ist nix, was mir Sorgen bereiten würde. Hat nichts zu tun mit 1000 km durchballern. Deswegen fahren wir auch entweder in der Nacht oder Sonntags, wenn Ruhe herrscht auf der Strasse. 8h entspricht einem Durchschnitt von etwa 120 km/h, das ist noch nichtmal soo schnell. Ich bin von zu Hause in 15 min auf der Bahn und verlasse die erst kurz vor Hjørring. Von daher. Nehme ich mir schon den Luxus, 90 min Pause zu machen. Nur nicht unbedingt an der Tankstelle . :)


    Steffen

    A66 ok, ich gebe mich mal geschlagen, gerade, wenn man allein fährt (Aussendienst) ist das ok, leuchtet ein. Aber das tun halt nicht alle. Gerade im Urlaub springt man doch mal schnell raus, um was aus dem Kofferraum zu holen, oder eines der Enkel hat ein Problem oder oder. Und in diesem Augenblick ist es einfach sackig, wenn alles ausgeht.

    Zum Thema Preis. Auch da hast du recht, ABER: mir ist es egal, was andere Hersteller aufrufen, 60k sind ne Menge Holz.

    Hat auch nix damit zu tun, das Batterien teuer sind . Ist so, muss eingepreist werden, deshalb ist das Auto teurer als ein Verbrenner. Entbindet aber nicht davon, ein vernünftiges, intuitiv bedienbares und funktionierendes UI zu haben, Und da liegen IMO die Probleme.

    Und nein, ich habe nix definiert. Ich habe gesagt: bring mich nach Blokhus. Nicht mehr. Ich habe weder nach Einstellungen noch nach irgendwas anderm gesucht, weil, automatische Ladersuche.

    Gerade an dieser Stelle hat mich das Auto am meisten enttäuscht .

    Mir ist schon klar, das ein E Auto anders gefahren werden muss (in Bezug auf Tank/ Ladestellen), aber ich gehe davon aus, das wie beim Verbrenner der Ladevorgang ( bei Langstrecke) so schnell als möglich vonstatten gehen soll. Gemütlich und Raststätte passen IMHO nicht wirklich zusammen. Als AD sieht man das ggf. anders. 300 km oder auch 350 sind nun auch nicht soo viel, um jedesmal Pause zu machen. 4x30 min sind da schon ewig.

    Wenn ich 1000km vor mir habe, will ich in erster Linie ankommen. Und das fahren wir 2x im Jahr mindestens.

    Und nochmal nein, ich habe nicht reservieren können, fände das aber ideal ( ich weiß auch, das daß utopisch und nicht machbar ist im realen Leben). Schon mal am Samstag (Anreisetag) Ri. DK unterwegs gewesen?


    I.Ü. reden wir aneinander vorbei. Ich finde das Auto toll, es fährt gut, ist angenehm gerade im Stadtverkehr mit dem prädikativen Erkennen von Kreuzungen und so, aber m.M.n. out of the Box nicht Langstreckentauglich. Dazu kommen verschiedene Ungereimtheiten im UI und ggf. schlampige Programmierungen; der FLA z.B. Ja, klar, er funktioniert. ist aber zu langsam. Schröb ich schon. Sicher, ich kann damit leben, der LKW Fahrer auf der Gegenseite aber nicht wirklich. Weil, der hat das bei jedem 2. Auto. Als PKW Fahrer stört mich das nicht, die werden entweder gleich erkannt, oder sehen mein Licht auf der anderen Seite der Autobahn nicht. Der LKW schon. Das sind so Sachen, die vermeidbar wären, es aber leider nicht sind.

    Schauen wir mal. was das Update bringt, der freundliche meinte, es wäre schon online, aber noch nicht freigegeben, irgendwie. Ist ja noch Zeit.


    Steffen

    Langstreckenfahrer ok, das mag sein. Allerdings bin ich davon ausgegangen, das ich mich bei einem Auto, welches mal eben 60k€ kostet, einfach reinsetze und entspannt am Ziel ankomme.

    Möglicherweise sind meine Erwartungen in dem Fall recht hoch, weil ich zuvor einen Kodiaq Sportline und davor einen Superb L&K gefahren bin. Daß das Infontainment/ die Bedienung neu, von der "Softwarefirma" VW ist und insgesamt als unausgereift gilt, war mir wohl bekannt. Aber so grützig habe ich mir die Sache nicht vorgestellt. Bspw. hasse ich Spracheingaben , ich will mich nicht mit einer Maschine unterhalten. Wenn ich reden will, dann mit meiner Frau. Verschiedene Sachen sind aber insgesamt so unausgegoren, wie z.B. habe ich keine Einstellung gefunden, die verhindert, das alles ausgeht, wenn der Fahrer den Sitz verlässt. Wer denkt sich sowas aus? Oder das Licht. Die Bärbel hatte das mechanisch, was jetzt Matrix heisst. Die war so schnell, dort habe ich den Lichtschalter nie anfassen müssen. Der Kodiaq war da schon schlechter, aber hier beim Enyaq, das geht gar nicht. Und unter Ladeplanung verstehe ich (würde ich verstehen); ich gebe die Strecke ein, das Auto frägt, welchen Ladertyp/ Lade(marke), ich will, und ab.und unterwegens möchte ich bei "Reichweitenwarnung" nicht permanent angesagt bekommen "der Energieverbrauch ist zu hoch....", sonder ein Fenster auf dem Bildschirm, wo einfach steht: " es muss ein zusätzlicher Stopp eingelegt werden, der bevorzugte Lader ist nicht in Reichweite, kann ein anderer gewählt werde? Ja/ Nein". So in etwa. Dazu noch eine Reservierungsmöglichkeit wäre ideal.

    Und Batteriegröße und Ladestärke sollte doch wohl von Haus aus korrekt eingestellt sein, oder?

    Der FLA funktioniert schon, aber er ist nicht schnell genug. Die ganze Steuerung ist einfach zu langsam, keine Ahnung, vllt. muss das mal resettet werden oder so. Termin beim Händler ist schon gemacht.


    Versteht mich nicht falsch, ich finde das Auto schon geil, aber im Moment sind da einfach zu viele Sachen, die stören, nicht richtig funktionieren, oder nicht dem entsprechen, was im Prospekt steht. Ich weiß, ich komme da sicher als pingelig rüber, aber für das Geld erwarte ich mehr. Und wenn ich mir das am Ende nicht richtig ( nach meinen Wünschen) konfigurieren kann, stimmt was nicht.


    Die Zeit bekommt der Enyaq, Leasing ist ja gerade losgegangen, an das eine oder andere gewöhnt man sich sicher (zwangsweise :) ), aber Stand jetzt, werden wir keine festen Freunde.

    Danke für eure Replies.

    Das mit den Einstellungen der Lader hatte ich nicht auf dem Schirm, wir sind quasi Out of the Box gefahren ;)

    Es gibt vermutlich noch mehrere Einstellungen, die wir machen müssten. Fakt ist aber auch, so wie sich das dargestellt hat, kann ich meine Enkelkinder nicht mehr so ohne Planung mitnehmen. Bis dato war es schon grenzwertig und nur mit DVD Player und co zu machen. Ist auch noch ein Kritikpunkt; kein SIM Slot im Auto. Unverständlich. Ich könnte zwar einen Hotspot am Mobile aufmachen, aber sinnvoll ist das nicht wirklich. IMO. Oberleinsiedler ja, du hast recht, aber es ist lästig und unnötig. Meinethalben könnte das auch aufs Lenkrad gelegt werden, die Knöpfe findet man ohne hinzusehen.. Meine persönliche Einstellung zum Bedienkonzept ist eh zweitens, aber das vom Eny erinnert mich an SAP.

    Jede Ansicht anders, insgesamt verwirrend/ erschlagend und niemals die Bedienung da, wo man sie erwartet. ;)

    Hallo Leute.

    Ich bin meistens stiller Leser , das ist wohl mein erster Beitrag.

    Gegeben ist ein Founder's Edition, schwarz, bekommen im März diesen Jahres, umgestiegen vom Kodiaq 190 PS.

    Ich habe eine eigenen Firma, ist also ein Leasingwagen, Geld ist nicht unbedingt das Hauptthema, eher Zeit; und komme aus einem verträumten Dorf in Westsachsen ohne ÖPNV.

    Fahrstrecke 90% innerorts, gelegentlich zu den Kindern, mal in die nächste Großstadt, mal zu Eisessen irgendwohin und all sowas.

    Anhängerbetrieb fürs Dorfleben halt, wer so wohnt, weiß was ich meine. Kurz noch, ich bin Ü60 und die Frage steht, bleibt der Eny dann bei mir nach Ende meiner Beruflichen Laufbahn oder nicht.

    Das ganze war eine Urlaubsfahrt nach DK, pro Strecke knapp 1000km, im Grunde ungeplant, also nicht der Urlaub, sondern die Fahrt mit dem Enyaq. Ursprünglich sollte ein Diesel geliehen werden. 2 Personen, hinzu überreichlich Gepäck (Sachen für Freunde mitgenommen), rückzu normale Wäsche aus einer Woche und ebenfalls 2 Personen, also fast leer.

    Ich bitte zu beachten: das ganze ist meine persönliche Erfahrung, ich bitte von Beleidigungen und Zurechtweisungen abzusehen.


    short term:

    es geht, wir sind wieder da, aber es ist noch sehr viel Luft nach oben.


    long term:

    Wie gesagt,die Entscheidung den Eny zu nehmen, fiel kurzfristig, meine Frau fährt das Auto unter der Woche, und meinte das so :)

    Start vom Freitag auf Samstag, SoC 100%, geplante Abfahrt Mitternacht , 12h geplant, weil am Samstag 13 Uhr ein Termin stand wg. der mitgenommenen Sachen.

    Ziel ins Navi eingegeben und los. Kannte ich so vom Kodiaq, Strecke ist bekannt, brauche ich kein Navi wirklich, nur wegen der Ladestopps diesmal. Erste Langstrecke.


    Damit kommen wir zum ersten Kritikpunk. Das UI. Einfach nur gräßlich. Ich würde denken, so 1995 oder so. Nett anzusehen, aber nicht zu gebrauchen.

    Es besteht kaum die Möglichkeit, eine wirklich eigene Strecke einzugeben, aber gut. Fürs erste Mal, fahren wir halt die kürzeste Strecke, durch Hamburg, wird schon gutgehen in der Nacht (ist es auch). Dazu ist das, wie soll ich sagen, Bedienteil? arschlangsam. Vielzuviel auf zu wenig Raum. Gut, er zeigt 3 Ladestopps an, sollte passen, los geht's.


    Wie gesagt, null Erfahrung, habe ich mich gewundert, das ich im HomeBildschirm keinerlei Tankstellen (Ladepunkte) angezeigt bekomme. Nachgesehen: Ladestellen anzeigen (ja).

    Komisch, funktioniert aber offenbar nur in der Stadt, nicht auf der Fernreise, auch nicht im NaviBildschirm!

    Dann ständig " der Energieverbrauch ist zu hoch, bla bla bla", nachgeschaut: Reichweitenwarnung auf (aus). Gute Reise, verkehrsarm, 130 km/h, Batterie leert sich zusehends, hmm.

    Sollte nicht irgendwann mal im Navi die nächste Ladestation auftauchen? Nö, im NaviBildschirm, auf der Streckenanzeige rechts, auf die Ladestelle tippen, dann nochmal tippen und dann erst sieht man, wieviele km noch. Wer denkt sich sowas aus? Dann ein Schnarchlader mit 50 Kw, 53 min laden. Euer Ernst? Also, angehalten, verschiedene Apps befragt, und siehe, unmittelbar neben der AB ein Ionity Ladepark. 150/300 Kw. Also dahin, mit dem Mobile als Navi auf dem Armaturenbrett, weil, das originale Navi war in der kürze nicht zu bewegen, dahin zu fahren. Angekommen bei etwa 20%, angestöpselt und 125Kw laden gesehen. Das ist schon krass. Ladeziel auf 100% gelassen, ich meine, dann begrenzt er später (subjektiv). Ladezeit bis 80% 30 min. Das passt. N Kaffee, ne Kippe, n Brot, alles gut. Stört nicht. Beim ersten Mal. Bei 85% weiter. Wieder 250 km. Wieder keine Anzeige. Nachgeschaut: wieder ein 50Kw Lader irgendwo, wieder 50 min Ladezeit , ankommen mit etwa 10%. Ist mir zu heiß, dauert zu lange, also wieder selbst gesucht. Das gleiche Spiel, diesmal ein Allegro Lader 150 Kw. Geht super. 30 min. Schon wieder Kaffee? Nein. Brot? Hmm, kein Hunger. Kippe? eigentlich nicht. Aber 30 min? Werden also wieder 2. Da sind wir nun also 500 km gefahren, sind aber schon über 6h unterwegs. Liegen ja nur noch 450 vor uns. Am Ende des Tages haben wir 12h gebraucht, ohne wirkliche Pause. Und das, liebe Freunde, nervt.

    Im Dieselbetrieb sind wir morgens zeitig losgefahren, aber an einer Raststätte unserer Wahl! eine h Pause gemacht und dann nochmal irgendwo in DK ne halbe h und sind frischer und nach 10h angekommen.


    Rückreise noch schnell: eine Katastrophe. 13h. 2x Hat das Navi solche Grütze erzählt, dafür würden manche das Auto zurückgeben. So mit Feldweg, gefühlt 10km Umweg, um dann unmittelbar in Spuckentfernung zum (50Kw!) Lader vor einer verschlossenen Schranke zu stehen. Im Ernst. Kein Scheiß. Dazu ein Totalabsturz des Navi (kann passieren, ok) und wirklich 2! defekten (50Kw) Ladern an der Autobahn in D. Beide male musste ich die Notentriegelung benutzen. Dafür allerdings kann VW/ Skoda nichts, um ehrlich zu sein ;)


    Fazit: Ich weiß nicht. Das Bedienkonzept des Enyaq ist sowas von daneben, das geht gar nicht, das wird auch ein Grund sein, das Auto zurückzugeben, wenn da keine grundsätzliche Besserung erfolg. Klimaanlage mal schnell ändern, kommt ja vor, das mal die Sonne ins Auto schein und es 20min später regnet? mit Tipptasten auf nem Display? Beim Kodiaq 2 Klicks pro grad. Ohne hinzuschauen. Der TA erkennt keine Verkehrsschilder ( möglicherweise eine. Einstellungsfrage), der Laneassist nicht (schnell) abschaltbar, AVAST morgens im Wohngebiet?, Lautstärkeregelung über einen virtuellen Schieberegler, wo man immer mal hinfasst?, ein Navi, welches wirklich jeden Scheiß anzeigt, aber keine Ladepunkte auf der Autobahn? ein Auto, wo jedesmal alles ausgeht wenn der Fahrer mal schnell pullern muss ( Einstellungsfrage?), Ein Hauptlicht, welches sicher schönes Licht macht, aber im Automatik Betrieb so langsam und nervös ist, das man es lieber mit der Hand bedient, weil man ständig angeblinkt wird?, eine berührungslose Kofferraum Bedienung, die nicht geht?, eine Routenplanung, die wirklich bis auf 50 RestKM plant? Dazu, allerdings nicht nur in D, eine Infrastruktur zum fürchten. Ladepunkte manchmal auf Raststätten, dafür aber gerne am äussersten Ende, manchmal mitten in der Pampa, ohne alles, kein Dach, keine Bank, nix. Viele Ladepunkte mit 50Kw. Klingt viel, ist aber im wirklichen Leben zuwenig.


    Der Enyaq ist ein geiles Auto. Das fahren ohne Verbrenner ist cool. In der Stadt/ um die Esse gibts nicht besseres. Reichweitenangst? nicht wirklich, wie schon oben beschrieben. Aber um das Konzept flächendeckend an den Mann/ die Frau zu bringen, fehlt noch sehr viel. Zum Beispiel auch eine sehr deutliche! Ausschilderung mit Ladeleistung einheitlich auf allen Strassen. Es gibt wohl ein Schild an Autobahnen, aber das sieht der Sprit/ LPG/ CNG Tankstelle zum verwechseln ähnlich. Im dänischen bspw. ist es eine (Tank) Säule mit drunter liegendem längeren Kabel mit Stecker. Gut erkennbar. Mit Anzeige, wo die nächste ist.

    Dazu kommt, ich erwähnte es wohl schon, die unerträgliche Zähigkeit des Bedienkonzepts. In Zeiten, wo gute Hardware nicht mehr wirklich teuer ist, ein NoGo. Dazu ein Preis, der für jeden Otto Normalverbraucher jenseits von Gut und Böse ist. Und das sind neue Autos. Keine Ahnung, wie das in möglicherweise 7/8 Jahren ist, wenn mal der Wurm in der Elektrik ist.

    Ich kann mich erinnern, das bei einem Tesla (M3LR), den ich mal länger Probegefahren habe, bei geplanten Ladestopps das Batteriemanagement erzählt hat, das die Batterie fürs Schnellladen vorbereitet wird. habe ich beim Eny auch nicht gesehen, k.A., ob das im Hintergrund geschieht. Wir alle hier sind early adopters, die werden gebraucht. Aber bei aller Euphorie, ein äusserlich schickes Auto mit recht brauchbarem Fahrerlebnis reicht nicht für eine mögliche "Energiewende". Und realiter 250/300 km (20-80% SoC) Reichweite sind im Alltag nicht Wirkich viel, wenn man längere Strecken fährt.

    Als Ergänzung noch: hinzu 100 km/h, 21,3 kWh; zurück 102 km/h 21,8 kWh, reine Fahrzeit jeweils etwa 9,5h. plus Ladezeiten!


    Vielen Dank fürs lesen. Weitere Auskünfte gerne. Das war nur ein kurzer Abriss.

    Steffen