fatalbiker :
Mein Eindruck ist das Werkstätten auch im 5ten Jahr breiterer Ausrollung der E-Mobilität, weiterhin noch sehr wenig Ahnung von Batterie, Balancing und Co. haben. Und man, so wie Du, entweder keine Detailinfos oder nur so schreckliche Allgemeinplätze zu hören bekommt. Da hilft, wie auch andere hier sagen, nur mal selbst ins OBD zu schauen, was die Niveaus der Zellspannungen bei unterschiedlichen Ladeständen machen. Zu sehr verlieren sollte man sich darin aber auch nicht. Ich fahre auch seit 100 tkm bzw. seit ich drauf schaue mit einem Zellstapel rum der bis zu 0,015 V am oberen und unteren Ende abweicht, also vom Hören Sagen, nah an dem was die Reklamationsgrenze für Rückrufe bei zu geringem Parallelwiderstand zeigt. Andererseits könnte das in meinem Fall auch einfach ein Stapel aus einer minimal anderen Charge mit eckigerer und damit IMO sogar besserer Kennlinie sein.
Alles in allem dominiert hier IMO auch viel das Zusammenspiel mit dem Nutzungsverhalten, was bei mir nicht das Schlechteste sein sollte. Und so sind meine SOH-Werte über die Jahre, gestartet im Mittelfeld, dank sehr flacher Degradationskurve, inzwischen am Aufschwimmen. Ein BIAS in meiner Kurve ist dabei sicher, dass ich bei den Kalibrierladungen über die Jahre eher besser geworden bin, trifft ein bisschen vermutlich aber auch auf alle zu. Aber in jedem Fall, keine Klagen meinerseits. 
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