Beiträge von FrankDrebin

    "Entlang der Route" sollte natürlich so definiert sein, dass ich den Lader auch in Fahrtrichtung erreiche.

    Exakt. Das "muss" eigentlich automatisch so sein. Es sei denn, der Lader auf der anderen Autobahnseite ist der letzte, den ich erreiche.



    Ansonsten macht das Navi genau das was es soll. Zu langsam finde ich es nicht. Habe allerdings 3.2 drauf.

    Habe ich auch drauf. Ich finde es trotzdem sehr träge. Aber das ist auch persönliches Empfinden.



    In der Liste sehe ich doch den Anbieter.

    OK, kann sein. Ist schon ein wenig her, dass ich das ausprobiert habe. Meine "User-Experience" war da dann so beschissen, dass ich es seitdem nicht mehr mache. ;)


    Gestern habe ich kurz vor Bremen bei Tesla geladen und dann während des Ladevorgangs kurz mit Google den Verkehr gecheckt und dann die weitere Route mit ABRP geplant. Die Verkehrsdaten von ABRP sind leider kompletter Käse. Ich fahre dann aber meistens doch mit ABRP, damit ich den Lader auch erreiche und nicht versehentlich zu schnell fahre oder wegen Regen langsamer fahren muss. Das Gute ist: meine Frau und Kinder bekommen keinen Herzinfarkt mehr, wenn der SOC unter 10% ist. Das war am Anfang noch etwas schwieriger zu vermitteln, wenn da stand: SOC am Ziel 7%. Mit ABRP und nem OBD Dongle ist das bisher immer auf 1-2 % genau aufgegangen. Mittlerweile vertrauen die mir (und ABRP) da.

    Bei mir taucht auch Tesla auf.

    OK, dann war mein Enyaq wohl noch nicht verzweifelt genug. Aber eigentlich spielt das ja keine Rolle. Ich würde das gerne so filtern können wie bei ABRP. Aber ohne das grottige ABRP Navi. ;)


    Eine erhebliche Hilfe wäre es ja schon, wenn man bei der Suche "Ladestation entlang der Route" die ganzen AC-Lader ausblenden könnte.

    Und wenn es nicht so unfassbar lahm zu bedienen wäre. Es könnte so einfach sein: wenn man merkt, dass man an der vom Navi ausgewählten Station nicht laden will sollte man dann als Alternativen nur Schnellader AN DER ROUTE angezeigt bekommen, wo ich den Anbieter sofort erkennen kann und nicht noch jede Station einzeln anwählen muss. Idealerweise sogar auf der Karte.

    Ehrlicherweise weiß ich das Verhalten aber nicht mehr genau, weil ich es einmal versucht habe und nachdem ich da während der Fahrt gefühlt 5 min auf die Reaktion des Navis gewartet habe, und auf Anhieb nicht sehen konnte, wo denn der alternative überhaupt liegt, habe ich aufgegeben und meiner Frau das Handy mit ABRP in die Hand gedrückt.

    Seitdem habe ich mit das "erzwungene" Anfahren von Ionity Ladern abgewöhnt. Lohnt nicht der Stress mit dem Navi für 10 Euro Ersparnis.

    Ich bin mit der Navigation auf der Autobahn schon zufrieden. Die Zeitprognosen passen halbwegs, ebenso die Stauanzeige. Nicht so gut wie Google, aber echt OK.

    In Städten ist mir das System allerdings ab und an zu langsam. Wenn es hektisch wird, kommt das Navi nicht so recht hinterher. Ist mir in Köln mehrfach passiert. In kleinen, überschaubaren Städten aber alles OK.


    Was mich immer noch nicht zufriedenstellt, ist die Ladeplanung. Sorry: nur Ionity und Aral filtern zu können, finde ich schon dürftig. Klar, ich verstehe warum das so ist. Aber es nervt jetzt schon und wenn ich Powerpass in einem 3/4 Jahr nicht mehr nutzen werde, ist die gesamte Ladeplanung dann für mich vollkommen unbrauchbar. Vor allem, wenn Tesla weiterhin der günstigste Anbieter bleibt. Die tauchen ja überhaupt nicht in dem Navi auf.


    Insgesamt hatte ich mir nach den ganzen Lobpreisungen auf Youtube ("Nach dem Update auf 3.0 ist das Navi so toll wie bei Tesla...") deutlich mehr versprochen.

    Wenn Google das hinbekommt, können alle anderen einpacken.

    Gerade gestern wieder auf der Strecke von Kiel nach Düsseldorf habe ich wieder gemerkt, dass das alles unausgereift ist.


    Skoda Navi:

    Ich möchte mehr Filter. Ich möchte Tesla, EWEgo, ENBW usw. separat filtern können. Und nicht nur Ionity, Aral und "Freie Säulen". Ich kann schon verstehen, dass VW da ihre Powerpass Partner pushen will. Aber als User ist das echt nervig.

    Wenn das kostenlose Jahr vorbei ist, interessiert mich Ionity überhaupt nicht mehr bei den Wucherpreisen, dann wird das Navi für mich komplett uninteressant. Dazu kommt, dass ich auf dem Weg von Ddorf nach Kiel und zurück trotz des günstigen Tarifes nicht bei Ionity geladen habe. Zu wenige Station da oben im Norden und dazu noch für mich vollkommen unpassend vom Ladeverhalten gelegen. Darum war ich zwei Mal bei EWEgo und einmal bei Tesla laden. Teurer, aber ich habe auch keine Lust mit 35% bei Ionity anzukommen, um dann mit 60 kW zu laden und am Ende einen Extrastopp machen zu müssen, weil ich ordentlich Reichweite "verschwendet" habe, nur um 10 Euro zu sparen.


    ABRP:

    Da ist die Usability unter Android Auto für mich ziemlich schrottig. Die Stau- und Zeitprognosen stimmen vorne und hinten nicht. Die Ladeplanung mit OBD Verbindung ist super. Da kann man sich drauf verlassen.

    Aber die App selber ist ohne Ende buggy. Mal startet die Navigation nicht, mal bleibt der Bildschirm schwarz und man muss die App am Handy aufmachen. Dann kann ich während der Fahrt unter Android Auto die Ladestopps nicht verändern, sondern muss immer am Handydisplay nach Alternativen suchen. Also auch ziemlicher Käse.


    Long Story Short: Wenn Google das halbwegs komfortabel löst, werden die den Markt damit leerfegen. Die Latte hängt nicht sonderlich hoch, wie ich finde.

    Nun möchte ich den Überschuss in unseren Enyaq einspeisen, am liebsten einfach was Überschuss ist, ob 2, 3, ... kw einfach was übrig ist.

    Ich habe eine ganz ähnliche Konstellation, nur mir weniger kWp (habe 8.2 kWp) als Du.

    Solaredge Hybrid Wechselrichter und eine Keba p30X Wallbox.


    Ich habe bewusst auf den Phasenumschalter von Keba verzichtet, da es sich für mich nicht lohnt, da mit 1-2 kW das Auto vollzunuckeln.

    Das dauert auch schon zwischen 4 und 6 kW lang genug. ;) Und bei einphasigem Laden steigen die Ladeverluste auch noch und die zahlst Du ja mit.


    Ich habe mir evcc auf einem alten MiniPC installiert (Raspberry Pi 4 ist auf dem Weg zu mir...) und lasse das PV-Laden komplett damit machen.

    Der Akku im Keller dient zwischen 100% und 70% SOC als Puffer, falls die Sonne mal kurz verschwindet. Ab 70% Batterie SOC wird "nur" PV geladen und unter 50% hat die Hausbatterie Vorrang vor dem Auto.


    Das klappt einwandfrei und auch an Tagen mit Bewölkung bekomme ich so locker 15kWh ins Auto. An sonnigen Tagen auch gerne mal über 35kWh.

    Meine Frau kann eigentlich jederzeit die täglich gefahrenen Kilometer (ca. 50) vom Dach nachladen. Mein Enyaq steht bei der Arbeit und wird nur am Wochenende angeklemmt.


    Ich wollte auch erst UNBEDINGT die Phasenumschaltung haben. Bin aber "froh", dass ich da kein Geld extra für ausgegeben habe. Wenn die vorhandene Wallbox das ohnehin kann: super.

    Aber so wie es jetzt läuft, bin ich sehr zufrieden und würde mir keine extra Hardware kaufen für die Phasenumschaltung.

    Eine Fin gibt es schon aber das heißt nichts

    Naja, der Wagen ist gebaut. Das ist schon mal nicht "nichts".

    Wenn er seit 5 Wochen gebaut ist, dann steht er entweder im Banking, oder der Händler führt dich an der Nase herum.

    Meiner hat fast 4 Wochen vom Werk zum Händler gebraucht. Und das war schon viel.

    Wenn der Händler sich Mühe gibt, kann er schon herausfinden, wo das Auto gerade rumsteht.