Beiträge von nit3000

    Aber ich verstehe den Hintergrund; die Familienmitglieder sind zu Beginn meist nicht so experimentier- und risikofreudig, zumindest wenn man selbst noch Unsicherheit zeigt 🤣

    Tja, nachdem ich mit meiner Frau im Auto im November bei einstelligen Temperaturen und einstelligem SOC schonmal den Fehler gemacht habe, das Auto zum Hänger abkuppeln und aufräumen zu verlassen, sind wir dann die (zum Glück nur) 1,5 km zum nächstgelegenen Schnelllader als "Schildkröte" mit 6 km/h gezuckelt.

    Seitdem sind wir da beide nicht mehr ganz so entspannt. 8o

    Wie waren die Batterie-Ladestände zu Beginn und Ende der Ladevorgänge? Ich frage weil Laden mit noch/schon gut gefülltem Akku immer langsamer wird…


    Andy

    Ja, das war ein wenig spürbar. Start in Wernberg-Köblitz mit 25% SOC und 105 kW, in Parsdorf mit 30% bei 98 kW. Jeweils wegen (zu langer ;)) Essenspause bis 100% geladen.

    Ich wollte bei der ersten längeren Fahrt das Nervenkostüm der Mitfahrenden nicht durch gefühltes Leerfahren strapazieren. 8o

    Korrekt, der wird beim DC-Laden auf 23°C aufgeheizt - wenn man den zweiten Stopp also möglichst kurzhalten möchte und möglichst maximale Ladeleistung haben will.

    So als Kurzbericht: Das hat soweit funktioniert!

    Von Dresden zum Achensee in Österreich mit 100% geladenem und vorgeheiztem Auto gestartet. Erster Stopp in Weischlitz am EnBW-Lader ca. 25 Minuten geladen (durchschnittlich ca. 60 kW). Dabei stieg die Akku-Temperatur auf über 23°C. Dann weiter nach Wernberg-Köblitz. Dort dann ca. 105 kW beim Start der Ladung. Letzter Lade-Halt bei Ionity in Parsdorf (begann bei 98 kW). Immer länger zum Essen gebraucht als das Auto zum Laden. Also sind wir mit reichlich Rest im Akku (m.M.n. über 60%) hier angekommen.

    Für uns ist die Strategie so aufgegangen. Alle waren entspannt, keiner hatte Angst, irgendwo mit leerem Akku liegenzubleiben und als Fahrer waren die Pausen in Ordnung.

    Mit dem Benziner habe ich vorher nur einen Tank-Stopp gemacht und bin insgesamt vielleicht 45 Minuten weniger unterwegs gewesen. Aber so ist das halt. (Und in seltenen Fällen haben wir in den letzten Jahren auch schon mal 2 Stunden wegen einer Vollsperrung gestanden.)

    Mal schauen, wie die Rückfahrt wird.

    wozu brauchst du die (zudem deutlich verzögerte und oftmals etwas zu hoch angezeigte...) Akkutemperatur überhaupt?

    Ich fahre demnächst das erste Mal eine längere Strecke (ca. 600 km) und bin etwas unsicher, welche Ladestrategie nun die für uns passende ist.

    Nach den Tipps hier, würde ich den ersten Lade-Stopp nur ca. 20 Minuten machen, um den Akku zu erwärmen. Und dazu ist es m.E. hilfreich, die Akkutemperatur zu wissen.

    Gegenfrage: Wozu benötigst Du in Remote Connect die Akkutemperatur? Ist diese nicht besonders dann relevant, wenn man ohnehin im Fahrzeug sitzt und dieses bewegt?

    Ähm, das war wohl nicht die Ausgangsfrage, oder?


    Ich hatte das so verstanden, dass man die Akkutemperatur per App auf dem Handy sehen kann - unter der Bedingung, dass Remote Connect aktiv ist. Dem scheint nun nicht so zu sein.


    Im Auto habe ich das auch schonmal irgendwo(?) im Menü gefunden.


    Allerdings nehme ich da dann doch die Daten von Carscanner per OBD - wie schon geschrieben: schneller, frei Haus und speicherbar.


    Aber ich bin natürlich für alle Vorschläge offen, wie das auch anders funktionieren kann.

    [...]

    Er kauft sich einen neuen Stellmotor und eine neue Klappe, demontiert die rechte hintere Seitenverkleidung, tauscht den Stellmotor ...

    Heißt das, dass man aus dem Kofferraum auch von innen an den Stellmotor herankommt?


    BTW: Hat schon mal jemand den Stellmotor einfach stromlos gemacht? Wenn ich das richtig sehe, ist der Verriegelungsstift ja auch ohne Stellmotor in Funktion. Er verdreht sich durch die "Kugelschreibermechanik" von selbst und die Klappe ist damit fixiert.


    Was ist das eigentlich für ein Stecker, mit dem der Stellmotor angeschlossen wird?