Hallo, wir haben seit 3 Wochen einen neuen Enyaq, BJ25/MJ26 (steht zumindest so auf der Rechnung – ich glaube es einfach mal).
Was mich beim Enyaq wirklich nervt – richtiges Wort wäre eher sehr enttäuscht –, ist die Qualität der Rückfahrkamera bei Nacht. Ich hätte niemals gedacht, wie verwöhnt ich vom kristallklaren Bild unserer Kamera im VW Polo AW bin. Die vom Enyaq ist nachts… unbrauchbar. Besonders jetzt, bei diesem Dauerregen und dichtem Nebel, sehe ich mehr oder weniger gar nichts.
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Das Bild ist verschwommen, unscharf, dunkler – und wenn es regnet (also quasi immer), darf ich jedes Mal aussteigen und die Linse abwischen, damit ich wenigstens ungefähr erahnen kann, wo eine Bordsteinkante oder der Zaun vom Nachbarn sein könnte.
Der Simply-Clever-Punkt eindeutig an VW Polo: Kamera schön geschützt unter dem Emblem, immer sauber, top Qualität, scharf und hell. Ein Traum.
Ich kann irgendwie nicht akzeptieren, dass ein Auto, das mich dreimal so viel gekostet hat, eine gefühlt dreimal schlechtere Rückfahrkamera hat. Wie ging das überhaupt durch all die Qualitätskontrollen in Europa? Haben alle gleichzeitig Kaffeepause gemacht?
Wie konnte sich der VAG-Konzern von so einer genialen Kamera-Lösung im Polo so zurückentwickeln? Es wirkt, als hätten die Entwickler beim Enyaq einfach vergessen, die Kamera nachts zu testen – und nachdem der 1.000.000-Stück-Liefervertrag unterschrieben war, nur kurz mit der Schulter gezuckt: „It is what it is.“