Ich bin da voll und ganz bei FoG
Zum einen ist es ja nicht so, dass bei CARIAD wie bei Tesla von null auf auf elektro programmiert wurde, sondern man mit altem um Ressourcen konkurriert.
Das fängt mit dem Ansatz an, das man viel zu viele Steuergeräte in dem Auto verbaut hat, statt wie bei Tesla einen zentralen Computer.
Man hat halt von einem „normalen“ Auto nur den Antrieb ausgetauscht.
Dass bei CARIAD durchaus fähige Leute sitzen, sieht man an dem Fortschritt, den die Routenplanung von 2.4 auf 3.0 gemacht hat. Ich finde das Navi mit 3.0 an und für sich echt großartig, das beste, was ich auch im Vergleich zu BMW und Mercedes oder auch aktuell
aus dem PSA-Konzern kenne. (Ich habe beruflich bedingt immer wieder Mietwagen).
Um den Enyaq für mich perfekt zu machen fehlt nicht viel:
- vorkonditionierung des Akkus
- besserer Spurhalteassistent, der nicht immer irgendwelchen pseudo-Linien nachfährt
- innenraumqualität (knarzen/klicken von zierleisten)
- höhere Anhängelast (statt den beworbenen 1200kg hat man nur 1000kg, die direkte Konkurrenz hat 1600kg)
Ist nicht so viel… und die ersten beiden Punkte - sollte man meinen - sollten für CARIAD ein Klacks sein, bei 4.0 kriegen sie es mit dem vorkonditionieren ja auch hin…
Dass ich im Winter mit 2.4 besser geladen habe als mit 3.0 aufgrund der fehlenden Heizung hat man sich bei CARIAD bestimmt nicht auf Ebene der Programmierer ausgedacht…