Moin,
erstmal danke für die Antworten.
Wegen der 250 Km im Winter, das ist halt die Strecke zur Oma, und die will durchfahren, auch im Winter. Davon sind ca. 240 Km Autobahn, mit Baustellen (A6) komme ich da schon auf nen 110er Schnitt, ohne zu Rasen.
120..130 Km/h war da nicht als Schnitt gemeint sondern eher als Richtgeschwindigkeit. Ich weiß es gibt ja Rechner beim ADAC, und allerlei Tabellen im Internet, aber mich hat da einfach mal eure Meinung/Erfahrung interessiert.
Bei uns im Umkreis gibt es den LadeverbundPlus (Raum Nürnberg), da habe ich die 48 Cent her. Eine Ladestation habe ich direkt vor der Haustür, und meine Frau kann jederzeit bei der Arbeit für irgendwas um die 40 cent laden.
Das sehe ich nicht wirklich als Problem, sonst hätte ich mich schon dagegen entschieden. Und da wir wie gesagt primär eh nur Kurzstrecke hier fahren, reicht eine "Tankladung" sicher für 2-3 Wochen.
Das mit dem Werterhalt ist so eine Sache das ist mir klar. Ich habe mich da an den aktuellen Preisen orientiert und etwas abgezogen.
Technologisch wird sich da bis in fünf Jahren an dem Akku nicht allzuviel tun, da sehe ich ehrlich gesagt kein erhöhtes Risiko. Ist aber etwas Glaskugel das ist klar.
Ich will den Wagen ja auch nicht verkaufen, sondern die nächsten 15 Jahre fahren, war halt nur für die Rechnung.
Leasen ist aufgrund der Leasingraten keine Option für mich, und die Kids sind auch 3 und 6 Jahre alt, und da will ich das Auto nicht wie ein rohes Ei behandeln müssen.
Die Tabelle mit den Inspektionskosten habe ich hier auch schon gefunden, da habe ich den Durchschnitt her 
Das schon frech was das kostet, aber irgendwie müssen die Werkstätten das Geld ja wieder rein holen -.-
Würde da auch nur das Minimum machen lassen damit man die Garantie behält, Filter wird man ja selber tauschen dürfen?
THG-Quote habe ich extra so niedrig angesetzt, da sie ja die letzten Jahre auch nicht so hoch war. Einfach das die Rechnung etwas mehr Richtung "worst-case" geht.
Die Versicherung habe ich bei Check24 geprüft gehabt, das war der ADAC-Tarif.
Das die Versicherungen aufgrund der neuen/besseren Datenlage immer teurer werden habe ich auch gelesen, man könnte da zur Sicherheit mal auf 600€ hochgehen.
Habe die Tabelle nochmal bisschen pessimistischer angepasst, Kosten verschieben sich somit auf 14.680 € oder 245 €/Monat.
| Posten | Opel Astra J (Bestand) | Skoda Enyaq 85 (Neukauf) |
|---|
| Effektive Anschaffung | 0 € | 46.000 € (nach 5k Prämie) |
| Sprit / Strom (5 Jahre) | + 6.300 € (1,9 cent/l) | + 4.800 € (60 cent/kWh) |
| Wartung & Reparaturen | + 3.500 € (ca. 700€/J) | + 1000 € (2x Wartung á 500 €) |
| THG-Quote (5x 100 €) | 0 € | - 500 € |
| Versicherung (5 Jahre) | + 1.600 € (TK 320€/J) | + 3.000 € (VK 600€/J) |
| Steuer & AU (5 Jahre) | + 720 € | 0 € |
| Zwischensumme Ausgaben | 12.120 € | 54.300 € |
| Erwarteter Erlös nach 5J | - 500 € (Export/Schrott) | - 28.000 € |
| --- | --- | --- |
| TCO (Verbrauchtes Kapital) | 11.620 € | 26.300 € |
Man kann es jetzt natürlich auch umdrehen, das ist das was mich am meisten beschäftigt.
In fünf Jahren hätte ich in Summe 42.680€ für E-Auto zur Verfügung, (Erlös nach 5 Jahren + Mehrkosten des E-Auto über die fünf Jahre).
Dann ist die Fragen, gibt es in fünf Jahren einen mindestens "Gleichwertigen" Neuwagen für diesen Preis?
Die Technik entwickelt sich weiter, das ist klar, heißt für mich aber nicht automatisch das es billiger wird.
Auf der anderen Seite hat man dann erstmal für die nächsten 5 Jahre Ruhe mit dem Auto, auch wegen Garantie.
Wenn beim Astra J noch irgendwas zusätzlich kaputt gehen sollte (Steuerkette mal neu, oder Achslager), schiebt sich die Rechnung wieder Richtung E-Auto.
Es ist einfach viel Geld, daher mache ich mir viele Gedanken, und nur mit der KI drüber quatschen macht dann auch kein Sinn, dann lieber mit echten Menschen 