Beiträge von 1NO8PLY

    Hallo Enyaqianer*Innen,


    ich habe gesucht und nichts umfassendes gefunden, wie sich die Baureihenkürzel so verteilen.


    Im Forum gibt es öfters ein Verweis auf 5A* und NY*, aber keine Liste...


    Beim GDV ist alles NY.


    http://www.skoda-media.de war auch nicht hilfreich.


    Bei mobile.de habe ich folgende Sachen gefunden (könnte auch teilweise fehlerhaft sein):


    Skoda Enyaq RS (SUV FL3) 84 kWh - 5AZ
    Skoda Enyaq RS (SUV FL) 82 kWh - NYX


    Skoda Enyaq 85 Sportline (SUV FL2) 82 kWh - 5AC
    Skoda Enyaq 85 Sportline (SUV FL) 82 kWh - 5AC

    Skoda Enyaq 85 Sportline (SUV) 82 kWh - NY4


    FL => neuer Motor

    FL2 => neuer Motor + neue Front

    FL3 => neuer Motor + neue Front + 84 kWh Batterie



    Wo kann ich eine vollständige Liste der Baureihen Kürzel finden?



    Gruß
    1NO8PLY

    Ich scrolle gerade durch mobile.de und suche nach Enyaq 85 Sportline Facelift.
    Dabei muss ich feststellen, dass viele angebotene Neuwagen und Vorführwagen keine Farbe haben.
    Farbe heißt bei mir Rot oder Blau.. alles andere ist keine Farbe.


    Ein schönes Orange oder oder Sonnenschein-Gelb ...das wäre es doch auch was, oder?

    Ist das normal?

    Kann ich mir noch Hoffnungen machen, dass da was Buntes in mobile.de kommt?
    Ein passender 85 Sportline FL in Race-Blau war schneller weg, als ich zuschlagen konnte...


    Oder muss ich selbst bestellen und min. 7 Monate bis Mitte 2026 warten?



    Gruß
    1NO8PLY, der Buntes mag und ungeduldig ist...

    Und nu habe ich mal versucht den WLTP nachzubauen...


    Annahmen für Skoda Enyaq 85 Sportline FL:

    Masse = 2222 kg

    Stirnfläche = 2,54 m²

    cW-Wert = 0,245 (Annahme, dass der niedrige Wert zu Sportline gehört)

    Luftdichte = 1,2 kg/m³ (Seehöhe bei 23 °C)

    Rollwiderstand = 0,009 (Reifen auf Rollenprüfstand, Energiespar Variante)

    Wirkungsgrad Antrieb = 0,9 (Verluste Akkuentladen, Wechselrichter, Lager und Stirnradgetriebe 10%)

    Dauerverbraucher = 0,3 kW (Steuergeräte, Bildschirme, etc.)

    Ziel war es den WLTP rechnerisch zu bestimmen. Zielwert lt. WLTP ca. 13,7 kWh/100km.

    Erreichen konnte ich das Ziel nur mit sehr niedrigen Rollwiderstand von 0,009 statt 0,012 (Rollenprüfstand hat evtl. niedrigere Rollwiderstände). Und beim Ausrollversuch sind die Reifenluftdrücke eher Maximal hoch.

    Und der Wirkungsgrad vom Akku zum Reifen musste auf 0,9 (statt 0,85) verbessert werden (Akku ist sicherlich optimal konditioniert und alles kuschelig warm).

    Unter der Annahme, dass für den WLTP alles Erlaubte optimiert wird, sind diese Anpassungen sicherlich nachvollziehbar.


    In Realität würde ich weiterhin mit Wirkungsgrad Antrieb 0,85 und einem Rollwiderstand >= 0,012 arbeiten.

    Das reale Nachladen der 12V Batterie, laufen lassen der Klimaanlage und meist niedrigere Temperaturen (WLTP Test bei 23 °C) ziehen schlechtere Wirkungsgrade nach sich.


    So sieht das dann für den Skoda Enyaq 85 FL theoretisch aus:

    skoda_enyaq85fl_wltp_diagramm.png


    --


    Bzgl. Reifenlabel arbeite ich mit folgenden cr-Werten:

    skoda_enyaq85fl_reifenlabel.png


    Die original cr-Werte werden auf einem Trommelrollenprüfstand ermittelt (80km/h, mit 80% der Tragfähigkeit belastet).
    Der in Realität wichtige cr-Wert korr. berücksichtigt noch die Straßenart. Ich verwende einen Korrektur Faktor von 1,6 um realistische Rollwiderstandswerte für typische Asphaltstraßen zu bestimmen.


    --


    Das ganze kann man/frau jetzt anhand der Fahrwiderstandskoeffizienten aus der COC (Certificate of Conformity) abgleichen.

    Auf Seite 3 unter 47.1.3.x Fahrwiderstandskoeffizienten sind die Fahrwiderstände für euren Enyaq dokumentiert.


    Beispielswerte 1,6 t Audole:

    47.1.3.0. f0 => 113,9 N

    47.1.3.1. f1 => 0,646 N/(km/h)

    47.1.3.2. f2 => 0,04005 N/(km/h) ²


    Ermittelt werden diese Werte mittels eines Ausrollversuchs. Der Fahrwiderstand des Rollenprüfstandes wird dann entsprechend der ermittelten Fahrwiderstände eingestellt. Da ist dann der Rollwiderstand und Luftwiderstand enthalten. Es ist anzunehmen, dass beim Ausrollversuch der Reifenluftdruck auf Maximum ist...


    Der Fahrwiderstand fges [N] ermittelt sich dann wie folgt: f0 + f1*(Geschwindigkeit km/h) + f2*(Geschwindigkeit km/h)²


    Der Leistungsbedarf beim Fahren ermittelt sich dann Pges=fges*Geschwindigkeit [m/s]

    Wer hat Lust seine Fahrwiderstandskoeffizienten aus der COC (Certificate of Conformity) und die Prüfmasse mal zu posten?
    Damit kann man die Theorie ein wenig besser verstehen und schöne Diagramme machen...

    Gruß

    1NO8PLY, der wo Diagramme mag...

    Habe auch mal ein paar Zahlen geschubst. Etwas anderer Ansatz als der Threadersteller.


    Annahmen für Skoda Enyaq 85 FL:

    Masse = 2200 kg

    Stirnfläche = 2,54 m²

    cW-Wert = 0,245 (Annahme, dass der niedrige Wert zu Sportline gehört)

    Luftdichte = 1,2 kg/m³ (Seehöhe bei 20 °C)

    Rollwiderstand = 0,012 (Reifen auf Asphalt, Energiespar Variante)

    Wirkungsgrad Antrieb = 0,85 (Verluste Akkuentladen und Wechselrichter 10%, Lager und Stirnradgetriebe 5%)

    Dauerverbraucher = 0,3 kW (Steuergeräte, Bildschirme, etc.)

    Heizung = 1kW (dauerhafte Heizleistung bei richtig kalten Temperaturen)


    Leistungsbedarfe bis 180 km/h


    skoda_enyaq85fl_leistung.png


    Verbrauch bei Seehöhe 0m und 20°C


    skoda_enyaq85fl_verbrauch.png


    Verbrauch bei Seehöhe 0m und -20°C und 1kW Heizbedarf

    skoda_enyaq85fl_verbrauch_heiz1kW.png



    Und hier ein Vergleich mit dem WLTP Fahrzyklen.

    Die WLTP-Verbrauchsdaten enthalten ja die Ladeverluste. Rechnet man die angegebene Reichweite dagegen, so kommen ca. 13% Ladeverluste heraus.

    Damit reduzieren sich die WLTP-Verbräuche um ca. 13%.

    Basis der folgenden Tabelle ist hier ein einfacher 85 Sportline mit einen kombinierten WLTP-Verbrauch von 15,7 kWh/100km (13,7 kWh/100km ohne Ladeverluste).
    Die WLTP-Verbräuche sind in den Bereichen der Durchschnittsgeschwindigkeiten ohne Stopps eingetragen.


    skoda_enyaq85fl_wltp.png


    Nähere Info zum WLTP (WLTC Class 3) gibt es hier: Wikipedia - WLTC Class 3



    Edith sagt:

    Tippfehler bei der Stirnfläche. Danke für die Hinweise.

    Jedoch komme ich bzgl. Stirnfläche nur auf 2,54 m².

    Eckdaten hierzu: 1879mm * 1622mm, Bodenfreiheit 173mm (Sportline), Reifenbreite 255mm, Korrekturfaktor 0,89 (der passt für SUV mit nach innen gezogener Dachlinie ganz gut).



    Gruß

    1NO8PLY

    Hallo Mobil-Lader,

    Bei den einfachen Ladeziegeln fehlt manchmal der Hinweis auf einen FI-Schalter für Wechselströme oder Gleichströme (RCD Typ A und Typ B).
    Ist die Fehlerstromabsicherung euch auch wichtig? Oder vertraut ihr darauf, dass die Steckdose immer ordentlich abgesichert ist?


    Der NRGkick bietet ja als Fehlerstromschutz AC und DC + 6mA.
    Wäre jetzt mein Favorit wegen Adaptererkennung und Abschließbarkeit der Adapter (Tiefgarage).
    Ich werde meist den CEE blau und am Wochenende den CEE rot im Einsatz haben.

    Wie sind eure Meinungen hierzu.


    Gruß

    1NO8PLY

    Das ist bedingt richtig.


    Meiner Kenntnis nach (Stand 2010) wird eine Rückenlehne mit einer halbsinusförmigen Beschleunigung mit max. 30G getestet. Hierbei wiegt das Dummy Gepäck ca. 20 kg => 6 kN.
    Das ist bei der 2/3 Rückenlehne schon etwas kniffelig, die ausreichend stabil zu bauen.
    Die Gurtverankerungspunkte selber halten jeweils ca. 12 kN (ca. 40 kg bei 30 G) Last aus. Die Gurte können die Rückenlehen nur bedingt unterstützen, da der Schultergurt normalerweise einen Gurtkraftbegrenzer hat, der die max. Schultergurtkraft auf 2-4 kN begrenzt.


    BTW: Im realen Frontcrash (EuroNcap 64km/h 40% Überdeckung) treten an der B-Säule Beschleunigungen von bis 60 G auf ... wobei die Spitze von 60 G nur für 3 ms wirkt.


    Grundsätzlich sollten verantwortliche Fahrzeugführer*In schwere Gegenstände mit Spanngurten an den 4 Zurrösen im Kofferraum befestigen, wenn der Crashfall wichtig ist.

    Dachhoch sollte hier auch mit einem schweren Netz an den Zurrösen abgespannt werden (wie beim Anhänger). Lt. Bedienungsanleitung kann jede Zurröse max. 50 kg,

    Und die vertikalen Netze der Gepäcknetztrennwand halten auch nicht viel aus. Für leichte Kleinteile wird es wohl reichen...


    Bei meinen Octavia hatte ich als Gepäcknetztrennwand das Rollo mit Netz. Das Netz und die Querstange oben waren recht filigran und halten sicherlich nicht viel aus.
    Die maximale Belastung ist dann meistens auf dem Etikett der jeweiligen Befestigungsnetze angegeben - meiner Erinnerung nach waren da nur 1,5 kg angeben.


    Wenn mit umgeklappten Rücksitzen die 200-300 kg im Kofferraum transportiert werden sollen, dann wird es aus Sicht der Ladungssicherung langsam kniffelig.

    Bleibt am Ende nur ein stabiles festeingebautes Gitter übrig...



    Ende des akademischen Exkurses - Danke für Lesen ;)


    --


    Ich habe etwas recherchiert und dabei keine Gepäcknetztrennwand zum Nachrüsten gefunden. Es hapert wohl immer an den fehlenden Dachösen.
    Bleibt nur das 4-teilige Netzset übrig. Das große vertikale Netz wird dann provisorisch an den hinteren Dachgriffen oben angehängt und unten irgendwo im Fußraum/Sitzlehnen oder an den Zurrösen im Kofferraum befestigt. Die Dachgriffe halte ich für recht stabil.

    Sollte für Kleinteile reichen, oder?

    Andere Ideen oder Meinungen?


    Gruß

    1NO8PLY


    Mögen hätt ich schon wollen, aber dürfen hab ich mich nicht getraut...